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Ausbildung für die junge Generation Simbabwes

Organisiert für Jugendliche in Simbabwe

Aufbau eines Ausbildungszentrums in Simbabwe

 

Link: https://youtu.be/z0IxHQ0xdlY

 

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,

das Impilo Projekt beginnt mit dem Aufbau eines dringend benötigten Ausbildungszentrums in Simbabwe. Helfen Sie mit, werden Sie Teil dieser Entwicklung!

Impilo ist ein christlich engagiertes Entwicklungsprojekt, das seit 2008 im südlichen Simbabwe mit den Schwerpunkten Bildung, Nahrungsmittelsicherheit, Landwirtschaft und Entwicklung des ländlichen Raumes tätig ist und von der Advivia gGbmH getragen wird.

 

Kontoinhaber:   Advivia gGmbH

IBAN: DE83 1005 0000 0190 7302 42

BIC: BELADEBEXXX                 

Stichwort: Simbabwe + Ausbildung

(Spenden sind steuerlich absetzbar; Spendenquittungen

werden von Adviva gGmbH ausgestellt) 

Was ist unser Ziel?

 

„Impilo“ bedeutet „Leben“ in der Stammessprache Shona, die von dem Großteil der simbabwischen Bevölkerung gesprochen wird. Impilo zielt darauf, ein Leben in Würde und mit Perspektiven zu ermöglichen. Um vor allem der Jugend in Simbabwe eine Zukunft zu geben und auch Fluchtursachen und (potentielle) Kriminalität zu mindern, möchten wir dazu beitragen, dass die Jugend im Land ausgebildet wird und (Job-)Perspektiven bekommt. Dabei ist uns der Fokus auf den Bereich der Landwirtschaft besonders wichtig. Bislang wird von uns eine Oberschule unterstützt, damit die Kinder die dort ihre Schulbildung abschließen können. Allerdings können die Kinder und Jugendlichen in den meisten Fällen keine weiteren Kenntnisse erwerben, da es an Ausbildungsstellen und Geldern fehlt. Wir möchten in dem extrem unterversorgten Teil von Simbabwe ein Ausbildungszentrum für Agrarwirtschaft und weiteren Ausbildungsprogrammen aufbauen, damit die jungen Menschen eine eigene Lebensperspektive entwickeln können und auch die Nahrungsmittelknappheit durch die Vermittlung von nachhaltigen Anbaumethoden und an das Klima angepasste Anbautechniken gelindert wird. Uns ist es dabei besonders wichtig mit den Dorfgemeinschaften zusammen zu arbeiten um die Entwicklung im ländlichen Gebiet zu gewährleisten. Die Zusammenarbeit mit anderen Ausbildungseinrichtungen und Universitäten zu Forschungszwecken im Anbau (v.a. um Thema Trockenanbau) auf nationaler und internationaler Ebene soll ebenfalls erfolgen.

 

 

Was ist los in Simbabwe?

 

Simbabwe befindet sich nördlich von Südafrika und ist umgeben von Mosambik, Sambia und Botswana und umfasst derzeit ca. 16 Millionen Einwohner. Das Land wurde bis 2017 von Robert Mugabe regiert, der seit 1980 an der Macht war. Seit August 2018 ist Emmerson Mnangagwa, ein ehemaliger Mitarbeiter Mugabes, Präsident. Das Land erlangte 1980 seine Unabhängigkeit und war vorher eine britische Kolonie. Die Amtssprachen sind Englisch, Shona und Ndebele. 

