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Zurück ins Leben mit PTBS-Assistenzhund Dante

Organisiert für Ronja

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,

schön, dass Ihr meine persönliche Spendenseite gefunden habt.

 

Viele von Euch werden es schon wissen oder davon gehört haben, dass ich die Entscheidung getroffen habe, mir einen Hund zu holen, welcher zu einem PTBS-Assistenzhund ausgebildet werden soll.

 

Aufgrund schwerer und langer traumatischer Gewalttaten in meiner Kindheit, leide ich an einer Posttraumatischen Belastungsstörung (mit weiteren Diagnosen, auf die ich an dieser Stelle ungern näher eingehen möchte), die es mir unmöglich macht, meinen Alltag normal zu bestreiten und zu gestalten.

 

Ich leide unter täglichen Dissoziationen (etwas oder alles wird aus dem Alltagsbewusstsein abgespalten), Panikanfällen, Persönlichkeitswechseln, Gedächnisproblemen, suizidalen Gedanken, chronischem Kopfschmerz und weiteren somatischen Störungen.

 

Demnach fällt es mir sehr schwer, alleine zu sein und meine Ängste und Schmerzen unter Kontrolle zu bringen. Meinem Studium kann ich nur noch schwer bis gar nicht mehr nachgehen und auch mein soziales Umfeld hat immer mehr mit mir und meiner Gesundheit zu kämpfen. Da ich sehr lange brauche, um ein Vertrauenverhältnis aufzubauen oder gar zuzugeben, dass ich Probleme habe, fällt es mir sehr schwer, normale Alltagsfunktionen durch eine Therapie in den Griff zu bekommen.

 

Um weiterhin stark genug für meine weitere Therapie zu bleiben und mein Leben wieder alleine bewältigen zu können, habe ich die Möglichkeit wahrgenommen, mir einen Hund anzuschaffen, der von mir und einer Trainerin zu einem PTBS-Assistenzhund ausgebildet werden soll.

Ich habe mich entschlossen, die Ausbildung größtenteils selbstständig zu bewältigen, indem ich mich bei der Assistenzhundeschule Humani zum Fachberater in tiergestützter Sozialer Arbeit ausbilden lasse. In dieser Ausbildung lerne ich nicht nur die Grundlagen für eine Assistenzhundeausbildung beim Hund, sondern bilde michauch persönlich und beruflich weiter und gehe somit aktiv gegen mein Trauma vor. Da in dieser Ausbildung ebenso eine Therapiehundeausbildung stattfindet, kann der Hund gleichzeitig zum Assistenzhund von mir und einer Trainerin ausgebildet werden, ohne die vollen Kosten einer Assistenzhundeausbildung zahlen zu müssen. 

 

Ich habe mit Therapeuten, Trainern, Züchtern und Beratungsstellen gesprochen und abgewogen, ob und wie weit ein Hund sinnvoll ist und mir nach langen Überlegungen eine Züchterin gesucht und einen Welpen gefunden, der all die Voraussetzungen, die ein Assistenzhund haben muss (wesensfest, lernbereit, unsensibel usw.), mitbringt.

 

Unter anderem ist es mir mit einem Hund schon möglich, alleine das Haus zu verlassen, meinem Studium wieder nachzugehen, meine Selbstständigkeit im Allgemeinen zu vergrößern, mich durch Menschenmassen zu bewegen und mich vom Trauma abzulenken. Sind dies noch allgemeine Hilfestellungen, die ein Hund mit sich bringt, ist es einem ausgebildeten Assistenzhund außerdem noch möglich, folgende Kommandos und somit Hilfen zu erlernen:

 

- Dissoziationen unterbrechen

- Panikattacken unterbrechen

- Handlungsfähigkeit erhalten

- Sicherheit geben durch Körperkontakt („Save“)

- Menschen auf Abstand halten (blocken)

- Sitzgelegenheit aufsuchen, hinführen

- evtl. Hilfe holen

 

