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Wohncontainer für Hamburger Obdachlose aufstellen

Organisiert für Hamburger Obdachlose

Projekt zur Anmietung und Aufstellung von 4 beheizten Wohncontainern plus Sanitär zur Unterbringung von speziell älteren Langzeit-Obdachlosen während der Wintermonate 2017 /2018

 

 

- Wer wir sind und was wir tun -

 

Das von unserer privaten Bürgerinitiative ins Leben gerufene private Winternotprogramm möchte Hamburger Obdachlose in privat nur aus Spenden finanzierten Wohncontainern unterbringen. Als Ergänzung zum städtischen Winternotprogramm konzipiert, soll es speziell älteren Langzeit-Obdachlosen einen niedrigschwelligen Zugang zu den Containern ermöglichen. Das bedeutet, eine bedingungslose Aufnahme auch von älteren und ggf. begleitungsintensiven Obdachlosen.

 

 

"HILFE FÜR HAMBURGER OBDACHLOSE" - das ist eine private Bürgerinitiative bestehend aus den Admins unserer Facebook-Gruppe und deren Helfern.

 

https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose

 

 

Die hauptsächlich aus dem Internet heraus tätige Helfer-Gruppe möchte obdachlosen Menschen helfen eine Bleibe zu finden und bei der Suche nach geeigneten Unterbringungsmöglichkeiten mitwirken. Dies kann beispielsweise durch posten geeigneter Angebote oder durch Anstrengung konkreter Vermittlungsversuche geschehen. Beispiel hier:  --> https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/permalink/531763373841188/

 

 

Insbesondere die Suche nach weiteren Helfern für die Ausgestaltung und Erweiterung auch unseres privaten Winternotprogramms soll durch die Vernetzung der Gruppenmitlieder vorangetrieben werden.

 

 

Ziel ist es Hamburger Obdachlosen möglichst schnell und unbürokratisch zu helfen. Entweder auf direktem Wege durch Sachspenden vor Ort oder Geldspenden an die Initiative zur Finanzierung von Unterbringungsangeboten für Hamburger Obdachlose.

 

 

Die Finanzierung erfolgt über Spenden.

 

 

+++ AKTUELL +++

 

Auch in diesem Winter wollen wir wieder Wohnncontainer für Obdachlose aufstellen, damit auch Menschen ohne Bleibe einen sicheren warmen Platz zum Überwintern haben.

 

 

Gleich an 3 Standorten sind wir in diesem Jahr vertreten. Darunter auch "Hamburg Wasser", die inspiriert von der letzten Aktion auch in diesem Jahr wieder mit dabei sind. Eine längere Stellplatzsuche (wie letztes Jahr) wird es dieses Jahr also nicht geben. https://www.facebook.com/notes/max-bryan/geschafft-der-container-steht/1579093978775178/

 

 

Während im letzten Jahr nicht eine einzige Kirche mitmachen wollte, machen in diesem Jahr gleich zwei Hamburger Kirchen mit und stellen Wohncontainer in Kooperation mit unserer Bürgerinitiative auf. In dem Fall die Ansgar-Gemeinde in Hamburg Langenhorn sowie eine weitere Kirche im Norden Hamburgs (Details demnächst).

 

 

Neueste Info: Die Baugenehmigung für unseren Haupt-Containerstandort im Norden Hamburgs ist gekommen und damit auch grünes Licht für alle weiteren Bemühungen in der Sache. JETZT MITMACHEN UND WOHNCONTAINER FÜR HAMBURGER OBDACHLOSE AUFSTELLEN

 

 

 

Auch zwei Hamburger Architekten arbeiten ehrenamtlich in der Gruppe mit und unterstützen uns bei weiteren Bauanträgen. Solche Container nämlich gelten bereits als "fliegende Bauten" und sind genehmigungspflicht, auch wenn man sie auf privaten Grund und Boden errichtet. Hier ein Link von zuletzt:

https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-hamburger-obdachlose-herbst-winter-2017/1774112475939993/

 

 

+++ Rückschau +++

 

Unser erstes Projekt in 2016 war "Ein Herz für Klaus", eine Privatinitiative, die dem Hamburger Obdachlosen Klaus Walter (61) mittels einer monatelangen Spendensammlung das sichere Überwintern in Hamburg ermöglichte. https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/

 

 

Aufgabe war und ist es, einen möglichst niedrigschwelligen Zugang beispielsweise auch zu Wohncontainern zu ermöglichen. Das bedeutet, bedingungslose Aufnahme von Bedürftigen - auch ohne ganztägig!!! Anders als im städtischen Winternotprogramm müssen die Obdachlosen bei uns nicht jeden Morgen vor die Tür!!! --> https://www.hinzundkunzt.de/faktencheck-winternotprogramm/

 

 

Hier eine Chronik was bisher geschah:

 

5. Juni 2016 - Wie alles begann: http://goo.gl/1Ld5Xk

 

 

21.11.2016 - Spendenziel erreicht: http://goo.gl/eBCMFx

 

 

Winter 2017 - Der Container steht: http://goo.gl/bMccyE

 

 

