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Solidarity And Resistance - The Lifeboat Louise Michel

Supporting the missions of the Louise Michel Lifeboat, a former French Navy boat we’ve customised to perform search and rescue. Donations will go towards mission related costs such as medical supplies, SAR equipment, legal fees, boat maintenance, fuel and food so we can continue to save lives. You can find more information on the project here: www.mvlouisemichel.org Thank you for your contribution, together we stand in Solidarity And Resistance.The crew of Louise Michel

1182 Teilnehmer

57.507,86 € gesammelt

Hilfe für die Kinder von Moria

Ihr Lieben! Danke, dass ihr unseren Spenden Flohmarkt unterstützen wollt! Der gesammelte Betrag wird zu 100% an die Organisation Europe Cares überwiesen, die mit ihrer Aktion "Truckload of Solidarity" direkt die Flüchtlingslager in Griechenland unterstützen.Wir Danken euch so sehr für eure Unterstützung!!! Julia und Kathrin

169 Teilnehmer

3.634,75 € gesammelt

Rettet das Zing !!!

Das Zing, bekannt für seine Käsekuchen, Frühstück, Jazzmusik, Konzerte und Jamsessions, braucht unsere Hilfe. Schon im Februar musste das Zing für drei Wochen schliessen wegen eines Wasserschadens. Jetzt folgt die erneute Zwangsschliessung durch die Coronakrise. Das Zing ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Orte für Jazz und Livemusik in der Region Saarbrücken geworden und ist somit Teil der Saarbrücker Kulturszene. Lasst uns Awa und somit dem Zing helfen diese Krise zu überstehen. Jede Spende, egal wie hoch, ist willkommen denn hier geht es um eine Existenz. Lasst uns auch nach Corona noch einen Spielort haben.Das Zing braucht uns und unsere finanzielle Unterstützung.

181 Teilnehmer

9.350 € gesammelt

93 %

Rückenwind für Martin

Liebe Freunde, Familie und Bekannte, herzlich willkommen zu unserer Charity-Aktion. Wir sind eine Gruppe von Menschen die an der Verbesserung von Lebensqualität und Gemeinschaft in allen Bereichen interessiert sind. Durch unsere Teampartnerin Judith sind wir auf das Schicksal von Martin aufmerksam geworden. Martin ́s Geschichte findet ihr weiter unten.Zu all seinen Einschränkungen und Herausforderungen kommt nun erschwerend hinzu dass Martin seit Ende letzten Jahres, also nun schon seit über einem halben Jahr, nicht mobil ist.Sein vorheriges behindertengerechtes Fahrzeug musste nach 17 "Dienstjahren" leider verschrottet werden. Nun starten wir unsere Sammelaktion für Martin um ihm doch so schnell wie möglich wieder einigermaßen am Leben teilhaben zu lassen. Martins Geschichte:Martin (43) hat im Alter von knapp 6 Jahren bei einem Autounfall ein schweres Schädel-Hirn Trauma erlitten. Er wurde unmittelbar vor seinem Elternhaus, auf einem Zebrastreifen, von einem Auto erfasst, wurde meterweit mitgeschleift, weil der betrunkene Fahrer die Situation nicht erkannte. Seine Mutter war in unmittelbarer Nähe und musste alles mit ansehen. Er war die folgenden 3 Jahre auf Intensivstation in einem Querschnittszentrum, wo er sich nur sehr langsam stabilisierte. Dieses Zentrum ist weiterhin, nun schon seit 37 Jahren, seine Anlaufstelle für alle nötigen Therapien. Dort verbringt er regelmäßig mehrere Wochen. Nachdem Martin sich zurück ins Leben gekämpft hat, behielt er eine hohe Querschnittslähmung, ab dem 2. Halswirbel zurück. Durch die Höhe der Lähmung ist auch sein Zwerchfell gelähmt, sodass er nur im Wach-Zustand, d.h. bewusst, atmen kann. Zurück nach Hause, das in der Zwischenzeit für ihn neu erbaut wurde, kam er zuerst mit einer „eisernen Lunge“ die für ihn die Atmung übernahm. Eine schreckliche Zeit! Im Laufe des medizinischen Fortschritts war es etliche Jahre später möglich, ihn über eine Maskenbeatmung zu beatmen. So ist er seitdem und bis heute auf diese nächtliche Beatmung und 24 Stunden-Assistenz angewiesen. Nachdem er seine Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter absolviert hatte, wurde er nicht übernommen, was sein berufliches Aus bedeutete. Dieser Arbeitgeber hat es vorgezogen, das Strafgeld für Nicht-Einstellung von Behinderten zu zahlen.Der damalige Arbeitgeber, die Kreisverwaltung Bad-Kreuznach, ist heute zuständig für die Finanzierung seines hohen Pflegebedarfs. Dieser wird durch 4 Teilzeitkräfte und ein paar 450€ Kräfte rund um die Uhr abgedeckt. Martin lebt also seit Jahren von Grundsicherung. Seit Anfang Januar ist er leider nicht mehr mobil, da sein altes Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig ist. D.h. seit nun einem halben Jahr hat er noch mehr Einschränkungen und weniger Lebensqualität. Unterstützung vom Amt für ein Fahrzeug steht ihm laut Gesetz nur zu, wenn er eine „klassische, sozialversicherungspflichtige Tätigkeit“ aufnimmt. Diese kann ihm jedoch aufgrund seiner Lähmungshöhe und Angewiesen sein auf 24 Std. Assistenz keiner anbieten. Wir danken Dir/Euch schon jetzt für Deine/Eure Untersützung. Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.* Gebt soviel Ihr möchtet* Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay* Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell istHerzlichen Dank an Euch alle und liebe GrüßeDenise Zimmermann_______________________________________________________________________ Dear friends and loving people, welcome to our charity project for Martin!! We are a group of like-minded people who care about improving our lives and the lives of so manyothers. Together we can make the world a better place!Through our team mate Judith we heard about her brother Martin and his challenges. You can readabout his story below.Martin is paralyzed and is coping with many challenges in his everyday life. On top of everything else, his old car broke down last December, which means he is stuck at home. In order to participate insocial life and to start his own small business, supported by his sister Judith and the community, heneeds a wheelchair accessible vehicle. We want to help him and therefore we started this fundraisingproject to give him the chance to be mobile again.Martins goal is to live an independent life as much as it is possible for him. Therefore, it would great if many people would help to give him a good start so he can peruse his big dream!We are now looking for people who support him financially so he can buy a new car, many smalldonations can also turn out to be a lot! Martin ́s story:At the age of 5 years Martin got hit by a car by a drunken driver.He had severe damage to his spine and brain. The accident happened right in front of his house,where he grew up with his brother and 5 sisters. Martin was the youngest, the others were alreadymuch older. His mother was close with him and witnessed the whole drama.The next 3 years Martin spend in hospitals in intensive care and rehabilitation clinics.He slowly fought his way back into live after many very severe incidents. He needs to be on arespirator during his sleep, during daytime he learned how to consciously breathe with the help ofhis neck- and intercostal muscles. A very dramatic path to get there for that little boy back then.After almost 4 years he was able to leave the clinics with the help of the so-called iron lung.Later, as medical developments improved, he was able to have a better way to be ventilated, it was a smaller machine with ventilation through the nostrils.He went through school, got a profession, but unfortunately was terminated with an unbelievableargument. It was said that since he always needs an assistant beside him, data protection would notbe guaranteed. That was his professional knock out. Nobody has since then given him a chance because of his high level of disability (quadriplegic).Martin has never given up hope. He has a vision and a very strong will to be as independent as it may be possible for him. He knows in the community of his network he can be successful and live a life worth living. Because this network is so very special, anyone has the chance to succeed, no matter the education, nationality, age or background! That is unique and Martin has realized that! So please share this message and support him with whatever is possible for you! Every little help counts because it is not about the amount of money... it is about opening our hearts for those who are less fortunate. Also, we are looking for people to make contact with him to get more information about his business idea! We are so grateful for your support and loving sympathy.Feel free to contact us:Judith Gorlesky ( )or Martin Berg ( )or Facebook Martin Berg , Judith Gorlesky