Wegen seiner florierenden Wirtschaft v.a. im Anbau, galt Simbabwe eins als Kornkammer Afrikas. Zur Jahrtausendwende wurden jedoch alle noch im Land verbliebenen Großgrundbesitzer enteignet und das Land an die einheimische Bevölkerung vergeben. Da den Einheimischen das Knowhow und die Erfahrung fehlte, brach die Landwirtschaft zusammen. Derzeit leben drei Viertel der Bevölkerung in absoluter Armut und Simbabwe gilt als eines der ärmsten Länder weltweit. Die derzeitige Arbeitslosenquote liegt bei 95 %. Nach einer Hyperinflation wurde der simbabwische Dollar 2009 komplett aus dem Verkehr gezogen. Als Währung wurde der US Dollar eingeführt. Seit 2016 gibt es die nur im Inland anerkannte Währung Bond- Notes. Mangels Produktion muss fast alles aus dem Ausland eingekauft werden. Die meisten Bewohner Simbabwes ernähren sich durch Subsistenzwirtschaft. Somit sind US-Dollar im Land kaum noch zu bekommen. Mittlerweile hat sich die Lage so zugspitzt, dass Medikamente und weitere Güter nur noch mit US-Dollar erworben werden können, die meisten Menschen diese jedoch nicht zur Verfügung haben. Das Land steckt wieder in einer schweren Wirtschaftskrise.

Vor allem die AIDS-Epidemie ist dafür verantwortlich, dass es nicht nur 1,6 Millionen Waisenkinder gibt, sondern auch die Lebenserwartung in weniger als einem Jahrzehnt um über zehn Jahre gesunken ist. Daher gehört Simbabwe heute weltweit zu einem der Länder mit der niedrigsten Lebenserwartung. Jährlich sterben allein in Simbabwe 100.000 Menschen an AIDS. Das Durchschnittsalter beträgt 18,9 Jahre und 41,9 % der Einwohner sind unter 15 Jahren alt. 

Die Jugend Simbabwes trifft es am schlimmsten, da sie aufgrund der hohen Arbeitslosenquote keine Zukunftsperspektiven haben. Da zudem für den Schulbesuch Schulgebühren zu entrichten sind, und die Eltern aufgrund von Subsistenzwirtschaft oftmals die Gelder nicht auftreiben können, ist Perspektivlosigkeit und ein Abrutschen in die Kriminalität oftmals vorprogrammiert. In der ländlichen Gegend sind Schwangerschaften Minderjähriger ein häufiges Phänomen, oftmals gepaart mit der Verbreitung von AIDS.

 

Wer leitet das Projekt?

 

Als Sarah Dilling im Jahre 2008 mit Anfang 20 das erste Mal von Südafrika, wo sie damals ansässig war, nach Simbabwe reiste, spürte sie bereits bei der Überquerung der Grenze eine Wärme für dieses Land. Aufgrund der Wirtschaftskrise, die 2008/2009 ihren Gipfel erreichte, waren viele Menschen ohne Subsistenzgrundlage und sind der Hungersnot zum Opfer gefallen. Als ihr in den archaischen Gebieten in Masvingo die überwältigende Not und Armut begegnete, versprach sie den Menschen mit Nahrungsmitteln, Saatgut und Kleidung innerhalb weniger Wochen wiederzukommen. Sarah wich von ihrem ursprünglichem Plan Sportwissen-schaften zu studieren ab und studierte daraufhin Agrarwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Als sie bei einer Reise im Februar/März 2014 nach Simbabwe dem Schulleiter Alington Matsilele der dörflichen Oberschule „Chidzikwe“ begegnete, bat dieser sie um eine Partnerschaft um Waisenkinder und hilfsbedürftige Kinder zu unterstützen und ihnen eine Bildung zu ermöglichen. So kam es, dass Sarah Dilling mit einem Team aktiver Christen anfing, das Projekt aufzubauen. Aus einer Akuthilfe-Initiative, die vor über zehn Jahren startete, entwickelte sich ein Entwicklungshilfeprojekt mit verlässlichen Strukturen und einem hoch motivierten und kompetenten Team in Deutschland und in Simbabwe. Bis jetzt läuft die Arbeit des deutschen Teams auf rein ehrenamtlicher Basis. Um die Projektarbeit zu intensivieren, ist, nach dem Ende ihrer Universitätsausbildung, eine Anstellung von Sarah Dilling bei Advivia gGmbH zeitnah angedacht.  

 

 

Welche Schritte wurden bisher unternommen?