Video: https://www.youtube.com/watch?v=UVrGkiy-esI&index=1&list=UUWbqAhkZlc-5P2_rEJtcXkg

 

 

Gesamtschau: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/h%C3%B6re-niemals-auf-zu-k%C3%A4mpfen-gesamtschau-2010-2017/1580878881930021/

 

 

Vorschau 2017 / 2018: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/ein-herz-f%C3%BCr-klaus-herbst-winter-2017/1774112475939993/

 

 

+++ Notwendigkeit +++

 

In Hamburg leben mehr als 2000 Menschen auf der Straße. Darunter viele Langzeit-Obdachlose, die aus den verschiedensten Gründen keinerlei staatliche Unterstützung (mehr) erfahren. Sei es, weil sie keinen Anspruch darauf haben oder aber sich - aus welchen Gründen auch immer - dem System gegenüber verschließen. Aufgabe ist es, auch diesen Menschen zu helfen - und zwar bedingungslos. Das bedeutet, niedrigschwellige Angebote zu schaffen - Helfen ohne zu reglementieren - ein echtes "bedingungsloses Winternotprogramm" anzubieten - das ist das Ziel.

 

Hier eine Gesamtschau: https://www.facebook.com/notes/max-bryan/h%C3%B6re-niemals-auf-zu-k%C3%A4mpfen-gesamtschau-2010-2017/1580878881930021/

 

 

Beispiel Klaus (62): Die Unterbringung im städtischen Winternotprogramm ist für Klaus schwierig, da er nicht mehr so gut gehen kann und Begleitung im Alltag benötigt. Das städtische Winternotprogramm bietet eine Begleitung aber nicht an und schließt zudem tagsüber auch (tägliches rein und raus mit allem Gepäck!). Hier der Faktencheck: --> https://www.hinzundkunzt.de/faktencheck-winternotprogramm/

 

 

Die nur wenigen Einzelcontainer in den Kirchengemeinden der Diakonie (mit Ganztagsunterbringung) sind schnell belegt und jemand wie Klaus geht dann meist leer aus und hat keine Chance für Dauer den Winter über irgendwo unterzukommen.

 

 

Hier wollen wir eine Lücke schließen und speziell älteren, betreuungsintensiven Langzeit-Obdachlosen das sichere Überwintern im beheizten Wohncontainer ermöglichen.

 

http://www.ndr.de/nachrichten/hamburg/Winternotprogramm-Wir-haben-noch-Reserven,winternotprogramm178.html

 

 

Begleitung für ältere Obdachlose

 

Darüberhinaus arbeiten wir an Perspektiven für die Betroffenen. Viele der gerade älteren Langzeit-Obdachlosen glauben nicht mehr daran, dass eine Rückkehr in ein normales Leben für sie überhaupt noch gelingen kann. Deshalb ist ein schrittweises, niedrigschwelliges Heranführen an neue Wohnmodelle notwendig. Unsere Bürgerinitiative will die Obdachlosen nicht nur unterbringen, sondern auch begleiten - in ihrem Alltag und bei der Bewältigung ihrer Ziele.

 

 

Nicht selten muss das Wohnen erst ganz neu wieder erlent werden und so eine Zeit im Container kann ein erster Schritt sein - ein Gefühl wieder dafür zu bekommen, wie es sich anfühlt in einem richtigen Bett zu schlafen. Eine Art Zwischenstation also, ein Brückenschlag auf dem Weg zurück in ein Leben fern der Straße.

 

 

Unsere Initiative will dabei helfen. Besonders denen, die sonst keine Hilfe mehr bekommen, weil sie durch alle Systeme schon durchgefallen sind - aus welchen Gründen auch immer. Diese Frage stellen wir nicht. Wir helfen auch ohne zu fragen - wir tun dies bedingungslos.

 

 

Dringlichkeit

 

Für mehr als 2000 Obdachlose in der Stadt gibt es nur eine begrenzte Anzahl Betten in Massenunkünften, die nicht für Jedermann geeignet sind. Besonders ältere Obdachlose haben ein Problem mit den Wegen zwischen abendlicher Aufnahme und täglichem Gang zum Tagesaufenthalt. Einige haben weder Leistungs- noch Unterbringungsanspruch. Hier setzen wir an.

 

 

Einzelcontainer

 

Jedes Jahr am 1. November werden von der TAS (Diakoniezentrum in der Bundesstrasse 101) die Wohncontainer-Plätze in den Kirchengemeinden vergeben. Das sind meist so um die 80 Plätze - und viele der Bewerber gehen am Ende leer aus, weil es mehr Nachfrage als Angebot gibt.

 

 

Wir von unserer privaten Bürgerinitiative wollten deshalb Jemanden aufnehmen, der am 1. November keinen Container bekommen hat, der also leer ausging und ohne weitere Hilfen auf der Strecke bliebe.

 

 

Am 1. November waren wir deshalb selbst auch mit vor Ort und schauten, wer weitere Hilfe benötigte. Am Ende des Tages stand ein erster Containerbewohner fest.

