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Zurück zu den Wurzeln

Organisiert für Denise Lorenz

Lieber Mitmensch,

 

 

wer oder was auch immer Dich hierher geführt hat - ich bin froh, dass Du da bist. 

 

Ich schreibe diese Zeilen in einem Moment des tiefen Mutes. Seit vielen Jahren bin ich mit dem, was ich tagtäglich erlebe, immer wieder sehr unglücklich. Ich fühle mich zunehmend entfremdet von dem, was ich im Herzen bin und wünsche mir nichts sehnlicher, als wieder zurück zu meinen Wurzeln zu gehen. Zurück in eine Natur, die aus sich heraus alles schenkt, was ich und andere zum Dasein brauchen. Ich bin bereit, dafür nahezu alles aufzugeben, was ich bisher als lebensnotwendig betrachtet habe und allein bei der Vorstellung, dies zu tun, wird mir ganz wohl.

 

Mein Traum ist es, ein Stück Land zu kaufen, um ein Fleckchen dieser Erde vor Rodung und wirtschaftlicher Ausbeutung zu bewahren. Ich möchte dieses zudem nachhaltig für eine größere Lebensgemeinschaft autonom bewohnbar machen und hierfür eigenmächtig einen Waldgarten mit essbaren Pflanzen kultivieren. Im besten Fall gibt es vor Ort neben einer Wasserquelle schon ein kleines Ökosystem, sodass ich allein überleben kann ohne zusätzliches Einkommen für meine Ernährung generieren zu müssen. Ich möchte mich ganz der Erforschung und Entwicklung der Pflanzenwelt zuwenden können und all meine Ressourcen darauf verwenden, diesen Ort auch für andere belebbar zu machen. Ich sehe mich schon - mit Rucksack, Buschmesser und Zelt bewaffnet in meinen eigenen Wald gehen, um den Geheimnissen der dort währenden Natur auf die Spur zu kommen und in eben diesen meine Sesshaftigkeit zu finden. Die Entschlossenheit ist da. Das einzige, woran es wirklich mangelt, ist ein finanzielles Fundament für meine Aktion, denn zumindest im Besitzrecht über das Grundstück möchte ich mit dem Staat oder dem Land, in welchem ich mich dann niederlasse, einig sein. Zu groß ist die Angst davor, vertrieben zu werden, nachdem ich schon etwas aufgebaut habe.

Aus diesem Grund wünsche ich mir finanzielle Hilfe von außen - von Dir!

 

Alles weitere und notwendige bin ich selbstständig zu regeln bereit. Verteilt auf dem Globus gibt es bereits unzählige Gruppen und Gemeinschaften, an die ich mich wenden kann und mit denen Kooperationen und Wissensaustausch möglich ist. Der Grund, dass ich mich bisher noch keinem bestehenden Projekt angeschlossen habe, ist schlichtweg jenes, dass ich mir meine ganz eigenen Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit der Natur und Pflanzenwelt zu machen wünsche und vor allem, dass das, was dabei entstehen darf, zum größten Teil auch in meiner Verantwortung liegen sollte. Da ich ein sehr ursprüngliches Leben vor Augen habe, besteht meines Empfindens nach kein Bedarf an der Entwicklung eines umfassenderen Komforts oder Luxusangebots - eine Maxime, die nicht unbedingt jeder teilt, der ein ähnliches Vorhaben wie ich verfolgt.