64 Teilnehmer

6.630,87 € gesammelt

11 %

Humanitäre Hilfe für Flüchtlingscamps in Bosnien und Herzegowina

Wir möchten, gemeinsam mit Dirk Planert und weiteren lokalen Akteuren, Spenden sammeln, die der Grundversorgung der Betroffenen in Vucjak dienen. Neben Lebensmitteln sollen Verbandszeug, Salben, Desinfektionsmittel, Schuhe und Taschenlampen, angeschafft werden. Dirk hat langjährige Erfahrung mit humanitären Aktionen, Hilfskonvois und dem Aufbau von Infrastruktur. Er gründete den Verein Help Srebrenica e.V. und ist seit den 90ern auf dem Balkan aktiv. Peer-Leader-International e.V. ist ein internationales Jugendnetzwerk zur Realisierung der Sustainable Development Goals (SDGs). Als einige unserer Peers vergangene Woche auf einem Seminar in Banja Luka (Bosnien und Herzegowina) waren, erreichte uns die Meldung über eine sich anbahnende humanitäre Katastrophe nicht weit entfernt. Am Samstag versuchten wir uns ein Bild von der Lage zu machen, wurden jedoch auf dem Weg dorthin von der hiesigen Polizei abgewiesen. Doch auch einige Kilometer vor Vucjak sahen wir etwa 100 bis 150 Flüchtlinge auf der Suche nach Nahrung, auf der Flucht vor der Polizei, teilweise verwundet, oft ohne Schuhe. In der Nähe des Camps sprachen wir mit dem Journalisten Dirk Planert, einem der wenigen mutigen Helfer vor Ort. Ein Lagebericht von Dirk Planert: 800 Menschen auf ehemaliger Mülldeponie im Wald entsorgt Polizei jagt Migranten / Deportatationen Die Lage im bosnischen Bihac nahe der EU Grenze ist am 14. Juni dramatisch eskaliert. Kurz vor diesem Tag war es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Migrantengruppen auf den Straßen von Bihac gekommen. Hunderte campierten in leerstehenden Gebäuden, Parks und auf den Straßen. Es kam zu Übergriffen gegen Einwohner, Einbrüchen und Diebstählen. In der 40.000 Einwohnerstadt leben 6000 bis 8000 Migranten/Flüchtlinge (20% der Bevölkerung). Ein nur geringer Anteil Krimineller reichte, um die Situation explosiv zu machen. Man befürchtete, dass sich Teile der Bevölkerung gewalttätig zu Wehr setzen. Am Freitag 14. Juni wurden Migranten, die nicht im offiziellen Camp (Bira) der IOM untergebracht sind, von der Polizei in Busse gezwungen und 10 Kilometer außerhalb der Stadt in einem Wald abgeladen. Den letzten Kilometer bis zu ehemaligen Mülldeponie Vucjak mussten sie laufen. Seitdem sind dort etwa 800 Menschen in Zelten untergebracht. Aus dem Boden steigen laut Anwohnern Methangase auf. Es gibt keine medizinische Versorgung. Die Meisten der Migranten haben Hauterkrankungen, offene und entzündete Wunden an Füßen, Beinen und Armen. Dazu kommen teilweise starke Prellungen durch Knüppel der kroatischen Polizei. Es gibt keine Toiletten, keine Duschen, keinen Strom. Spezialeinheiten der Polizei durchkämmen die Stadt auf der Suche nach Migranten. Wen sie erwischen, der wird sofort nach Vucjak transportiert. Mittlerweile auch Menschen, die ihre Ausweise der IOM vorzeigen können und einen regulären Platz in einem Camp haben. Menschenrechts- und Hilfsorganisationen wird der Zutritt verweigert. Flüchtlinge der gesamten Balkanroute werden nach Bihac geleitet und hängen dann dort fest. Wer es bis in die EU schafft, darf dort nicht sein Recht auf einen Asylantrag wahrnehmen. In Slowenien und Kroatien kommt es zu sogenannten illegalen Push Backs. Die Flüchtlinge werden teilweise mit Gewalt zurück über die Grenze nach Bosnien getrieben. Einhellig berichten Migranten von Prügel durch die kroatische Polizei. Außerdem werden ihnen Rucksäcke, Smartphones (zur Orientierung), Geld und teilweise sogar die Schuhe abgenommen, bevor sie über die grüne Grenze zurückgeschoben werden. Es kommen immer mehr Menschen nach Bihac, nur wenige schaffen es bis nach Italien um von dort weiter zu reisen. Mit der Entscheidung der Stadt, die Menschen auf die Mülldeponie zu transportieren, ist das Fass nun übergelaufen. Die IOM (Internationale Organisation für Migration) weigert sich, die Kapazitäten in den Camps auszubauen. Wer keinen Platz bekommt, wird nicht versorgt. EU Gelder, die für die Versorgung nach Sarajevo geschickt werden, kommen nicht in Bihac an (Quelle: Bürgermeister Surhed Fazlic). Die Stadt ist völlig überfordert und wird erneut allein gelassen. Wie während der Einkesselung 1992-95. Ich war am 14. Juni in Bihac und habe beobachtet, wie etwa 300 Migranten in Busse gezwungen wurden. Dann bin ich den Bussen gefolgt. Angekommen auf der Müllkippe habe ich begonnen die Situation mit Fotos zu dokumentieren und habe mit einem First Aid kit sofort angefangen, die ersten Füße zu verbinden. Dann habe ich Geld organisiert und bin täglich in Apotheken zum Einkaufen und dann nach Vucjak, um Wunden zu desinfizieren und zu verbinden. Das waren 10 Tage Dauereinsatz. Leider musste ich dann abbrechen, um in Dortmund Geld für Miete etc. zu verdienen. Sobald ich das erledigt habe, fahre ich sofort wieder los. Da ich in der Stadt zeitgleich eine Fotoausstellung hatte und dort sehr bekannt bin, hatte ich viele Gespräche mit Einheimischen, dem Bürgermeister, dem Regierungspräsidenten und unzählige mit Migranten. Ich durfte den Polizeicheckpoint vor der Müllhalde passieren, weil einige der Polizisten Kriegskinder waren, die ich damals als humanitärer Helfer versorgt habe. Ich durfte jedoch nur mitnehmen was ich tragen konnte. Also nicht mit einem Transporter reinfahren. Die Menschen auf der Müllhalde brauchen sofortige Hilfe. Die Stadt Bihac muss sofort entlastet werden, damit es nicht zu einer weiteren (gewalttätigen) Eskalation kommt. • Bisher ist kein Cent der EU Gelder für Migranten in Bihac angekommen, Sarajevo behält das Geld. • Die IOM weigert sich, den Menschen in Vucjak zu helfen. Das gilt für alle nicht registrierten Flüchtlinge. • Das lokale Rote Kreuz besteht darauf, das Hilfsgüter nur von ihnen verteilt werden. Die Organisation „Bauern helfen Bauern“ durfte das Gelände nicht betreten. Die haben ihre Hilfsgüter wieder mitgenommen. Eine gute NGO wird ihre Hilfsgüter niemals dem Roten Kreuz überlassen. Die Korruption im Lande ist zu hoch, als dass man das tun könnte. • Kroatien und Slowenien müssen den Menschen Asylanträge ermöglichen, statt sie illegal zurück zu pushen. • Die Polizei in Bihac muss Hilfs- und Menschenrechtsorganisationen den Zutritt erlauben. • Vucjak muss sofort geschlossen und die Menschen in Camps nach internationalem Standard gebracht werden. Lokale Journalisten sagen, das die IOM noch 100 Wohncontainer in Sarajevo gelagert hat. • Der Regierungspräsident des Kantons Mustafa Ruznic und Bürgermeister Surhet Fazlic brauchen sofortige finanzielle Unterstützung, damit die lokalen Organisationen weiterarbeiten können. Die Ausgaben müssen von EU Behörden kontrolliert werden. Europa schottet sich ab. Die Konsequenzen für Migranten sind nicht hinnehmbar und verstoßen gegen die Menschrechte. Ebenso ist die Bevölkerung von Bihac betroffen. Ein „normales“ Leben ist in einigen Bereichen nicht mehr möglich. Die Stimmung wird immer aggressiver. Die EU- und die deutsche Politik muss energisch einschreiten. Sofort!Die Deportationen auf die Müllhalde werden aktuell kontinuierlich fortgesetzt. Mittlerweile prügelt auch die bosnische auf Migranten ein. Das Signal ist klar: „Verschwindet“. Aber wo sollen die Menschen hin?Am Abend meiner Rückkehr meldet die Tagesschau sinkende Flüchtlingszahlen für Deutschland. Das Warum hat man verschwiegen. Der Preis dafür: Die Menschenrechte der Migranten und das friedliche Leben der Bürger in Bihac. https://balkanstories.net/2019/06/26/800-menschen-auf-ehemaliger-mulldeponie-entsorgt/https://balkanstories.net/2019/07/02/endstation-vucjak/https://balkanstories.net/2019/07/02/es-ist-logisch-dass-das-eskalieren-musste/https://peerleaderinternational.wordpress.com/ (Neue Webseite in Arbeit)https://www.youtube.com/watch?v=z3g850GnP_A (Bericht über Dirk Planert)

