Springe zum Hauptinhalt
Für Heidi

Für Heidi


Liebe Freunde, Familie, Bekannte und Unbekannte,

das ist unsere Pitbull- Mischlingshündin Heidi, die wir Anfang Juni 2020 vom Hamburger Tierschutzverein (HTV) übernommen haben. Heidi kannte bis dahin kein wirkliches Familienleben- geboren im Juni 2019 in Bulgarien, wurde sie später illegal nach Deutschland und dann auch gleich noch nach Hamburg eingeführt. Dort lebte sie anscheinend fast ausschließlich auf einem Balkon. Das war auch der Grund für eine Tierschutzanzeige mit anschließender Sicherstellung und Unterbringung im Tierheim an der Süderstraße. Das war im Februar 2020, Heidi war zu diesem Zeitpunkt erst ein halbes Jahr alt!

Zu ihrem ersten Geburtstag sollte sich das ändern und sie zog zu uns in schöne Schleswig- Holstein, um endlich ein Leben in einer Familie beginnen zu können. Denn obwohl ihr bisheriges Leben nicht sehr schön gewesen sein muss, ist sie ein lebensfroher, fröhlicher und Menschen wie Tieren gegenüber freundlicher Hund geblieben.

Schon wenige Tage nach ihrer Ankunft bei uns, mussten wir sie allerdings unserem Tierarzt vorstellen, da sie einige unspezifische Symptome zeigte. Der Tierarzt tippte auf eine Vergiftung und sie entsprechend mit Infusionen behandelt, was auch eine Besserung des Zustands bewirkte.

Es folgten einige unbeschwerte Tage, bis sie die gleichen Symptome wieder zeigte. Wieder zum Tierarzt, wieder mit Infusionen behandelt und auch dann wieder einige fröhliche, unbeschwerte Tage (in denen wir übrigens alles aus dem Garten raus gerissen haben, was auch nur annährend giftig sein könnte...).

Anfang August ging es dann wieder los, diesmal zeigte unsere kleine auch neurologische Auffälligkeiten. Dem Tierarzt gefiel das gar nicht und überwies uns als Notfall zum MRT in die Tierklinik nach Norderstedt. Dort angekommen erlitt Heidi einen Krampfanfall und wurde auf die Station aufgenommen. Am Abend erfolgte das MRT vom Kopf.

Und das Ergebnis war erschütternd- angeborener Hydrozephalus, also ein Wasserkopf. Die Flüssigkeit im Gehirn kann nicht abfließen und drückt das Gehrin gegen die Schädeldecke. Das Kleinhirn war bereits Richtung Wirbelkanal abgerutscht.

Es gab nur 2 Möglichkeiten- den Hund erlösen, da der Druck des Gehirns gegen die Schädeldecke und in Richtung des Wirbelkanals unvorstellbare Schmerzen erzeugt und von alleine nicht wieder verschwindet. Oder aber eine OP bei einem Spezialisten für diese Erkrankung an der Uniklinik in Gießen, die etwa 4000 Euro kosten sollte und direkt bei Abholung fällig werden.

Wir haben sie nach Gießen gefahren. Unsere kleine Heidi, deren Leben bei uns eigentlich erst so richtig begonnen hat, soll eine Chance auf ein schmerzfreies, schönes Leben haben!

Die OP hat sie gut überstanden und wir hoffen nun darauf, dass wirklich alles gut wird. Bis jetzt sieht es danach aus.

Die Kosten für die OP in Gießen sowie das vorangegangene MRT in Norderstedt und die erforderliche Nachsorge belaufen sich auf etwa 6000 bis 7000 Euro. Das zu wuppen ist leider nicht so einfach und so hoffen wir auf Eure Unterstützung. Denn Heidi mit ihren gerade mal 14 Monaten hat es einfach verdient noch länger auf dieser Welt und in unserer Familie zu leben!

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.

  • Gebt soviel Ihr möchtet
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay
  • Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist

Herzlichen Dank

635 € gesammelt

0 Tag verbleibt
22 Beteiligungen

Organisator

Zirnig Jessica

Profil verifiziert