 

Ich glaube fest daran, dass wir Menschen durch unser Bewusstsein und unsere Wahrnehmung das Potential haben, bestehende Symbiosen und Wachstumspotentiale in unserer Umwelt zu erspüren und positiv zu beeinflussen, sodass das Zusammenleben von Mensch, Tier und Pflanzen zunehmend lebendiger und erfüllender gestaltet werden kann. Und dass wir uns damit auch ein sicheres zu Hause erschaffen können. Versuche diese Erfahrung zu machen sind derzeit auf der ganzen Welt zu beobachten, scheitern aber kläglich am Prinzip des reinen Konsums unserer Unwelt, welches auf lange Sicht einfach nicht funktioniert. Wir müssen lernen, wieder auf die Natur zu zu gehen und etwas auf kreative Weise zurück in sie hinein zu geben, woran sie wachsen kann - und wir dadurch wieder mit ihr. Keine Monokultur, keine wirtschaftlichen Faktoren. Nur der Menschen im Austausch mit der Natur um ihn herum. Nur so gelangen wir meines Empfindens nach zu den Wurzeln des Lebens an auch und entsprechend auch zu unseren eigenen zurück. 

 

Du kannst mir mit einer Geldspende helfen, mich meiner tiefsten Sehnsucht hinzugeben und einen Teil dieser Erde (wieder) zu einem Ort zu machen, der vollkommem frei ist von wirtschaftlichem Interesse. An diesem Ort, an dem die Urnatur noch spürbar sein sollte, möchte ich mit aller Kraft ein Ökosystem etablieren, das uns zeigt, wie mächtig der Einfluss des Menschen auf die Welt der Tiere und Pflanzen wirklich sein kann - nach dem Prinzip des Gebens und zukunftsfähig für alle folgenden Generationen. Und dass wir, wenn wir uns die Zeit nehmen, sie wirklich zu verstehen und uns die feinen Zusammenhänge und Strukturen der Umwelt zu Nutze zu machen, eine völlig neue Art des Lebens in der Natur erfahren können.

 

Vorbilder hierfür sind zum Beispiel Inanitah auf Nicaragua und TheParentTreeFarm in Paraguay, wobei ersteres mir zu geistig arbeitet (Tantra/Retreats/Gatherings) und zweiteres recht wirtschaftlich vorgeht. Ich wünsche mir wirklich reine Permakultur mit naturkundlicher Kultur - ohne viel Geschnörkels und Schnickschnack rundherum.

 

In der Freiheit eines eigenen Grund und Bodens leben, frische Früchte, Kräuter, Wurzeln und Nüsse direkt aus der Pflanzenwelt entnehmen, sich davon ernähren, Wasser direkt vom Himmel oder aus einer Quelle trinken und unter einem Dach einschlafen, das lediglich aus organischen Materialien gefertigt wurde, mit den Geräuschen einer lebendigen Tierwelt im Ohr - ein wirklich einfaches und eben deshalb zutiefst erfülltes Leben im Einklang mit den Rhythmen der Natur. 

 

Sollte sich diese Vision für mich verwirklichen, dann bist Du herzlich eingeladen, Dich diesem Projekt anzuschließen und mit mir vollkommen darin einzutauchen. Und sollte es mir mithilfe meiner persönlichen Mittel bis Ende diesen Jahres nicht möglich sein, ein geeignetes Stück Land zu finden, das den Ansprüchen an der Gestaltung eines autonomen Lebens für eine größere Gemeinschaft (~50 Menschen) gerecht wird, so werde ich mithilfe des hier gesammelten Geldes wohl doch ein bestehendes und vergleichbares Projekt unterstützen, das den Schritt des Landerwerbs schon gegangen ist und es fortan mit all meinen Kräften unterstützen.

 

Das Treiben, mit dem ich momentan an der Verwirklichung meiner Vision arbeite, kannst Du hier verfolgen: https://www.zurückinsjetzt.de/

Es handelt sich hierbei um ein Kulturzentrum, in welchem ich individuelle Coachings und Körperarbeit leiste und bereits möglichst lebensfördernde und körpernahe Erfahrungsräume zu schaffen versuche. Zudem führe ich unweit von dort ein minimalistisches Leben in der kleinen Kellerwohnung meines Elternhauses. Du kannst mich gern jederzeit persönlich kontaktieren, um mich, meine Vorstellungen und auch meine Arbeit kennenzulernen.

 

Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit und vielleicht bis bald!

Denise

Organisiert von

Denise Lorenz