140 Teilnehmer

6.570,15 € gesammelt

Unterstützung einer abgeschobenen Großfamilie

Unterstützung einer abgeschobenen Großfamilie

Liebe Freunde und Bekannte,herzlich willkommen bei dieser Sammelaktion! Mit dieser Aktion möchten wir die abgeschobene Familie Pomyshaiev unterstützen. Sie sind seit März 2015 in Deutschland gewesen und haben aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen in der Ostukraine einen Asylantrag gestellt.Die Familie war mustergültig integriert. Sie haben Deutsch gelernt, der Vater hat eine Arbeitsstelle bekommen und die Mutter ging einem Mini-Job nach. Die Kinder waren bei Lehrern und im Kindergarten beliebt und hatten Freunde gefunden. Leider wurde der Asylantrag trotzdem abgelehnt. Pascha und Sweta haben eine schriftliche Vorladung für den 18.12.2019 bei der Asylbehörde in Ansbach bekommen. Darauf haben sie gewartet, um weiteres Vorgehen zu besprechen. Die zuständige Sachbearbeiterin in der Asylbehörde, die ihnen gegenüber schon oft unfreundlich und laut wurde, hat versichert, dass sie nicht deportiert werden. Sie haben sich auch schriftlich an das Innenministerium mit einer Bitte gewandt, und warteten auf eine Antwort. Am Mittwoch den 11.12.2019 kam um 4 Uhr nachts die Polizei, um sie abzuholen. Bei einer Familie mit sieben Kindern von 1-13 Jahren, eine äußerst unpassende Zeit. Kleinkinder wurden aus dem Schlaf gerissen, was sehr herzlos ist.Die Mutter Sweta hat ein schlimmes Trauma erlitten und es musste ein Notarzt gerufen werden. Dies wurde von der Polizei verwehrt. Das ist unmenschlich! Schließlich hat die älteste Tochter heimlich doch einen Notruf abgesetzt und Notarzt und Krankenwagen kamen schnell. Der Notarzt hat festgestellt, dass die Frau dringend ins Krankenhaus müsste, was aber von der Polizei abgelehnt wurde. Sie müsste unter allen Umständen zum Flughafen. Diese Verweigerung ist eine menschenunwürdige Behandlung eines kranken Menschen. Es wurde ihr eine Beruhigungsspritze gestellt. Dann wurde sie mit dem Krankenwagen weggefahren und ist ohnmächtig geworden. In der Zwischenzeit mussten die größeren Kinder und der Vater für die kleinen Kinder in aller Eile die nötigsten Sachen packen, unter ständiger Beobachtung der Polizisten, als seien sie Verbrecher. Man gab Pascha nicht mal die Zeit, für das jüngste Kind einen Brei zu machen. Die Kinder waren hungrig, total verängstigt und schockiert. Eine große Menge Nachbarn hat die Abfahrt mit dem Polizeiwagen gesehen. Auch sie sind völlig perplex über das ungerechte Vorgehen.Die Polizei hat die Handys weggenommen, um die Dokumentation des Geschehens (Fotos, Videos) zu unterbinden. Im Flugzeug wurde die Frau mit Sitzgurten und Kabelbindern "gesichert", obwohl sie einfach nur zu ihren Kindern wollte. Das Handeln der Polizei war ein menschenrechtsverletzendes Vergehen. Sweta musste nach der Landung in Kiew sofort medizinisch behandelt werden. Sie ist noch immer krank. Die Familie hat hier in Deutschland Zuflucht vom Krieg gesucht und für eine ganze Weile auch bekommen, wofür sie sehr dankbar ist. Leider haben sie aber bei der Zwangs-Abschiebung ein schreckliches Trauma erlebt, das sie noch sehr lange zu verarbeiten haben. Damit der Anwalt die Rückholung der Familie beantragen kann, sowie den Widerspruch für die Ablehnung des Asylfolgeantrags einreichen kann, muss ein neuer Vertrag aufgesetzt werden. Kosten dafür: 1000€ Vorschuss und 1000€ in Ratenzahlung.---> Das ist unser erstes Ziel !!! Desweiteren haben sie 3000€ ausgeliehen und an Zollgebühren bezahlt um ihr Auto in die Ukraine zu bringen. Sie benötigen es dringend, denn ohne Auto und mit 9 Personen geht es gar nicht anders. Zusätzlich benötigt die Familie weitere Mittel um eine Wohnung zu mieten. Nach mehreren Anfragen beim Amt in Kiew hat sich herausgestellt, das für solche Fälle keine Hilfe angeboten und keine Nutunterkünfte vorhanden sind. Wir wären für jeden Betrag dankbar, der dieser Familie zugute kommt! Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen. * Gebt soviel Ihr möchtet.* Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay.* Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist. Herzlichen Dank

24

1.570 €

31 %
Unterstützung für Gerichtskosten - Letzte Chance auf positives Asylverfahren

Unterstützung für Gerichtskosten - Letzte Chance auf positives Asylverfahren

Liebe Freund_innen, Familie und Bekannte, liebe Unterstützer_innen,.wie ein Teil von euch wahrscheinlich weiß, hat Reza* Anfang März 2020 in seinem Asylverfahren in der zweiten Instanz am Bundesverwaltungsgericht einen negativen Bescheid erhalten..Für alle, die das hier lesen und ihn nicht kennen:Reza* lebt seit nun schon fast 5 Jahren in Österreich und ist afghanischer Staatsbürger. Den Großteil seines Lebens hat er jedoch als Geflüchteter im Iran verbracht, wohin seine Familie bereits vor seiner Geburt geflohen ist..In Wien, wo er seit Beginn seiner Zeit in Österreicht lebt, hat er sich in den letzten paar Jahren einen großen Freundeskreis aufgebaut und einen Alltag erarbeitet. Durch seine kontaktfreudige, offene und hilfsbereite Art konnte er hier schnell in einem neuen Zuhause ankommen. Er lebt in einer WG mit drei Österreicherinnen, ist eng eingebunden in sein großes Netz von Freund_innen verschiedenster Herkünften, Religionen und sexuellen Orientierungen und hat es, trotz aller Hürden wie z.B. der neuen Sprache, geschafft, sich schon nach zweieinhalb Jahren in Österreich als Selbstständig Erwerbstätiger im Baugewerbe seinen Lebensunterhalt vollkommen eigenständig zu finanzieren..Trotz seiner fabelhaften Grundvoraussetzungen und seiner engen sozialen Vernetzung vor Ort, hat er leider auch in der zweiten Instanz einen negativen Bescheid bekommen und steht nun einer Abschiebung nach Afghanistan gegenüber - einem Land, das, wie wir alle wissen, alles andere als sicher ist und in dem Reza* in seinem ganzen Leben nicht einmal halb so viel Zeit verbracht hat wie bisher schon in Österreich!.Alle, die Reza* persönlich kennen, wissen, dass er mit seiner außerordentlich liberalen Grundhaltung und dem großen Elan, alle Chancen in Österreich zu nutzen, die ihm in Afghanistan verwehrt blieben, in diesem Land kein würdevolles Leben führen könnte.Für viele Menschen aus seinem vielfältigen sozialen Netz wäre es zudem unvorstellbar, würde er aus diesem herausgerissen!.Um diese Abschiebung also zu verhindern, hat eine Anwältin bereits, dank Eurer Unterstützung, eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof verfasst, welche jedoch Ende Juli 2020 abgewiesen wurde..Daher sind wir erneut auf Eure Unterstützung angewiesen: Wir wollen einen Schritt weitergehen und eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof einlegen, und somit auch die letzte Möglichkeit nutzen, die Reza* einen Aufenthalt in Österreich ermöglichen könnte..Die Kosten für die Revision belaufen sich auf 1.200€, hinzu kommen 250€ Gerichtskosten (und ein Betrag von 4 Prozent als Gebühr für diese Sammelaktion). Da wir die hohen Kosten nicht alleine stemmen können, freuen wir uns über jede Spende!.Danke für eure Unterstützung..Wir bitten diejenigen unter euch, die Reza* kennen, diesen Link nicht mit seinen Social Media Profilen zu verlinken. Ansonsten ist ein Teilen dieses Aufrufs natürlich äußerst erwünscht! *Der Name wurde zum Schutz der Person geändert.

32

1.020 €

68 %
HELP SAVE CHILDREN' S LIVES IN MADAGASCAR!

HELP SAVE CHILDREN' S LIVES IN MADAGASCAR!

ORGANISED BY / ORGANISIERT VON / ORGANISE PAR JANIE WERMTER (NEE RASOLOSON)ASSISTED BY / UNTERSTÜTZT DURCH / ASSISTE PAR CHRISTIAN WERMTER ENG / DE / FR Let us offer our support to the babies and children suffering from cancer at the Department of Pediatric Oncology CHUJRA-Antananarivo. Ill and deprived, they need our support. Lassen Sie uns krebskranken Babys und Kindern in Antananarivo helfen! Krank und mittellos, sie brauchen unsere Unterstützung. Soutenons les bébés et les enfants atteints de cancer à l'unité d'Oncologie Pédiatrique CHUJRA-Antananarivo! Malades et démunis, ils ont besoin de notre aide. Dear grandparents, parents, uncles, aunts and friends,Liebe Großeltern, Eltern, Onkel, Tanten und Freunde,Chers grands-parents, parents, oncles, tantes et amis, A small gesture can make a big difference in the lives of young patients with cancer in Madagascar! With a small donation, you could improve the lives of many children with cancer.Eine kleine Geste kann einen großen Unterschied im Leben junger Krebspatienten in Madagaskar bewirken! Sie würden mit einer kleinen Spende das Leben krebskranker Kinder verbessern.Un simple petit geste peut faire une grande différence dans la vie des jeunes malades de cancer à Madagascar! Avec un petit don, vous pourriez améliorer la vie de nombreux enfants atteints du cancer. Let us support the young patients of the Department CHUJRA-Antananarivo Pediatric Oncology in Madagascar, the only treatment center for this type of disease in Madagascar.Unterstützen Sie die jungen Patienten der Abteilung CHUJRA-Antananarivo Pädiatrischen Onkologie in Madagaskar, dem einzigen Behandlungszentrum für diese Art von Krankheit in ganz Madagaskar.Soutenez les jeunes patients de l'Unité d’Oncologie Pédiatrique CHUJRA-Antananarivo, Madagascar, l’unique centre de référence pour ce type de maladie à Madagascar. I will personally provide the babies and children with basic items needed and hand them over in person to the little patients in the hospital. Upon my return in October, I will write a detailed account of the expenses.Ich werde die für die Babys und Kinder benötigten Gegenstände persönlich besorgen, und ich werde sie persönlich den kleinen Patienten im Krankenhaus übergeben. Nach meiner Rückkehr in Oktober werde ich einen ausführlichen Bericht über die Ausgaben schreiben.Je vais fournir les articles de base nécessaires pour les bébés et les enfants malades personnellement et je les remettrai en personne aux petits patients hospitalisés. À mon retour en octobre, j'écrirai un compte rendu des dépenses. You may participate with just one click. Even 5 euros could help these children suffering from cancer. All payments are secured. A warm thank you to all!Mit nur einem Klick könnten Sie sich beteiligen. Selbst 5 Euro würden auch schon diesen Kindern helfen. Alle Zahlungen sind sicher.Herzlichen Dank!Vous pouvez participer en un seul clic. Seulement 5 euros pourraient aider ces enfants atteints de cancer. Tous les paiements sont sécurisés.Un chaleureux merci à tous!

