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Tragischer Tod - Krankenkasse zahlt nicht - Unverschuldet in finanzielle Not geraten

Organisiert für Leon und Elisabeth

Liebe Internetgemeinschaft,

 

ich bitte euch die Zeit zu nehmen und euch folgende Worte durchzulesen:

 

In diesem Hilfeaufruf geht es um mich, Leon (18 Jahre) - erst frisch das Abitur bestanden und nun Student mit großen Zielen. „In der Blüte seines jugendlichen Lebens“ könnte man meinen, aber das ist alles andere als der Fall.

 

Mein Vater war sehr stark Herzkrank, hatte unter anderem auch immer wieder Probleme mit Blutdruck und Atmung und erlitt in seinem Leben schon mehrere Herzinfarkte - er wurde mehrmals operiert und seine Lage konnte immer wieder gerade so stabilisiert werden. Eine im Januar anstehende Herzklappen-OP hat er aber leider nicht mehr antreten können. Er ist tragischerweise am 25.12.2017 im Kreise der Familie an einem Herzinfarkt verstorben.

 

In unserem Leben hinterlässt er eine sehr große Lücke. Er war nicht nur Vater und Ehemann, sondern auch ein sehr bekannter und geschätzter Freund und engagiertes Vereinsmitglied. Als ob der tragische Schicksalsschlag, ein geliebtes Familienmitglied verloren zu haben, nicht schon schlimm genug für uns wäre, kommt es noch schlimmer:

 

Mein Vater war damals selbstständig - Krankheitsbedingt konnte er aber nicht mehr arbeiten und ging deshalb vor mehr als 10 Jahren frühzeitig in Rente. Diese reichte hinten und vorne nicht, um die seinen Umständen entsprechende sehr teure private Krankenversicherung weiterhin zahlen zu können. Er flog aus der Versicherung, keine Hilfe wurde ihm mehr gewährt und zeitgleich wurde er immer kränker.

Kurz darauf erlitt er damals einen Herzinfarkt und musste für die teure OP im hohen fünfstelligen Bereich selbst aufkommen. Zusammen mit ähnlichen Vorfällen verwertete er sein gesamtes Vermögen bis dann letzten Endes unseriöse Kredite als einzige Rettung in Aussicht standen, seine Schulden zu bezahlen. 2017 nahm er zwei Kredite mit hohen Zinssätzen von bis zu 8,5% auf, den einen kurz vor seinem Tod - die erste Rate fällig am 01.01.2018.

 

Das Alleinerbe nahm ich an in Ungewissheit, was auch mich zukommt. Heute lasten auf mir nun Schulden in Form von Krediten und Krankenhausrechnungen in Höhe von mehr als 70.000 Euro. Erst diese Woche lagen wieder unerwartet zwei neue Rechnungen im vierstelligen Bereich zu einem Krankenhausbesuch im Oktober 2017 im Briefkasten, von welchem er mir nie erzählt hatte. Ich weiß nicht, wie ich diesen nachkommen soll. Verwertbares Vermögen oder nennenswertes Einkommen besitze ich nicht, beziehe sogar BAFöG vom Staat als Unterstützung, welches aber auch nur noch bis Oktober bewilligt ist. Seitdem ich 13 bin, habe ich durch Minijobs wie dem Zeitungen austragen und einem Nebenjob in einem Supermarkt eine schöne Summe Geld angespart. Dabei habe ich keine Kosten und Mühen gescheut und während andere in meinem Alter ihre Wochenenden und Abende mit Hobbys und Freunden verbracht haben oder genügend Zeit hatten, um zu lernen, hart gearbeitet. All dieses Geld wollte ich später einmal nutzen, um mir meinem Traum vom eigenfinanzierten Studium und einem finanziell unabhängigem Leben zu ermöglichen. Nun ist bis auf den letzten Cent alles weg.

 

Zusätzlich habe ich auch noch Post vom Rechtsanwalt bekommen. Mein Vater hatte noch zwei weitere Kinder, welche vor über 20 Jahren den Kontakt abbrachen, sich nicht um ihren Vater gekümmert haben, keine Ahnung von seiner aktuellen Lebenssituation hatten und nun einen utopischen Pflichtteil von 25.000€ fordern. Ich muss deshalb zusätzlich zu den sowieso schon vorhandenen Problemen auch noch einen Rechtsanwalt engagieren, der dies für mich regelt, denn selbst bin ich machtlos. Sicherlich kostet auch dieser wieder hohe Geldsummen.

 

All dies führt dazu, dass ich mich kann mich mehr auf mein Studium konzentrieren kann und derzeit eher mehr bei meiner 61 jährigen Mutter (300km weit weg von meinem Studienort) daheim bin, um mit ihr gemeinsam durch diese schwierige Zeit zu kommen. Sie hatte es in ihrem Leben nie leicht, hat viel durchgemacht und muss in ihrem Alter nun auch noch dies ertragen. Ihr sieht man stark an, dass auch ihre Gesundheit unter all dem sehr leidet. Ich hab sie schon öfters heimlich Weinen sehen, was mir als Sohn, der sie durch das Studium nun auch noch alleine lässt, sehr weh tut. 

Wir können uns kaum mehr auf unser eigenes Leben konzentrieren, denn all unsere Zeit, Nerven und Einkommen geht tagtäglich für andere drauf. 