 

 

Ergänzendes Angebot

 

Unser Angebot richtet sich vorrangig an Langzeit-Obdachlose, die das städtische Winternotprogramm aus den verschiedensten Gründen nicht nutzen können. Sei es weil sie zu alt sind und das ständige rein und raus nicht verkraften oder weil sie mit den Zuständen in den Massenunterkünften nicht klar kommen.

 

 

Es ist kein Geheimnis, dass die städtischen Wohncontainer nicht für Jedermann geeignet sind. Leute mit Ängsten, Phobien, Transgender – ältere Menschen – kranke Menschen, halten es dort kaum aus. Probleme durch Gewalt, Drogen, Alkohol, Diebstahl und Anfeindungen aller Art sind in den Massenunterkünften an der Tagesordnung und wohl kaum einer schläft dort gerne.

 

 

Deshalb war es uns wichtig, Jemanden aufzunehmen, der besonders schlimm betroffen ist und diese Auswahl trafen wir erstmalig am 1. November für Standort Nummer 1 in der Langenhorner Chaussee. Hier erste Bilder dazu:

https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose/photos/

 

 

Angebot der Stadt nicht ausreichend

 

Jedes Jahr stellt die Stadt Wohncontainer im regulären Winternotprogramm zur Verfügung, die aber nur ein Erfrierungsschutz für die Nacht sein sollen. Das bedeutet, jeden Morgen müssen die Leute wieder raus und vor die Tür, um sich einen Tagesaufenthalt zu suchen. Dies geschieht dann in der Regel auch mit vollem Gepäck und gerade für ältere Menschen ist dieses ständige hin und her eine kaum zu ertragende Prozedur, weshalb es dringend ein ergänzendes Angebot zum städtischen Winternotprogramm braucht.

 

 

Gerade für ältere Langzeitobdachlose, bietet die Stadt kaum bis keine Angebote und diese Lücke gilt es zu schließen. Und sei es mit einem von privaten finanzierten Winternotprogramm für Hamburger Obdachlose, die sonst kaum oder gar nicht unterkommen.

 

 

Architekten helfen mit

 

Zwei Hamburger Architekten haben sich bereit erklärt unsere Initiative zu unterstüzen und helfen uns beim Stellen der Bauanträge, was keine so leichte Sache ist. Allein wäre das aus schlicht technischer Sicht nicht zu machen und das Bezirksamt will es nunmal auch ganz genau wissen.

 

 

Inzwischen ist die Baugenehmigung für unseren Hauptstandort in der Langenhorner Chaussee ist gekommen und damit auch grünes Licht für alle weiteren Bemühungen zur Aufstellung der Container. Die Kirche übernimmt sogar die standortübergreifende Trägerschaft im Fall einer Stiftungsbeteiligung und auch das Bezirksamt zieht auf ganzer Linie mit und genehmigt die begehrte Container-Aufstellung.

 

 

Danke an Alle, die das Projekt mit unterstützen!

 

 

Für die weitere Realisierung des Projekts benötigen wir Spenden!

 

Die aktuellen Kosten im Überblick:

 

1500 EUR für einen Einzelcontainer inkl. Strom für 6 Monate plus Transport 2x 260 EUR = 520 EUR insgesamt 2020 EUR ohne Sanitär.

 

1 Dixiklo = 130 EUR / Monat inkl. Reinigung und Betreuung = 780 EUR für 6 Monate insgesamt - kein Wasser Zu-oder Abfluss notwendig).

 

Gesamtkosten: 2800 EUR zzgl. MwSt. x 4 Container = 11.200 EUR Netto plus 2400 EUR Nebenkosten, die wir bis zuletzt noch selbst trugen.

 

 

Drei der Wohncontainer werden über die Kirche und eine Stiftung finanziert. Einen 4. Container (2.800 EUR zzgl. 532 EUR MwSt = 3332 EUR) plus weitere Hilfen finanzieren wir selbst und über Leetchie und Danke an Alle, die schon mit dabei sind!

 

 

Jetzt bitte mitmachen und Spenden, damit wir so vielen Menschen wie möglich diesen Winter noch helfen können. Danke Freunde

 

--> https://www.leetchi.com/c/wohncontainer-hamburger-obdachlose

 

 

Ziel aktuell: Mindestens 4 Wohncontainer für vier Hamburger Obdachlose zum Herbst / Winter 2017. Bitte spendet für die Hoffnung der Menschen ohne Bleibe. Hier der neue Link zum Teilen: --> https://www.leetchi.com/c/wohncontainer-hamburger-obdachlose

 

 

Danke an Alle die mithelfen!

 

Danke Freunde!

 

Max Bryan & Luise Schoolmann

- Bürgerinitiative Hilfe für Hamburger Obdachlose -

https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose

 

 - In Kooperation mit der Ansgar Gemeinde Langenhorn -

https://jetztrettenwirdiewelt.de/max-ueber-seine-obdachlosenprojekt-wohnen

 

 

Spendenlink 2017: https://www.leetchi.com/c/wohncontainer-hamburger-obdachlose

 

Paypal:  https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&hosted_button_id=PLH9A6EDA4YRN

 

Gruppe: https://www.facebook.com/groups/HamburgerObdachlose

 

Organisiert von

Max Bryan Bürgerinitiative