32

900 €

Mutter und Sohn in Not

Mutter und Sohn in Not

Liebe Freundinnen, Freunde, Familie und BekannteDarf ich euch María vorstellen? Seit 2 Jahren nehme ich online Spanisch-Lektionen bei María in Ecuador. Wir haben viel miteinander gelacht, uns viel erzählt und voneinander Neues gelernt. Mit der Zeit ist aus meiner Spanischlehrerin eine Freundin geworden.Vor Corona hat sie an einer Sprachschule unterrichtet und vielen Touristen die Sprache vermittelt. Mit der Krise sind die Studenten ausgeblieben und die Sprachschule wurde geschlossen. Zurzeit hat sie kein Einkommen und findet keine Anstellung, auch nicht als Reinigungskraft. Bisher hat sie in der Sprachschule gewohnt, aber auch dies ist nicht mehr möglich. Zu allem Übel wurde sie vor einem Monat überfallen. Dabei wurde ihr das Laptop gewaltsam entrissen, sie ist gestürzt und hat sich die Vorderzähne ausgeschlagen.Da mir ihr Schicksal sehr am Herzen liegt, habe ich sie immer wieder finanziell unterstützt. Die Hilfe, die sie jetzt nötig hat, ist gross und daher wende ich mich an euch.Sie und ihr Sohn versuchen sich im Moment, mit dem Verkauf von Süssigkeiten auf der Strasse über Wasser zu halten. Dies reicht nicht. Sie muss sich dringend die Zähne machen lassen, damit sie Arbeit finden oder den Online-Unterricht wieder aufnehmen kann. Für den Online-Unterricht braucht sie ein Laptop. Die Miete eines kleinen Zimmers kostet sie jeden Monat 100 Dollar und zurzeit sind die Lebensmittelpreise in Ecuador eher hoch.Vieeeeeeelen Dank, dass du bis zum Schluss gelesen hast und dabei helfen möchtest, dass María und ihr Sohn David wieder Hoffnung schöpfen können. Falls du María auf die Beine helfen willst, ist jeder Franken willkommen. Wenn viele Menschen kleine Beträge spenden, schaffen wir es gemeinsam, María Hoffnung zu schenken.(Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay)

17

1.615 €

64 %
Neustart ohne Oma

Neustart ohne Oma

Liebe Unbekannte, liebe Freunde, liebe Bekannte, spontan und unerwartet ist Anfang Januar die Oma meiner Tochter (meine Mutter) verstorben. Sie war zwar sehr krank, jedoch kam der Tod jetzt sehr überraschend, vor allem für meine Tochter.Meine Mutter hat meinen Vater zusammen mit mir bis zu seinem Tod im Jahr 2008 gepflegt und dafür sogar ihre Arbeitsstelle aufgegeben. 2009 wurde ich schwanger, 2010 kam meine Tochter auf die Welt - der Vater hat sich jedoch im 6. Schwangerschaftsmonat gegen sie entschieden, so dass ich wieder bei meiner Mutter gewohnt habe - mit meiner Tochter. Bis jetzt. Meine Mutter hat mir in all den Jahren jetzt den Rücken freigehalten um mich kommunalpolitisch und gesellschaftlich zu engagieren und die Interessen anderer Menschen zu vertreten (Schöffin am Jugendgericht, Beirat in einer JVA etc.), aber auch, damit ich arbeiten gehen kann. Aufgrund einer einzigen Nachlässigkeit seitens meiner Mutter, musste ich nun die Erbschaft ausschlagen, stehe allerdings vor einem riesigen Berg an Fixkosten und habe kein Startkapital, da die Bestattung mit 4.300€ zu Buche schlägt, obwohl die mit einer Urnenreihengrabbestattung wirklich am unteren Minimum geplant wurde.Ich arbeite mit 19h in der Woche und erhalte ein Nettogehalt zwischen 630 und 800€, konkret kann ich das aktuell noch nicht beziffern, da mein Vertrag erst zum Februar aufgestockt wird und ich die Abrechnung noch nicht kenne. Ersparnisse habe ich keine, da ich vergangenes Jahr mein Bafög in einer Summe zurückgezahlt habe und zusätzlich den KfW-Kredit mit monatlich 80€ tilgen muss. Weiterhin habe ich mich unmittelbar in der Woche nach dem Tod meiner Mutter für einen weiteren Job beworben, den ich morgens vor meinem anderen Job erledigen kann, so dass unser monatliches Defizit ein wenig schrumpft. Das wären monatlich 120€, aber auch nur außerhalb der Schulferien.Den geplanten und angezahlten Urlaub für Mai haben wir storniert, jedoch kein Geld zurückerhalten. Da ich mich derzeit im Abschlusssemester befinde, stehen uns keinerlei Leistungen vom Jobcenter zu, dennoch habe ich nun beim Sozialamt Wohngeld beantragt, zwischen 64€ und 200€ könnten das monatlich werden, wenn der Antrag überhaupt bewilligt wird.  Unsere monatlichen Fixkosten betragen Stand heute 1.200€, allerdings ohne Lebensmittel oder Kleidung eingerechnet zu haben. Die Einnahmen betragen zusammen mit Kindergeld und Unterhaltsvorschuss gerade etwas über 1.100€. Das monatliche Defizit beträgt 100€+x (Lebensmittel, Kleidung, Schulmaterial).Quartalsweise (GEZ) oder jährliche Rechnungen (Hausrat, Haftpflicht), sind dabei auch noch nicht eingerechnet.Wir wissen derzeit nicht wirklich wie es weitergehen soll und kann. Die Miete ist mit 475€ (+244 Gas und Strom) verhältnismäßig günstig, dennoch hat der Vermieter angekündigt, dass zeitnah renoviert und modernisiert wird und die Miete von 5,50€/m2 auf 7,80€/m2 steigen soll. Unter den Umständen kann ich die Wohnung nicht mehr halten,  so dass wir uns bereits aktiv nach einer kleineren Wohnung umsehen. Die Spendenkampagne starte ich, da ich in erster Linie bestehende Kosten für meine Tochter decken möchte, konkret sind das12,90€ für ihre Monatsfahrkarte70,00€ pro Schulhalbjahr für ihren MINT-Kurs an der Universität86,00€ pro Schulhalbjahr für einen Kurs an der Musikschule84,00€ Essensgeld pro Monat in der Schule, da wir aktuell keinerlei Ermäßigungen bekommen, da wir keine Sozialleistungen beziehen und auch noch nicht als Härtefall gelten. nicht eingerechnet ist ein Sportverein, den sie künftig gerne besuchen wollte. Für den Umzug in eine neue Wohnung benötigen wir zusätzlich Geld, da wir die Küche, aber auch ihr Bett und ihren Kleiderschrank nicht mehr mitnehmen können (alt und kaputt). Alle Ausgaben aus diesem Crowdfunding werde ich transparent kommunizieren, je nachdem wo das Funding endet, würde ich etwaige Überschüsse gerne an @sorgeweniger von Twitter weiterreichen, damit anderen Menschen in meiner Situation ebenfalls geholfen werden kann. Sollte jemand das Geld wiederhaben wollen, so bin ich auch gerne bereit das zurück zu überweisen. Ich möchte mich in keinster Form bereichern, ich wünsche mir lediglich die Chance, meiner Tochter einen relativ weichen Neustart/Übergang in unser neues Leben ohne unser bisheriges Backup, meine Mutter - ihre Oma, zu ermöglichen.Bis auf einen Onkel (74 Jahre alt mit einer an Alzheimer erkrankten Ehefrau) habe ich keinerlei weitere Verwandtschaft mehr, so dass wir nun bis auf den Freundeskreis völlig auf uns allein gestellt sind. Infotext von leetchi:Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.* Gebt soviel Ihr möchtet* Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay* Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell istHerzlichen Dank

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31 %
Restore Isla Grande (Colombia)

Restore Isla Grande (Colombia)