 

Deshalb rufe ich diese Spendenaktion ins Leben mit der Hoffnung, meiner Mutter und mir dadurch wieder ein normales Leben ohne Angst um unsere Existenz zu ermöglichen. Erst nach dem tragischen Ableben meines Vaters erfuhr ich, dass er bei seinen Freunden und Bekannten oft von mir schwärmte, wie stolz er doch auf mich gewesen sei, so selbstständig zu sein, ein gutes Abitur abgelegt zu haben und nun durch mein Studium etwas aus mir zu machen. Ich träumte davon, mich selbst zu verwirklichen, zu reisen und etwas in der Welt zu verändern, durch all das aber, was mir derzeit aber im Kopf schwärmt, fühle ich mich wie gelähmt und hilflos… Jeder Euro Hilfe würde aber dazu beitragen, mich nicht mehr mit Gläubigern, Rechtsanwälten und dem Gericht herumschlagen zu müssen, mein Potential baldmöglichst wieder nutzen zu können, ich wieder in meinen normalen Studienalltag einsteigen und mich endlich wieder auf meine persönliche Entwicklung und Zukunft fokussieren kann. Ich wäre schon sehr dankbar, ließe sich wenigstens eine Arztrechnung mehr bezahlen oder ein Kredit ablösen, damit die monatliche Belastung durch die Rate entfällt.

 

Im Namen der ganzen Familie bedanke ich mich recht herzlich für die Unterstützung.

 

 

 

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Dear community,

 

I beg you to take the time and read the following words:

 

This call for help is about me, Leon (18 years) - freshly graduated from high school diploma and now university student with big goals. "In the prime of his youthful life," one might think, but that is not the case.

 

My dad had heart disease, in addition problems with blood pressure and breathing and suffered from several heart attacks in his life - he was operated many several times, so his health status could be stabilized again and again. Unfortunately, he was unable to compete in a heart valve surgery scheduled for January. Tragically, on December 25, 2017, he passed away because of a heart attack in the circle of his family.

 

Until today he leaves big gap in our lives. Not only was he a loved father and husband, but he was also a well known and valued friend and a dedicated club member. As if the tragic stroke of fate to have lost a beloved family member, is not already bad enough for us, it gets worse:

 

Years ago my father was self-employed - due to his illness he could not work any more and therefore retired more than 10 years ago. His pension was not enough at all to be able to pay for the very expensive private health insurance they wanted him to pay because of his illness. He was kicked out of insurance contract, so no help was granted him anymore but at the same time he was getting sicker and sicker.

Shortly thereafter, he suffered from a heart attack and had to pay the expensive surgery in a high five-digit Euro amount by himself. Combined with similar incidents, he had to sell all of his assets until ultimately dubious loans were the only salvation in the prospect of paying his debts. In 2017, he took out two loans at high interest rates of up to 8.5%, one of them shortly before his death - the first installment was due on 01.01.2018.

 

I assumed the sole heir in uncertainty, what I’m going to be confronted with. Today debts in form of loans and hospital bills amounting to more than 70,000 euros are on me. Just this week, unexpectedly two new bills in the four-digit Euro amount relating to a hospital visit in October 2017 arrived in our mailbox, of which he had never told me. I do not know how to comply with all that. I do not own usable assets or have an considerable income and I even receive BAFöG from the state as support, which, however, is only granted until October. Since I was 13, I have been through mini-jobs such as newspapers and a part-time job in a supermarket and so saved a nice sum of money. All of that time I did not spare any effort and while others of my age spent their weekends and evenings with hobbies and friends or had enough time to learn, I used to worked hard. I wanted to use all this money later to make my dream of a self-financed study and a financially independent life possible. Now everything is gone even the last Cent.

 

In addition, I also got mail from the lawyer. My father had two more children, who broke off contact over 20 years ago, did not care about their father, had no idea of ​​his current life situation and now demand a utopian mandatory portion of 25,000 €. Therefore, in addition to the problems we already have, I also have to hire a lawyer to handle this for me, because I am powerless myself. Surely, this also costs high sums of money again.

 

All this means that I can’t concentrate on my studies anymore, so that currently I am at home with my 61 year old mother (300km away from where I study) most of the time to get with her through this difficult time together. She has never had an easy life and has been through a lot. It’s unbelievable what she has to endure at her age now. You strongly notice that especially her health suffers from all that. I've often seen her crying secretly, which hurts me a lot as a son, who has to leave her alone because of his studies.

We can barely focus on our own lives anymore, because all our time, nerves, and incomes go to others on a daily basis.

 

I started this fundraiser with the hope of letting my mother and me enjoy a normal life again without fear for our existence. Only after the tragic demise of my father, I found out that he often raved about me in front of his friends and acquaintances, how proud he was of me for being so independent, graduating from high school with a very good diploma and because of my studies making something out of my life. I dreamed of realizing myself, traveling, and changing things in the world, but all that, which is currently in my head, makes me feel paralyzed and helpless ...

But every Euro would help me out having to deal with creditors, lawyers and the court, being able to use my potential again as soon as possible, getting back into my normal student life and finally being able to focus on my personal development and future again. I would be very grateful, could at least pay one medical bill more or repay a loan, so that the monthly burden because of the high repayment rates is eliminated.

 

On behalf of the whole family, I sincerely thank you for the support.

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Organisiert von

Leon Löppert