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Yamamoto GO HOME!

Yamamoto GO HOME!


Liebe Freunde, liebe Wegbegleiter,

nach mehr als zehn Jahren harter Arbeit in Gestalt des Versuchs, dem deutschen Publikum ein Karate näher zu bringen, daß sich am Menschen orientiert und somit einige der Lücken zu schließen vermag, die Wettkampf und Sportpolitik während der vergangenen Jahrzehnte hinterlassen haben, habe ich zu Ende 2020 meine Karriere als Trainer in Deutschland mehr oder weniger beendet und mich aus der dortigen Szene zurückgezogen. Zu viel Politik und gesinnungsbasierte Hürden haben die vielen schönen Jahre überschattet. Wenngleich das Shushukan in Deutschland weiterbestehen und sich auf bewährte Weise außerhalb des deutungshoheitlichen Zugriffs durch Sportorganisationen bewegen wird, führt mich meine eigene Reise zur nächsten Etappe.

Schon seit einiger Zeit wird die Frage nach einem Buch an mich herangetragen. Und ich sehe die Zeit als gekommen, dieses Projekt in Angriff zu nehmen. Die Zeit in Deutschland hat vieles hervorgebracht. Einiges davon wurde verfolgt, anderes wurde wieder verworfen. Aber ich habe vollbracht, was mich seit Beginn meines Karate-Lebens angetrieben hat: Zu dem durchzudringen, was ich für mich als “die Essenz” des Karate bezeichnen könnte.

Es wird daher kein Buch werden, das den Oi-Zuki erklärt oder welche Techniken häufig in Kata vorkommen und deshalb auf mysteriöse Weise wichtig wären. Ich werde mich statt dessen mit den bewegungsbezogenen sowie mit den vermeintlich traditionellen Inhalten des Karate in der Praxis auseinandersetzen. Ebenso sehe ich davon ab, einen weiteren Geschichtsunterricht zu verschriftlichen, denn dahingehend haben bereits andere deutsche Autoren gute Arbeit geleistet. Mein Buch wird auf der Grundlage meiner Erfahrungen in Deutschland und Japan in Training und Lehre fußen. Keine Spiritualität, keine Psychologie, keine Diplomarbeit.

Ich habe Karate im Kontext meiner Zeit in Japan immer als eine Bewegungs- und Alltagskunst verstanden, die genauso dem Diskurs wie auch den für kulturelle Settings “üblichen” Fluktuationen ausgesetzt ist und sich somit ständig verändert. Und gerade darin liegt für mich das große Potenzial jener Alltagskunst: in ihrem Beitrag, den Herausforderungen der jeweiligen Zeit auf dem Weg zum Menschsein und Menschwerdung zu gerecht zu werden.

Wie weit ist das Projekt bisher gediehen? Nach den ersten ausführlichen Kapitelskizzen, den ersten Spenden und all dem, was sich in meinem Kopf und meinem Körper befindet, plane ich mit der konkreten Arbeit in diesem Frühjahr zu beginnen. Die Veröffentlichung wird für Anfang 2022 ins Auge gefasst. Eine enge Auswahl an Verlegern ist ebenso vorhanden, wie die ersten Entwürfe für das Titelbild. Wer sich beteiligt, wird ein Exemplar meines Buches erhalten. Ich nehme mir Hino Akira zum Vorbild und werde diesen Exemplaren ein Sonderkapitel spendieren, das in weiteren Ausgaben und in der geplanten englischsprachigen Ausgabe nicht vorhanden sein wird.

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen. Gebt soviel Ihr möchtet. Ein Exemplar des Buches mit dem Extra-Kapitel sichert Ihr euch mit mit einer Spende ab 40,- Euro.

Alle Zahlungen sind sicher mit Sofortüberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay.

Fragen beantworte ich gerne unter yamamoto(at)shushukan.com.

Ich freue mich über Eure Hilfe und auf die Arbeit

Herzliche Grüße

Stephan Yamamoto

985 € von 4.500 € gesammelt

21%
258 Tage verbleiben
11 Beteiligungen

Organisator

Yamamoto Stephan

Profil verifiziert

Empfängers

Stephan Yamamoto