Durch die weltweite Covid-Pandemie ist die wirtschaftliche Situation in allen Teilen der Welt sehr angespannt. Vor allem in Ländern die vom Tourismus abhängig sind, ist die Lage für viele Menschen sehr schwierig - besonders wenn es kaum finanzielle Hilfe aus öffentlicher Hand gibt. Ein konkretes Beispiel ist die Inselgemeinschaft Isla Grande in Kolumbien. Die Insel-Gemeinschaft Im vergangenen Jahr verbrachte ich einige Tage mit Freunden auf der kleinen kolumbianische Insel „Isla Grande“. Dort lebt eine Gemeinschaft von 750 Menschen. Neben der Fischerei ist die Haupteinnahmequelle der Inselbewohner der Tourismus (in jeder Familie gibt es mindestens einen Fischer). Hotels, Ferienhäuser, Restaurants und kleine Bars sichern den Lebensunterhalt. Diese Einkommensquellen fallen im Moment komplett weg. Kleine Spenden, vor allem von Touristen, sichern momentan das Auskommen der Inselbewohner. Projektpartner Während meines Aufenthaltes auf der Insel haben wir mit einigen Bewohnern lange Gespräche geführt und uns ein Bild vom Leben der Bewohner unde und dem Ökosystem der Insel gemacht. Ein großes Problem ist die schwere Verschmutzung der Mangrovenwälder der Insel, die den Zufluss von frischem Meerwasser verhindern. Die Insel ist mit viel Plastikmüll verdreckt. Die Bewohnern wissen um den Müll, jedoch ist das Umweltbewusstsein nicht sehr ausgeprägt und Anreize die Situation zu ändern sind nicht vorhanden.VERSCHMUTZUNG DER MANGROVENWÄLDER AUF ISLA GRANDE Einfaches Spenden - Prinzip Gießkanne - würde an dieser Situation nichts ändern. Mit zweckgebundenen Geldmitteln kann jedoch ein Anreiz geschaffen werden, um den Inselbewohnern unter die Arme zu greifen. Dafür gibt es bereits eine Idee, die von der Meeresbiologin Lavinia Fiori entwickelt wurde. Sie betreibt das Ökohostel, mit dem Namen „El Hamaquero“, wo ich einige Tage verbracht habe. Einen der Mitarbeiter habe ich in der Zeit als sehr herzlichen Menschen kennengelernt, ihn als echten Freund gewonnen und integren Menschen schätzen gelernt. Er ist für dieses Projekt mein Hauptansprechpartner. Sein Name ist Andrés Zea . Diese beiden Menschen sind für das Projekt die hauptverantwortlichen Koordinatoren vor Ort.Das sagt Lavinia über sich selbst: LAVINIA UND ANDRESDas sagt Andrés über sich selbst:Die IdeeDie Berufsfischer von Isla Grande - eine Gruppe von 15 Fischern - würde sich für die nächsten zwei Monate der Säuberung von sechs Zuflüssen zwischen den Mangrovensümpfen und dem Meer widmen. "STERBENDE" MANGROVENWÄLDER IN "LA PENDA" AUF ISLA GRANDE "LA PENDA" AUF ISLA GRANDE Es muss totes Wurzelwerk identifiziert und abgeschnitten werden, um Zirkulationskanäle ins Innere des Mangrovenwaldes zu öffnen - dies schafft eine Verbindung mit den inneren Lagunen (siehe Bild - „LA PENDA“ AUF ISLA GRANDE) zu erreichen. Sobald das Wasser in den Mangrovenwald eindringt, werden die aus den benachbarten Lagunen gesammelten Setzlinge dort in einer kleinen Baumschule gepflanzt.KOORDINIERUNG DER BERUFSFISCHER VON ISLA GRANDE Die Fischer werden durch dieses Projekt für die Arbeit in der Mangrovenrestauration bezahlt und verpflichten sich im Gegenzug dazu drei Monate lang keine Langusten zu fangen. Dies bedeutet nicht, dass alle Fischereiaktivitäten eingestellt werden, sondern nur jene, die dem Aufbau der Mangrovenökologie schaden. Überwacht werden diese Vereinbarung durch die lokalen Ansprechpartner.EIN TEILZIEL - WIEDERAUFBAU VON LANGUSTENBESTÄNDENFINANZIERUNGSPLANLavinia hat folgenden Bedarf für das Projekt ermittelt: 4000 kolumbianische Peso entsprechen momentan etwa einem Euro. Somit ergibt sich aus der obrigen Tabelle ein Finanzierungsbedarf von ca. 6000€:* 7,50€ entspricht dem Tageseinkommen eines Fischers* 250€ für Werkzeuge* 750€ für TreibstoffHier ein kurzes Video zum Projekt: Unser Wunsch - Du kannst helfenWenn du auch glaubst, dass das Projekt einen sinnvollen Beitrag (ökologisch/ökonomisch/sozial) leistet, kannst du gerne etwas Geld spenden. Das gespendete Geld landet direkt auf Lavinias Konto. Solltest du die Idee unterstützen bist du herzlich eingeladen dieses mit deinen Mitmenschen zu teilen. Außerdem wäre es schön, wenn du ein Foto von dir, gerne auch mit Partner/in oder Familie an folgende E-Mail schicken würdest (ecohotelhamaquero[at]gmail.com). Deine Bilder können helfen in den sozialen Medien noch mehr Menschen für diese Idee zu gewinnen. Die Inselbewohner bekommen hierdurch eine Beziehung zu den Menschen die sie unterstützen.Unser Wunsch ist es, dass diesem Projekt und allen die sich daran beteiligten der Geist einer gemeinsamen Menschheitsfamilie innewohnt.Vielen Dank für deine Unterstützung!