Da die Ausbildungskosten von keiner Krankenkasse übernommen werden, brauche ich die Hilfe von vielen Unterstützern, so dass ich einen monatlichen Betrag von 155 € für die Ausbildung zum Fachberater mit gleichzeitiger Ausbildung vom Hund finanzieren kann. Da ich von den gesammelten Beiträgen schon die Grundausbildung, Unterhaltskosten und 2000 Euro von der Ausbildung zahlen konnte, benötige ich insgesamt noch einen Betrag von 3000€

(2000€ für den restlichen Ausbildungsbetrag + Unterhaltskosten für die nächsten zwei Jahre)

 

 

(Die genaue Kostenaufstellung und Lerninhalte findet Ihr unten)

 

Ich habe schon liebe Unterstützer gefunden, die mir meinen Hund und die Anschaffungskosten finanziert haben, so dass ich am Freitag, den 08.06.18, den kleinen Dante bei meiner Züchterin (Sportdream Aussies) in Köln abholen konnte.

 

Auf einer eigenen Instagramseite (assistenzhundeteam_ronja.dante), werde ich Euch über mich und Dante, den Weg aus der Krankheit, sowie über die Ausbildung und weitere Fakten über PTBS und Assistenzhunde berichten, so dass nicht nur mir geholfen wird, sondern weiter über Gewaltverbrechen in der Kindheit und Wege aus den Traumta informiert wird.

 

 

 

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.

  • Gebt soviel Ihr möchtet
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay

 

Vielen lieben Dank allen Unterstützern, ob mit oder ohne Geldspende!

 

Eure Ronja

 

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Kostenaufstellung und Informationen für die Ausbildung zum tiergestützten Fachberater bei Humani:

 

 

Dass Tiere viele Möglichkeiten bieten, therapeutische und pädagogische Prozesse positiv zu beeinflussen, wurde bereits mehrfach wissenschaftlich bestätigt. Um zielorientierte Prozesse zu planen, benötigt es jedoch ein fundiertes Wissen im Bereich Pädagogik, Therapie UND im Bereich Umgang, Ausbildung und Kommunikation mit dem Tier. All diese Inhalte sollen wie Zahnrädchen ineinader greifen und bewusst eingesetzt werden. Wir legen großen Wert auf eine hohe Fachlichkeit und zielorientiertes Arbeiten. Aus diesem Grund sind all die genannten Themen Inhalt dieser hochwertigen Ausbildung in unserem Hause. 

Wir arbeiten in der tiergestützten sozialen Arbeit mit dem Hund und Pferden/ Ponys.

Die Ausbildung Ihres Tieres (Hund kann kostenfrei mitgeracht werden) kann während des Ausbildungsganges erfolgen. 

Unsere Teilnehmer können sich auf 24 intensive, spannende, lehrreiche und wirklich interessante Monate freuen, in denen sie wertvolles Wissen und Einblicke in die tiergestützte Arbeit gewinnen können. Zudem gibt es einen hohen Praxisanteil und die Möglichkeit, auch in andere soziale Bereiche schauen zu können (gerade für den Fall das man anschließend in selbständiger Tätigkeit arbeiten möchte.)

Mit erfolgreichem Abschluss des Kolloquiums kann ein vom Vip T e.V. zerftifiziertes Abschlusszertifikat ausgestellt werden. 

 

Ausbildungsdauer:                       24 Monate Unterrichtseinheiten gesamt:   278 UE (208 UE Blockunterricht in Theorie & Praxis, 40 UE begleitetes Praktikum, 30 UE selbstorganisierte Projektarbeit) Kolloquium:                                   Abschlussarbeit & Abschlussgespräch Kosten (exlusive Übernachtung* & Verpflegung): 3949,- (bei Einmalzahlung)

Ratenzahlung möglich: Anzahlung 500,- (bei Vertragsabschluss) 24 Monatsraten á 155,- (ab Ausbildungsbeginn) 

 

Modul 1:   Einführung in den Ausbildungslehrgang  Einführung in die Erlebnispädagogik

Modul 2:  Die besondere Beziehung zw. Fachberater und Tier als Basis für eine zielorientierte Förderung  Kommunikation mit und unter Tieren  Stress & Entspannung

