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Unterstützung für Gerichtskosten - Letzte Chance auf positives Asylverfahren

Unterstützung für Gerichtskosten - Letzte Chance auf positives Asylverfahren


Liebe Freund_innen, Familie und Bekannte, liebe Unterstützer_innen,

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wie ein Teil von euch wahrscheinlich weiß, hat Reza* Anfang März 2020 in seinem Asylverfahren in der zweiten Instanz am Bundesverwaltungsgericht einen negativen Bescheid erhalten.

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Für alle, die das hier lesen und ihn nicht kennen:

Reza* lebt seit nun schon fast 5 Jahren in Österreich und ist afghanischer Staatsbürger. Den Großteil seines Lebens hat er jedoch als Geflüchteter im Iran verbracht, wohin seine Familie bereits vor seiner Geburt geflohen ist.

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In Wien, wo er seit Beginn seiner Zeit in Österreicht lebt, hat er sich in den letzten paar Jahren einen großen Freundeskreis aufgebaut und einen Alltag erarbeitet. Durch seine kontaktfreudige, offene und hilfsbereite Art konnte er hier schnell in einem neuen Zuhause ankommen. Er lebt in einer WG mit drei Österreicherinnen, ist eng eingebunden in sein großes Netz von Freund_innen verschiedenster Herkünften, Religionen und sexuellen Orientierungen und hat es, trotz aller Hürden wie z.B. der neuen Sprache, geschafft, sich schon nach zweieinhalb Jahren in Österreich als Selbstständig Erwerbstätiger im Baugewerbe seinen Lebensunterhalt vollkommen eigenständig zu finanzieren.

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Trotz seiner fabelhaften Grundvoraussetzungen und seiner engen sozialen Vernetzung vor Ort, hat er leider auch in der zweiten Instanz einen negativen Bescheid bekommen und steht nun einer Abschiebung nach Afghanistan gegenüber - einem Land, das, wie wir alle wissen, alles andere als sicher ist und in dem Reza* in seinem ganzen Leben nicht einmal halb so viel Zeit verbracht hat wie bisher schon in Österreich!

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Alle, die Reza* persönlich kennen, wissen, dass er mit seiner außerordentlich liberalen Grundhaltung und dem großen Elan, alle Chancen in Österreich zu nutzen, die ihm in Afghanistan verwehrt blieben, in diesem Land kein würdevolles Leben führen könnte.

Für viele Menschen aus seinem vielfältigen sozialen Netz wäre es zudem unvorstellbar, würde er aus diesem herausgerissen!

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Um diese Abschiebung also zu verhindern, hat eine Anwältin bereits, dank Eurer Unterstützung, eine Beschwerde an den Verfassungsgerichtshof verfasst, welche jedoch Ende Juli 2020 abgewiesen wurde.

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Daher sind wir erneut auf Eure Unterstützung angewiesen: Wir wollen einen Schritt weitergehen und eine Revision an den Verwaltungsgerichtshof einlegen, und somit auch die letzte Möglichkeit nutzen, die Reza* einen Aufenthalt in Österreich ermöglichen könnte.

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Die Kosten für die Revision belaufen sich auf 1.200€, hinzu kommen 250€ Gerichtskosten (und ein Betrag von 4 Prozent als Gebühr für diese Sammelaktion). Da wir die hohen Kosten nicht alleine stemmen können, freuen wir uns über jede Spende!

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Danke für eure Unterstützung.

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Wir bitten diejenigen unter euch, die Reza* kennen, diesen Link nicht mit seinen Social Media Profilen zu verlinken. Ansonsten ist ein Teilen dieses Aufrufs natürlich äußerst erwünscht!

*Der Name wurde zum Schutz der Person geändert.

€1,020 Collected out of €1,500

68%
0 Day left
32 Contributions

Organiser

Titze Liska

Profile verified

Beneficiary

*Reza