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Zweithund vs. Vermieter_in

Zweithund vs. Vermieter_in

***** UPDATE vom 20.11.2020 unter NEUIGKEITEN (Runterscrollen) *****Sehr kurze Zusammenfassung (Runtersrollen für Kurzversion und detaillierte Version)Es geht um ein Crowfunding für die Kosten des Rechtsstreites:Vermieterin erlaubt unseren Zweithund nicht.--> Ablehnung mit unpassenden, pauschalen Argumenten.Die 1. Instanz hat unsere Klage abgewiesen.Berufung beim Landgericht wurde eingelegt. Gründe für das Crowdfunding:* Wir empfinden die Ablehnung und Begründung dafür sehr einschneidend, diskriminierend und übergriffig für unser gewähltes Familien-/Lebensmodell.* Die Klage hat das Potential ein Präzedenzfall zu werden, welcher auch wegweisend für andere Entscheidungen für Betroffene sein könnte.* Die auf uns zukommenden Anwalt- und Prozesskosten sprengen unser Budget - wir möchten aber ungern klein beigeben, vor allem weil es nicht nur einschneidend gegenüber uns ist, sondern auch allen anderen Menschen gegenüber, die ein anderes Familienmodell gewählt haben. Deutsche Version: (English version - scroll down.)Liebe Mitmenschen, liebe Hundehalter_innen, wir haben uns dazu entschieden, uns gegen die Entscheidung unserer Vermieterin, die Haltung eines Zweithundes abzulehnen, rechtlich zu wehren.Bitte nehmt euch 5 Minuten Zeit, um die Gründe zu lesen, warum wir eure Hilfe brauchen.Wir brauchen eure Unterstützung. Jeder Betrag zählt! Zuerst möchten wir uns vorstellen:Wer sind wir? Alex:Ich wohne seit über 10 Jahren in Berlin, aufgewachsen im bayer. Wald.Als Teenager wollte ich schon immer Hunde haben, aber durch Allergien in der Familie, war dieser Wunsch nicht erfüllbar.Den Großteil meiner Freizeit verbringe ich mit Hunden (Momo und Hunden von Freund_innen), meistens in der Natur Brandenburgs.Flo und ich sind seit über 8 Jahren zusammen, so lange leben wir auch schon zusammen, und Momo kam kurz danach schon als neues Familienmitglied dazu. Florian:Ich wohne auch seit über 10 Jahren in Berlin. Begleite Alex oft in die Natur, aber entdecke auch gerne Berlin mit Momo. Momo:8 Jahre alt, Australian Shepherd Hündin, lebt seit knapp 8 Jahren bei uns. Lu:7 Monate alt, (Kurzhaar) Border Collie Hündin mit super spitzen Ohren, soll bei uns einziehen. Wir leben in einer 82qm Erdgeschoss-Wohnung im Bezirk Pankow, keine 300m von einem sehr großen Park (Schlosspark) entfernt. Meistens sind wir mit Momo (und unserem Rudel) in der brandenburgischen Natur anzutreffen. Wer ist unsere Vermieterin? „Die GESOBAU AG (Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau) ist eines von derzeit sechs kommunalen Wohnungsunternehmen in Berlin“ (Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesobau, Stand: 07.10.2020) Wie fing die ganze Geschichte an? (Kurze Version hier.) Lange Rede, kurzer Sinn:Unsere Vermieterin lehnt die Haltung eines Zweithundes mit pauschalen, unpassenden Gründen ab. Diese Gründe wechselten von* die Eigentümerin müsse uns keine Gründe nennen,* über Bellen, Verschmutzung, Schäden und Signalwirkung an die Nachbarschaft,* über ein Border Collie brauche sehr viel Auslauf und könne nicht an einem Ort bleiben,* zu doppelte Abnutzung (wegen Zweithund) der Wohnung durch z.B. Geruch und Haare, „Emissionsverschmutzungen”, doppeltes Konfliktpotenzial usw.Die erste Gerichtsverhandlung fand am 07.10.2020 am Amtsgericht Pankow/Weißensee statt:Der Richter begann die Verhandlung damit (mit einem Lachen), sich die Anzahl der Wohneinheiten der Gesobau in Berlin (ca. 35.000) vom gegnerischen Anwalt bestätigen zu lassen. Der Richter machte schnell klar, dass er dazu tendiert, die Klage abzulehnen, da es eigentlich nicht mehr um UNSEREN Zweithund gehe, sondern um den Präzedenzfall, der geschaffen werden würde und weil er sich selbst als „Durchgangsstation” zum Landgericht sehe.Seiner Meinung nach, hat der Fall immerhin Potenzial bis zum Bundesgerichtshof (BGH) zu kommen.Die Verhandlung war geprägt von Witze reißen, subtilen und manchmal etwas weniger subtilen sexistischen Äußerungen gegenüber unserer Anwältin sowie Richterinnen, die nicht anwesend waren. Er mied während der ganzen Verhandlung Augenkontakt mit uns und machte sich teilweise über unsere Argumente lustig.Egal, welche Entscheidung von dem Richter getroffen wird, sowohl wir als auch die Gesobau werden bei einer nachteiligen Entscheidung Berufung vor dem Landgericht Berlin einlegen.Falls wir in der nächsten Instanz ebenfalls verlieren sollten, würden wir eine Klage vor dem BGH anstreben. (Du willst alle Details? Scrolle bis zum Ende, dort kannst du alles lesen.) Warum wenden wir uns nun an euch? * Wir finden die Begründung ungerecht, vor allem weil wir alle vermeintlichen Behauptungen entkräften können.* Wir finden die Entscheidung der Vermieterin sehr einschneidend, diskriminierend und übergriffig für unser gewähltes Familien-/Lebensmodell.* Die Klage hat das Potential ein Präzedenzfall zu werden, welcher auch wegweisend für andere Entscheidungen für Betroffene sein könnte.* Die auf uns zukommenden Anwalt- und Prozesskosten sprengen unser Budget - wir möchten aber ungern klein beigeben, vor allem weil es nicht nur einschneidend gegenüber uns ist, sondern auch allen anderen Menschen gegenüber, die ein anderes Familienmodell gewählt haben. Alle Spenden, die am Ende nicht für den Rechtsstreit gebraucht werden, werden an eine gemeinnützige Organisation für Hunde/Tiere gespendet. (Wir suchen noch - schreibt auch gerne Ideen in die Kommentare.) Die Kosten (Stand: 08.10.2020). Sollten wir gewinnen, muss die Gegenseite die Gerichtsgebühren und die Kosten unserer Anwältin vor Gericht bezahlen (aber nur die gesetzlich vorgeschriebenen Beträge). Falls wir verlieren, müssen wir die Kosten der Anwälte der Gegenseite bezahlen. 1. Instanz (Amtsgericht Pankow/Weißensee) Außergerichtliche Anwaltskosten: 1150,00€ Gerichtsgebühr: 213,00€ Anwaltskosten Prozess: 417,60€ Anwaltskosten der Gegenseite bei Unterliegen: 356,70€* Totale Ausgaben 1. Instanz: 2137,30€ Fett Gedrucktes wurde bereits bezahlt. * Zahlung fällig, wenn das Landgericht die Klage ebenfalls abweist 2. Instanz (Landgericht Berlin) - Berufung Außergerichtliche Anwaltskosten: ? € Gerichtsgebühr: ? € Anwaltskosten Prozess: ? € Anwaltskosten der Gegenseite bei Unterliegen: zw. ? € Totale Ausgaben 2. Instanz: zw. ? € Fett Gedrucktes wurde bereits bezahlt. * Schätzung Detaillierte Version Wir fragten die Anschaffung eines Zweithundes Anfang Juni 2020 bei unserer Sachbearbeiterin der Gesobau an. Nach knapp dreiwöchiger Wartezeit, fragten wir erneut die Anschaffung eines Border Collie Welpens als Zweithund an.Daraufhin erhielten wir innerhalb von wenigen Minuten eine Email mit der Ablehnung ohne Nennung von Gründen.Natürlich fragten wir sofort nach den Gründen der Ablehnung - woraufhin uns gesagt wurde, dass die Eigentümerin keinerlei Entscheidungen begründen müsse. Die Eigentümerin wünsche das nicht und daran müssten wir uns halten. (E-Mail vom 23.06.2020) Um ehrlich zu sein, dachten wir nie, dass es ein Problem wäre, einen Zweithund genehmigt zu bekommen. Es gab nie Beschwerden über unsere Ersthündin Momo bzw. uns. Momo ist eine sehr gut erzogene, ausgeglichene Hündin und verhält sich ruhig in der Wohnung. Zusätzlich ist sie auch haftpflichtversichert. Außerdem begleitet Momo Alex zur Arbeit, was für Lu auch vorgesehen wäre. Da wir uns sicher waren, dass Vermieter_innen Gründe für eine Ablehnung nennen müssen, riefen wir noch am gleichen Tag eine Anwältin für Mietrecht an.Am nächsten Tag, 24.06.2020, sendete sie bereits ein Schreiben an unsere Sachbearbeitern bzw. die Gesobau, in welchem sie darauf hinwies, dass der BGH in einem Urteil von 2012 entschied, dass jeweils eine Abwägung im Einzelfall vorgenommen werden müsse. Was uns in unserer Annahme bestätigte, dass eine unbegründete Ablehnung so nicht einfach möglich ist. Sie beschrieb außerdem unser Leben mit Momo genauer, um zu verdeutlichen, dass es nie zu Problemen im Haus oder der Wohnung gekommen ist, wir uns hervorragend um sie kümmern, der Zweithund (wie der Ersthund) versichert werden und eine Hundeschule besuchen würde. Zum Schluss verwies sie noch auf eine aktuelle Entscheidung des AG Paderborns vom 28.10.2019 (51 C 112/19) und erteilte eine Frist zur Erteilung der Zustimmung bis zum 10.07.2020.Am 07.07.2020 erhielt unsere Anwältin eine erneute Ablehnung per Brief. Die Ablehnung enthielt vier pauschalisierte, unpassende Begründungen:lautes Hundegebell bei morgendlichen Ausgangbeim Ertönen einer Klingel, bei Abwesenheit der Hundehalter,Verschmutzung der Treppenhäuser an Wänden, Böden und Türen,die z.T. verursacht werden durch Schütteln des nassen Felles, Hundeexkremente, Kratzspuren u.v.m.Beschädigungen innerhalb der Wohnungen am Parkett / hochwertigem Laminat (darunter befindet sich die Fußbodenheizung)Die Gesobau wies außerdem in diesem Schreiben an uns noch einmal darauf hin, dass es letztendlich eine Einzelfallentscheidung sei. Diese fand in unserem Fall zu keinem Zeitpunkt statt.Unsere Anwältin antwortet auf das Schreiben am 10.07.2020. Sie schilderte erneut, wie wir unsere Ersthündin halten und dass keine Beschwerden gegenüber uns vorliegen. Zusätzlich schlug sie vor, eine Erlaubnis unter Vorbehalt zu erteilen, falls es zu einer Beschwerde kommen sollte. Die Frist wurde auf den 15.07.2020 festgelegt. An dieser Stelle muss auch erwähnt werden, dass unsere Anwältin mehrere Telefongespräche mit unserer Sachbearbeiterin führte, die größtenteils nicht zielbringend und von einem unprofessionellen Ton geprägt waren. Bis auf eines, bei welchem die Sachbearbeiterin einwilligte, sich bei ihren Vorgesetzten für uns „stark zu machen”. Sie bat am 15.07.20, auf Anfrage unserer Anwältin um Fristverlängerung bis zum 20.07.20.Leider kam bis dahin keine Antwort, obwohl wir um eine Fristverlängerung gebeten wurden.Die Klage wurde am 21.07.20 eingereicht. Wir legten Unterschriften unserer Nachbar_innen von drei Mietparteien im gleichen Haus bei, die es nicht stören würde, wenn ein Zweithund bei uns gehalten werden würde (die restlichen zwei Mietparteien im Haus befanden sich im Urlaub oder waren zum Zeitpunkt des Unterschriftensammelns noch nicht eingezogen). Unsere Hausgemeinschaft führt ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis. Am 27.07.20 erhielten wir einen Brief von den Anwälten der Gesobau, unabhängig von der eingereichten Klage, da diese noch nicht zugestellt war.In diesem Schreiben wurden neue Gründe für die Ablehnung aufgeführt:Die Haltung eines Zweithundes würde zu einer Überbelegung führen, die auch unter Beachtung des Tierwohls nicht gewollt ist.Ein Border Collie benötige Platz und mehr Bewegung und Auslauf als ein normaler Stadthund. Ein Hund dieser Rasse will ständig laufen und spielen und kann kaum an einem Ort bleiben.Zusätzlich führen sie auf, dass wir bisher nicht dargelegt haben, wie wir „den ausgeprägten Bewegungsdrang des Hundes bewältigen wollen.