 

Impilo basiert auf einem „Memorandum Of Understanding (MOU)“, welches mit den staatlichen Behörden in Simbabwe im Jahr 2016 abgeschlossen wurde. Nach vielen Gesprächen, Behördengängen und erfolgreich durchgeführten Projekten, wurde uns ein MOU erteilt, um mit offizieller Erlaubnis weitere Projekte durchzuführen. Da in Simbabwe aufgrund von Misstrauen vor politischer Einflussnahme, wenige Organisationen ein MOU ausgestellt bekommen, stellt dies für uns eine großartige Möglichkeit dar mit offen bekundetem Vertrauen der simbabwischen Regierung in die Communities hinein zu wirken. Die lokalen Behörden haben uns bereits ein Grundstück für den Bau des Ausbildungszentrums zur Verfügung gestellt.

Bei einem Aufenthalt im Juli 2019 von Sarah Dilling wurden weitere Planungsgespräche mit den Behörden durchgeführt, ein geologisches Gutachten zur Erschließung von Wasserquellen erstellt und Treffen mit der örtlichen Dorf-Community abgehalten, um gemeinsam das Projekt voranzutreiben. Bereits Anfang des Jahres 2018 wurde uns ein acht Hektar großes Landstück zugeteilt, das für eine Dauer von 99 Jahren per Leasing-Vertrag von uns für die oben genannten Zwecke genutzt werden kann. 

Auch wurden bereits der Vorstand des Ausbildungszentrums gewählt und Gespräche bezüglich Kooperationen mit Forschungseinrichtungen, Universitäten und anderen Ausbildungszentren geführt. Erste Gespräche wurden mit potentiellen Dozenten/Lektoren geführt. Das polytechnische College in Masvingo beaufsichtigt die Ausbildungsprogramme und stellt die Lehrpläne. 

 

 

Was benötigen wir als Nächstes? 

 

1) Genehmigung zur Durchführung der Ausbildungstätigkeit (finale Zusage wurde vom Rat des Landkreises Masvingo ab 24. Oktober 2019 erteilt und die schriftliche Bestätigung folgt in Kürze) 

 

2) Gründung eines Vereins vor Ort (Masvingo, Simbabwe) um die Projektvorhaben problemlos durchführen zu können und um ein Devisenkonto (Forex-Konto) eröffnen zu können – durch einen geeigneten Anwalt wurde der Verein bereits beantragt, genehmigt und im Vereinsregister eingetragen; nun wird in Kürze vor Ort (Masvingo) der Eintrag erfolgen. 

 

3) Anstellung von Sarah Dilling um das geplante Vorhaben gewährleisten zu können. 

 

4) Erdbohrung zur Installation von Wasserpumpen und Umzäunung des Grundstücks Anfang Ende 2019

 

5) Ein Bauplan des Vorhabens durch einen Architekten soll Beginn 2020 erstellt werden. 

 

6) Ein letztendlicher Kostenplan und die Festlegung eines Zeitplanesmit der Baufirma soll Beginn 2020 erfolgen. 

 

7) Rodung und Erschließung des Grundstücks nach Erteilung der finalen Zusage und anschließende Kultivierung Beginn 2020. 

 

8) Im April 2020 soll – abhängig vom Spendenstand – mit ersten Bauvorhaben begonnen werden. 

 

9) Angleichung des Lehrplanes an moderne Ausbildungsinhalte und Rekrutierung von Lehrern parallel zur Bautätigkeit (erste Lehrer haben bereits ihr Interesse der Mitarbeit bzw. des Aufbaus bekundet), Werbung für Schüler durch Medien.

 

10) Anschaffung der Schulausstattung nach Abschluss erster Bautätigkeit Mitte des Jahres 2020 (aufgrund von höherer Qualität Einkauf der erforderlichen Materialien wahrscheinlich in Südafrika). 

 

Spenden bitte an: 

Kontoinhaber:   Advivia gGmbH

IBAN: DE83 1005 0000 0190 7302 42

BIC: BELADEBEXXX                 

Stichwort: Simbabwe + Ausbildung

 

 

Herzlichen Dank für jegliche Unterstützung! 

 

 

Organisiert von

Sarah Dilling