Modul 3:  Einführung in die Psychotraumatologie in Bezugnahme der tiergestützten Möglichkeiten Teil 1 

Modul 4:  Entwicklungsphasen des Hundes  Angemessene Sozialisation eines Therapiehundes in Theorie & Praxis

Modul 5:  Einführung in die psychotraumatologie in Bezugnahme der tiergestützten Möglichkeiten Teil 2

Modul 6:  Übungen in der tiergestützten Pädagogik & Therapie (I)  Übertragungen der Übungen in die Praxis, einschl. Selbsterfahrung

Modul 7:  Projektarbeit „Kinder & Jugendliche“  Projektarbeit „Menschen mit Beeinträchtigung“

Modul 8 Projektarbeit „Menschen im Alter“  Übungen in der tiergestützten Pädagogik & Therapie (II)

Modul 9:  Kooperation mit den verschiedenen Hilfesystemen für eine zielorientierte Förderung  Individuelle Konzeptentwicklung

Modul 10:  Personenzentriertes Handeln als Einstellung – nicht als Methode

Modul 11:   Möglichkeiten der freizeitpädagogischen Maßnahmen im Bereich „Klein- & Nutztiere“  Möglichkeiten der freizeitpädagogischen Maßnahmen im Bereich „Hund“

Modul 12:   Wissenswertes zum Thema Tätigkeit als Fachberaterin in der tiergestützten sozialen Arbeit (u.a. rechtliche Aspekte, Abrechnungsmöglichkeiten, etc.)  Tierethik, Tierschutz, Tierhaltung, Tiergesundheit

Modul 13:  Reflektion der eigenen Projektarbeit / Praktikum  Vorbereitung auf das Kolloquium  

eng begleitete Einzel- Projektarbeit:

* praktische Tätigkeit in einem Wunschbereich, mit intensiver Beratung durch eine Praxisanleitung von Humani

Erstellen einer Abschlussarbeit mit fachpraktischem Anteil

* eigenverantwortliche Erarbeitung, Durchführung und Reflektion

Kolloquium:

* Abschlußgespräch, als Grundlage dient die Abschlußarbeit mit fachpraktischem Anteil 

 

Weitere Infoemationen auf: 

https://www.hum-ani.de/ausbildung-fachberater-tiergestuetzter-sozialer-arbeit.php

 

 

 

 

Organisiert von

Janine Vogelsang

Anonym hat sich beteiligt

Carola Hübscher hat sich beteiligt 10 €

Anonym hat sich beteiligt

Ulrike Raich hat sich beteiligt

Thomas Schödel hat sich beteiligt

Roberto Gewalt hat sich beteiligt 50 €

Onkel Gehardt hat sich beteiligt 20 €

Helga Nicolei hat sich beteiligt 10 €

Onkel Bernd hat sich beteiligt 10 €

Hannah T. hat sich beteiligt

Günther Neumann hat sich beteiligt 10 €

Gerda Tanne hat sich beteiligt 10 €

Alexander Katt hat sich beteiligt

Vroni hat sich beteiligt 20 €

Chris hat sich beteiligt

Silke hat sich beteiligt 50 €

Burkhard Riepenhoff hat sich beteiligt 20 €

Helga Ssndo hat sich beteiligt 50 €

Kati Vogelsang hat sich beteiligt 50 €

Margarete Griesberg hat sich beteiligt 15 €

Philipp Neumann hat sich beteiligt

Carolin Westrich hat sich beteiligt 25 €

Marlene Alias hat sich beteiligt 10 €

Elke Banz hat sich beteiligt 10 €

Am 24 November 2018
Carola Hübscher
Aus eigener Erfahrung ist mir bewusst, wie gut die Begleitung eines Tieres mit dieser Erkrankung ist. Ich wünsche dir, dass du die selben - am liebsten noch mehr - positive Erfahrungen durch das Zusammenleben mit diesem wundervollen Lebewesen machen wirst. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für deine Zukunft!
Am 15 Juni 2018
Kati Vogelsang
Lieb Dich