“ Es folgten noch Hinweise, dass eine Unterforderung des Hundes eine Charakterveränderung befürchten lässt und zu Problemen mit anderen Hunden und in der Nachbarschaft führen kann.Auch die Nennung unserer Hundetrainerin als Zeugin (bei der wir seit knapp 8 Jahren trainieren), sei nicht geeignet der Sorge beizukommen. Wir erstellten eine Liste mit 10 Zeug_innen, die nachweisen konnten, in welchem Umfang wir uns um unseren Ersthund Momo kümmern und/oder deren Hunde von uns die letzten Jahre zu regelmäßigen Ausflügen in die Natur mitgenommen wurden. Auch eine Liste von 5 Arbeitskolleg_innen wurde beigelegt, die die Mitnahme von Momo zur Arbeit und ihr ruhiges Verhalten im Büro bezeugen können.Dazu erstellten wir eine ungefähre Aufstellung, wie ein Tag für Momo bei uns aussieht, was wir mit ihr unternehmen, Orte, zu welchen wir regelmäßig mit ihr zum Wandern fahren und Stellungnahme zu einzelnen Argumenten der gegnerischen Anwälte. Die Listen und Argumente wurden als Erwiderung an die Anwälte der Gesobau geschickt und natürlich auch bei Gericht eingereicht. Am 01.09.2020 sendete die gegnerische Seite ihre Klageerwiderung an uns.In dieser wurden erneut neue (aber auch alte) Gründe und Mutmaßungen aufgeführt:* Überbelegung der Wohnung durch einen Zweithund* Unverhältnismäßige Abnutzung der Wohnung* Keine halbwegs artgerechte Haltung der Hunde* Signalwirkung an die Nachbarschaft* doppelte Belastung der NachbarschaftEs wird argumentiert, dass, würden wir den Zweithund genehmigt bekommen, auch Nachbar_innen einen Zweithund möchten und es zu einem unkontrollierten Zuwachs der Hundepopulation kommen würde. Die Konsequenz daraus wäre eine Steigerung der Lärm- bzw. generellen Emissionsbelästigungen. Auch wird hier nun (anders als im letzten Schreiben) erwähnt, dass die Rasse des Hundes nicht von Belang wäre, sondern es um die Gesamtzahl der Hunde in der Nachbarschaft ankäme.Die Gesobau widerspricht demnach ihren eigens angeführten Argumenten zur Ablehnung des Zweithundes. Da zunächst die Rasse des Hundes eine erhebliche Rolle gespielt hat, scheint dies nun kein Argument mehr zu sein. Ein weiteres Argument ist, dass eine Belästigung der Nachbarschaft und andere negative Folgen nicht ausgeschlossen werden könnten und durch ihre Lebenserfahrung (welche zu einem späteren Zeitpunkt von der Gegenseite erklärt wird) wüssten sie, dass es bei Zusammentreffen mit anderen Hunden zu Konfliktsituationen komme. Durch einen Zweithund würde die Gefahr solcher Konfliktsituationen ohne erkennbaren Grund verdoppelt werden.Des Weiteren wäre eine nicht mehr hinzunehmende Zunahme an Bellen, Gerüchen und eine verstärkte Benutzung der Wohnimmobilie zu erwarten. (Wer uns und Momo kennt, weiß, dass Momo in der Wohnung nicht bellt und es auch zu keiner Geruchsbelästigung kommt. Dafür wurden u.a. unsere Nachbar_innen als Zeug_innen aufgelistet.)Es wird zusätzlich noch ein Urteil des AG Tempelhof/Kreuzberg vom 31.10.2019 (GeschZ 23 C 158/19) aufgeführt, welches vom LG Berlin am 24.01.2020 (66 S 310/19) bestätigt wurde.Die zu erwartenden negativen Folgen einer Genehmigung würden schwerer wiegen als unsere Interessen als Mieter.In dieser Argumentation wird deutlich wie übergriffig die Gegenseite argumentiert. Die Annahme, dass jede_r Besitzer_in eines Hundes IMMER auch Interesse an einem Zweithund hat wurde zu keiner Zeit belegt. Die Gesobau kann daher diese Argumentation ohne hinreichende Beweise nicht verwenden. Unsere Anwältin antwortete am 16.09.2020 auf jede Behauptung des vorherigen Schreibens. Sie stellt erst einmal die Größe unserer Wohnung, 81,49 qm, klar, da dies in der Klageerwiderung des Gegenseite nicht erwähnt wurde (lediglich als 2-Zimmer-Wohnung bezeichnet).Als zweiten Punkt erwähnt sie, dass es keine tatsächliche Grundlage für die Behauptung der übermäßigen Abnutzung der Wohnung und Überbelegung gäbe - da niemand auf die Idee kommen würde, dass die Wohnung überbelegt wäre, wenn wir mit 2 Kindern hier wohnen würden.Es werden noch einmal das Gemüt, sogar die Größe von Momo, 48cm, und das Einverständnis der direkten Nachbar_innen erwähnt. Die voraussichtliche Größe von Lu (45cm) wird auch genannt. Es wird auch darauf hingewiesen, dass Momo und Lu sich bereits kennen, regelmäßig sehen und eine sehr gute Beziehung entwickelt haben.Auch die Behauptung, dass andere Mieter_innen einen Zweithund möchten und dieser dann erlaubt werden müsse, widerspricht dem Urteil des BGHs, dass jeweils der Einzelfall geprüft werden muss.Da es über unseren Ersthund noch nie Beschwerden gab, kann auch nicht davon ausgegangen werden, dass die Belästigungen mit einem Zweithund zunehmen.Zusätzlich argumentiert unsere Anwältin, dass wir als schwules Paar zusammen keine Kinder zeugen können und die Hunde zu unserem gewählten Familien-/Lebensmodell gehören. Die erste Gerichtsverhandlung fand am 07.10.2020 am Amtsgericht Pankow/Weißensee statt:Der Richter begann die Verhandlung damit (mit einem Lachen), sich die Anzahl der Wohneinheiten der Gesobau in Berlin (ca. 35.000) vom gegnerischen Anwalt bestätigen zu lassen. Der Richter machte schnell klar, dass er dazu tendiert, die Klage abzulehnen, da es eigentlich nicht mehr um UNSEREN Zweithund gehe, sondern um den Präzedenzfall, der geschaffen werden würde und weil er sich selbst als „Durchgangsstation” zum Landgericht sehe.Seiner Meinung nach, hat der Fall immerhin Potenzial bis zum Bundesgerichtshof (BGH) zu kommen.Die Verhandlung war geprägt von Witze reißen, subtilen und manchmal etwas weniger subtilen sexistischen Äußerungen gegenüber unserer Anwältin sowie Richterinnen, die nicht anwesend waren. Er mied während der ganzen Verhandlung Augenkontakt mit uns und machte sich teilweise über unsere Argumente lustig.Egal, welche Entscheidung von dem Richter getroffen wird, sowohl wir als auch die Gesobau werden bei einer nachteiligen Entscheidung, Berufung vor dem Landgericht Berlin einlegen.Falls wir in der nächsten Instanz ebenfalls verlieren sollten, würden wir eine Klage vor dem BGH anstreben. Einen Tag später, 08.10.2020, wurde unserer Anwältin ein Schreiben der Anwälte der Gegenseite eingeworfen. Dieses war auf den 01.10.2020 datiert und lag auch dem Gericht höchstwahrscheinlich zum Zeitpunkt der Verhandlung vor - uns nicht.In diesem Schreiben gingen die Anwälte der Gesobau auf das Schreiben unserer Anwältin vom 16.09.2020 ein:Der Vergleich zwischen Kindern und Hunden könne nicht gezogen werden, da Kinder kein Sommer- und Winterfell haben und deshalb weniger haaren. Zusätzlich geht von nasser Kinderhaut nicht derselbe Geruch wie von nassem Hundefell aus, welcher sich in der Wohnung festsetzen würde. Daraus wir die größere Abnutzung der Wohnung durch zwei Hunde (im Gegensatz zu einem) gefolgert.Es wird noch einmal erwähnt, dass die Rasse des Hundes keine Rolle spiele: die Vermieterin möchte eine Signalwirkung an die Nachbarschaft vermeiden.Es könne nicht davon ausgegangen werden, dass von dem Zweithund keine Störungen ausgehen wird, nur weil keine von dem Ersthund ausgehe - mit Hinweis darauf, dass möglicherweise noch ein dritter folgt.Der Ermessensspielraum sei nicht fehlerhaft ausgeübt worden, denn auch eine Prognoseentscheidung sei Teil dieser. Mit mehr als 35.000 Wohnungen könne die Gesobau auf ihre Lebenserfahrung zurückgreifen → Mieter_innen, die bereits einen Hund haben, möchten die Erlaubnis für einen Zweithund, wenn jemand in der Nachbarschaft einen Zweithund genehmigt bekommen hat.Auch könne nicht auf das Wohnverhalten des neuen Hundes durch den Ersthund geschlossen werden.Dass sich Momo und Lu bereits kennen und es zu keinen Problemen kam, wird aus Nichtwissen bestritten. Auch auf dieses Schreiben antwortete unsere Anwältin am 08.10.2020 (also direkt nach bei Eingang des Schreibens) sehr ausführlich. Sie verdeutlichte noch einmal, dass viele der Behauptungen der Gegenseite ohne Beweis aufgeführt werden und schlicht und einfach Mutmaßungen sind.Auch wird unser gewähltes Familienmodell noch einmal erwähnt. ENGLISH VERSION:Dear dog owners, dog lovers, and other fellow human beings, our landlord is trying to prevent us from having a second dog in our flat, and we want to fight this decision. We kindly ask you to take 5 minutes to read why we're doing this and why we're asking for your help. We need your support! Every donation counts. Please help us get past this bureaucratic mess and provide Lu with a safe and loving home.Who are we? Alex: living in Berlin for over 10 years but grew up in the forests of Bavaria. Wanted to have dogs as a teenager, but couldn't because of allergies in the family. Spends most of his free time now with dogs (Momo and the dogs of friends), mostly in the nature of Brandenburg. Flo: also living in Berlin for over 10 years. Usually more up for exploring the city with Momo, but accompanies Alex to the woods when he has time. Momo: 8 years old, female Australian Shepherd, has been living with Alex & Flo for her whole life (almost 8 years) Lu: 7 months old, female (short fur) Border Collie with super pointy ears, wants to move in with Momo & family. We live in an 82 sqm ground floor apartment in Pankow, very close to a huge park (Schlosspark). However, we mostly spend our time with Momo (and our pack) in the woods. Who’s our landlord? GESOBAU AG, which is one of the six local housing associations in Berlin, and owns about 35000 apartments.(Wikipedia, URL: https://de.wikipedia.org/wiki/Gesobau, Stand: 07.10.2020) How did the whole story begin? Our landlord rejected our request to keep a second dog in our flat, with vague and shifting reasons that really do not apply to us. Since we first put in our request, these reasons have varied between:* the landlord insisting they don't have to give us reasons for their decisions* assertion of barking, pollution, damage to our neighbourhood* claims that a Border Collie needs a lot of space to constantly run and can't stay in one place* concern about doubling of wear on the apartment through the additional smell and fur, or conflict between the dogsSince these reasons don't make sense in our case we filed a suit to challenge the decision. The first hearing took place at the district court (dt. Amtsgericht) on Oct 7th, 2020. The judge did not make a decision on the spot, but suggested that he is inclined to reject our suit as he thinks this case is no longer about our second dog, but rather the making of a precedent, and that this hearing is more of a "transit" to the next (higher) court. He thinks that this case has the potential to go to the highest court of appeal in Germany, the BGH (Bundesgerichtshof - analogous to the Supreme Court in the UK or the US). The complete hearing was characterised by jokes, subtle and sometimes not so subtle sexist statements towards our (female) lawyer. He avoided eye contact with us the whole time and openly mocked some of our arguments. The decision will be made in the next 3-4 weeks but the result doesn’t really matter at this point as either we or the GESOBAU are going to file an appeal at the Landgericht Berlin. Should we lose this hearing as well, we would try to file an appeal at the BGH (if permitted). Why do we turn to you now? We want to continue pursuing this challenge because: * We find the landlord's reasoning for rejecting the second dog unjust, especially because we can refute all of the allegations.* We also feel the landlord's decision is disproportionate and discriminatory to our chosen family/life model (i.e. we are a gay couple with dogs, not a married couple with kids)* We still want to provide Lu with a happy and loving home.* The lawsuit has the potential to set a precedent, which could help others who are in a similar position to us in future.* We can't afford to pay the full costs of the legal process, and hence we are asking for your help. Any amount is greatly appreciated!Any money raised that isn't used for legal costs will be donated to dog-/animal-related charity (we have been looking for ideas - if you have any, comment below.) The costs (as of October 8th, 2020). If we win, the opponent has to pay the court fees and the costs of our lawyer in court (but only the amounts required by law). If we lose, we have to pay for everything, including the cost of the opponent's lawyers. 1. Hearing at disctrict court (Amtsgericht Pankow/Weißensee) Our lawyer's fees (outside of court): 1150,00€ Court fees: 213,00€ Our lawyer's fee (in court): 417,60€ Fees for the opponent's lawyers, if we lose the case: 356,70€* Total costs 1. hearing: 2137,30€ Bold has already been paid. * needs to be paid if we lose 2. hearing as well. 2. Hearing at Landgericht Berlin - Appeal Our lawyer's fees (outside of court): ? € Court fees: ? € Our lawyer's fee (in court): ? € Fees for the opponent's lawyers, if we lose the case: zw. ? €* Total costs 2. hearing: zw. ? € und ? €* Bold has already been paid. * Estimation

