Springe zum Hauptinhalt

Unterstützung einer abgeschobenen Großfamilie

Organisiert für Pomyshaiev Pavlo

Liebe Freunde und Bekannte,

herzlich willkommen bei dieser Sammelaktion!

 

 

Mit dieser Aktion möchten wir die abgeschobene Familie Pomyshaiev unterstützen. 

 

Sie sind seit März 2015 in Deutschland gewesen und haben aufgrund kriegerischer Auseinandersetzungen in der Ostukraine einen Asylantrag gestellt.

Die Familie war mustergültig integriert. Sie haben Deutsch gelernt, der Vater hat eine Arbeitsstelle bekommen und die Mutter ging einem Mini-Job nach. Die Kinder waren bei Lehrern und im Kindergarten beliebt und hatten Freunde gefunden. 

 

Leider wurde der Asylantrag trotzdem abgelehnt. Pascha und Sweta haben eine schriftliche Vorladung für den 18.12.2019 bei der Asylbehörde in Ansbach bekommen. Darauf haben sie gewartet, um weiteres Vorgehen zu besprechen. Die zuständige Sachbearbeiterin in der Asylbehörde, die ihnen gegenüber schon oft unfreundlich und laut wurde, hat versichert, dass sie nicht deportiert werden. Sie haben sich auch schriftlich an das Innenministerium mit einer Bitte gewandt, und warteten auf eine Antwort. 

 

Am Mittwoch den 11.12.2019 kam um 4 Uhr nachts die Polizei, um sie abzuholen. Bei einer Familie mit sieben Kindern von 1-13 Jahren, eine äußerst unpassende Zeit. Kleinkinder wurden aus dem Schlaf gerissen, was sehr herzlos ist.

Die Mutter Sweta hat ein schlimmes Trauma erlitten und es musste ein Notarzt gerufen werden. Dies wurde von der Polizei verwehrt. Das ist unmenschlich! Schließlich hat die älteste Tochter heimlich doch einen Notruf abgesetzt und Notarzt und Krankenwagen kamen schnell. Der Notarzt hat festgestellt, dass die Frau dringend ins Krankenhaus müsste, was aber von der Polizei abgelehnt wurde. Sie müsste unter allen Umständen zum Flughafen. Diese Verweigerung ist eine menschenunwürdige Behandlung eines kranken Menschen. Es wurde ihr eine Beruhigungsspritze gestellt. Dann wurde sie mit dem Krankenwagen weggefahren und ist ohnmächtig geworden.

 

In der Zwischenzeit mussten die größeren Kinder und der Vater für die kleinen Kinder in aller Eile die nötigsten Sachen packen, unter ständiger Beobachtung der Polizisten, als seien sie Verbrecher. Man gab Pascha nicht mal die Zeit, für das jüngste Kind einen Brei zu machen. Die Kinder waren hungrig, total verängstigt und schockiert.

 

Eine große Menge Nachbarn hat die Abfahrt mit dem Polizeiwagen gesehen. Auch sie sind völlig perplex über das ungerechte Vorgehen.

Die Polizei hat die Handys weggenommen, um die Dokumentation des Geschehens (Fotos, Videos) zu unterbinden. 

 

Im Flugzeug wurde die Frau mit Sitzgurten und Kabelbindern "gesichert", obwohl sie einfach nur zu ihren Kindern wollte. Das Handeln der Polizei  war ein menschenrechtsverletzendes Vergehen. Sweta musste nach der Landung in Kiew sofort medizinisch behandelt werden. Sie ist noch immer krank.

 

Die Familie hat hier in Deutschland Zuflucht vom Krieg gesucht und für eine ganze Weile auch bekommen, wofür sie sehr dankbar ist. Leider haben sie aber bei der Zwangs-Abschiebung ein schreckliches Trauma erlebt, das sie noch sehr lange zu verarbeiten haben.

 

Damit der Anwalt die Rückholung der Familie beantragen kann, sowie den Widerspruch für die Ablehnung des Asylfolgeantrags einreichen kann, muss ein neuer Vertrag aufgesetzt werden. Kosten dafür: 1000€ Vorschuss und 1000€ in Ratenzahlung.

———> Das ist unser erstes Ziel !!!

 

Desweiteren haben sie 3000€ ausgeliehen und an Zollgebühren bezahlt um ihr Auto in die Ukraine zu bringen. Sie benötigen es dringend, denn ohne Auto und mit 9 Personen geht es gar nicht anders.   

 

Zusätzlich benötigt die Familie weitere Mittel um eine Wohnung zu mieten. Nach mehreren Anfragen beim Amt in Kiew hat sich herausgestellt, das für solche Fälle keine Hilfe angeboten und keine Nutunterkünfte vorhanden sind. 

 

Wir wären für jeden Betrag dankbar, der dieser Familie zugute kommt!

 

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.

 

  • Gebt soviel Ihr möchtet.
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay.
  • Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist.

 

Herzlichen Dank

Organisiert von

Andreas Kinas