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Solidarität für die Frauenpension Bertingen

Solidarität für die Frauenpension Bertingen

Liebe Frauen, liebe Gästinnen, liebe Freundinnender Frauenpension Bertingen ! Corona betrifft uns alle, doch die Konsequenzen sind für jeden anders.Die Frauenpension Bertingen trifft die aktuelle Krise mit voller Wucht. Die Einnahmen sind zu 100% weggebrochen (im Gegensatz zu den laufenden Kosten) und es ist unklar, wann und wie der Betrieb wieder aufgenommen werden kann.Für eine kleine Pension, in der der Lebensunterhalt für das ganze Jahr in nur wenigen Monaten erwirtschaftet werden muss, ist allein schon das ausgefallene Ostergeschäft eine existenzbedrohende Katastrophe. Wie lange wird sich dieser Zustand noch hinziehen? Wie es weitergeht steht derzeit in den Sternen. Die Soforthilfen sind ein Tropfen auf dem heißen Stein und die angebotenen zusätzlichen Kredite bringen nur denjenigen etwas, die sie auch zurückzahlen können.Lisa und Christel, die beiden Betreiberinnen, haben seit zig Jahren ihr Leben darauf ausgerichtet, Rückzugsorte für Frauen zu schaffen. Zunächst mit derFrauenkneipe Dinelo in Berlin, dann über 22 Jahre mit ihrer Frauenpension in einem alten Schulhaus auf dem platten Land in Dithmarschen, mit nichts als Deich, Watt und Kohlfeldern drumherum, bis es einfach zu viel wurde und frau sich verkleinern musste. So kamen sie schließlich vor rund 8 Jahren nach Tating in der Nähe von Sankt Peter Ording.Die beiden haben jahrzehntelang mit ganz viel Herzblut und Liebe, aber auch mit jeder Menge Arbeit, Enthusiasmus und Engagement diese Orte geschaffen, an denen viele von uns Erholung, Entspannung und Besinnung gefunden, aber auch viel Spaß und tolle Begegnungen erlebt haben.Das alles ist nun durch die Corona-Pandemie bedroht. Nicht nur die Lebensgrundlage von Lisa und Christel steht auf der Kippe, sondern auch die Existenz eines Frauenprojektes, von dem viele von uns schon sehr profitiert haben.Deshalb wäre es schön, wenn jede - im Rahmen ihrer Möglichkeiten - ein bisschen dazu beisteuern würde, die Pension zu unterstützen. Es geht nicht um Almosen für Lisa und Christel, sondern um einen Akt der Solidarität und den Versuch, UNS ALLEN die Frauenpension Bertingen zu erhalten.Jeder noch so kleine Beitrag zählt, da er nicht nur ein Stück weit hilft, die Existenz der Pension zu sichern, sondern weil er auch und vor allem eins ist: Ein Zeichen der Solidarität unter Frauen, welches gerade in diesen schlimmen Zeiten so dringend benötigt wird.Wer Fragen oder Vorschläge hat, kann sich jederzeit an uns wenden! Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen:* Gebt soviel Ihr möchtet* Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay* Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell istHerzlichen Dank!

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Mit PC's Menschen und ihre Rechte stärken

Mit PC's Menschen und ihre Rechte stärken

Everyone has the right to freedom of opinion and expression; this right includes freedom to hold opinions without interference and to seek, receive and impart information and ideas through any media and regardless of frontiers. - Article 19 of the Universal Declaration of Human Rights 1948*The Universal Declaration of Human Rights states that access to information and freedom of speech via any kind of media is one of the most basic human rights. Since the declaration has been proclaimed in 1948, the ways in which we communicate and distribute information have changed radically. Nowadays we use digital media technologies on an everyday basis to access and distribute information. Often people speak about the "globalized world" - a world in which all people are interconnected and have the possibility to exchange information. Everyone can participate in public discourses.*But is that really true?*Some people cannot profit from the opportunities that digital technologies and media offer. Some do not have unrestricted access to information and are not able to express their opinions and share their experiences through digital media. They cannot network digitally with others and cannot receive the support of non-local communities and actors in their own terms. Many people experiencing such situations are currently living in the Global South.*In order to instigate change and to enable some of the affected people to access new opportunities, our partner ABI (Ability beyond the Iris) has taken action in Uganda. The team of ABI has founded a Community Resource Centre in a rural community, where people of all ages will be able to access PC's and educative courses on how to use them. IT-skills are of great value on the job market in Uganda - just like in Europe. Our German organization Bantu e.V. is cooperating with ABI in the realization of this project. To achieve this we still need some PC's.*In November 2019 Bantu e.V. has therefore acquired 50 PC's from the organization Computer Spende Hamburg e.V.. Now we need the financial means to transport those computers to Uganda and to support our partner ABI in the implemantation of the project on site.*More information about the organizations involved, the nature of our collaboration and the computer project specifically, can be found here: https://drive.google.com/open?id=1nnNWt-zqSV85rivzKNf2YJ3G8E9rlj1Z*We are happy to issue donation receipts. For this purpose, or for other questions or additional information, feel free to contact us via e-mail: kontakt @ bantu - ev . org (please delete the spaces)*Thank you so much for your contribution to the success of our project!***Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten. - Artikel 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948*Die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte legt fest, dass Zugang zu Informationen und Meinungsäußerung über Medien jeder Art zu den grundlegendsten Menschenrechten zählen. Seit der Verabschiedung der Erklärung im Jahre 1948 hat sich die Art und Weise wie Informationen verbreitet werden stark gewandelt. Heutzutage verlassen wir uns alltäglich auf digitale Informationstechnologien um Informationen zu erhalten und zu verbreiten. Man spricht davon, dass Austausch und Vernetzung rasant zugenommen haben. Jede*r kann sich jetzt am öffentlichen Diskurs beteiligen.*Doch kann das wirklich jede*r?*Einige Menschen können nicht von den Möglichkeiten, die digitale Informationstechnologien bieten, profitieren. Einige Menschen haben keinen uneingeschränkten Zugang zu Informationen und können ihre Meinung nicht mithilfe von digitalen Plattformen kundtun. Sie können sich nicht digital mit Anderen vernetzen und Unterstützung von ortsübergreifenden Gemeinschaften erhalten. Viele Menschen, die sich in einer solchen Position befinden, leben in ländlichen Regionen des globalen Südens.*Um eine Veränderung zu bewirken und Einigen dieser Menschen neue Möglichkeiten zu eröffnen, ist unsere ugandische Partnerorganisation ABI (Ability Beyond the Iris) aktiv geworden. Das Team von ABI hat ein Projekt ins Leben gerufen, in dem Menschen aller Altersgruppen mittels eines Community Resource Centres PC’s sowie Kurse zu deren Verwendung zur Verfügung gestellt werden. Kenntnisse im Umgang mit IT, sind in Uganda ebenso wie hier auch auf dem Arbeitsmarkt sehr wichtig. Gemeinsam mit ihnen arbeitet unser Verein Bantu e.V. nun an der Umsetzung des Projekts. Dafür benötigen wir unter anderem Computer.*Im November 2019 hat Bantu e.V. zu diesem Zweck 50 Rechner von Computer Spende Hamburg e.V. erhalten. Nun fehlen uns noch finanzielle Mittel, um deren Transport nach Uganda zu ermöglichen und unsere Partnerorganisation ABI bei der Projektdurchführung vor Ort zu unterstützen.*Genauere Informationen über die beiden Vereine, sowie das Projekt sind hier zu finden: https://drive.google.com/open?id=1nnNWt-zqSV85rivzKNf2YJ3G8E9rlj1Z*Gerne stellen wir Spendenbescheinigungen aus. Hierfür oder für weitere Informationen freuen wir uns über eine E-Mail an: kontakt @ bantu - ev . org (bitte zusammenschreiben)*Herzlichen Dank für deine/Ihre Mithilfe zum Gelingen des Projekts!

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