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Todesursache Gaming Timo Kronenberg 18 Jahre

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TODESURSACHE: GAMING

 

Hallo, ich bin Sven Kronenberg. Mein Sohn Timo Kronenberg war ein Gamer und Diabetiker. Diese Kombination wurde ihm zum Verhängnis. Er ist plötzlich und ohne Vorwarnung von uns gegangen im Alter von 18 Jahren. Eingeschlafen vor dem PC Aufgrund von Überzuckerung.

Diese Geschichte soll wachrütteln und über die Folgen von Computersucht aufklären. Insbesondere wenn eine Krankheit wie Diabetes im Spiel ist, bei der man sehr auf sich achten muss.

Heute gibt es immer mehr Menschen in allen Altersgruppen, die dem Computer verfallen sind ohne es zu bemerken. Es ist ein langsamer und schleichender Prozess. Sie gehen zur Schule, machen eine Ausbildung oder gehen tagsüber ihrem Beruf nach. Und dann zu Hause hinter verschlossener Tür wird der Computer angemacht und sie tauchen in die virtuelle Welt ein und vergessen dabei alles weitere um sich herum. Sie flüchten aus der realen Welt in eine vermeidlich bessere Welt ohne Konflikte, Ärger, Stress und negativen Emotionen. Dort in dieser anderen Welt sind sie jemand anderes. Sie nehmen eine Rolle ein. Zum Beispiel den mächtiger Magier, den starker furchtlosen Kämpfer oder den Heiler. Jedes Spiel hat seine ganz eigenen Rollen. Dort hat man die Kontrolle. Je mehr du spielst, desto schneller levelst du dich hoch und wirst stärker und mächtiger.

Dabei werden soziale Kontakte in der realen Welt immer mehr vernachlässigt. Die meisten Kontakte gibt es nur noch in der virtuellen Welt. Da wird gekämpft in Gilden, so eine Art Gruppe, wo man sich virtuell verabredet und gemeinsam Quest bestreitet oder gegen starke Gegner kämpf. Alle haben eine Gemeinsamkeit: das Zocken. Echte Freunde im Real life gibt es kaum bis gar nicht und wenn nur rein oberflächlich mit ein bisschen Smalltalk. Familientreffen sind eher eine Art Pflichtveranstaltung als eine gern gesehene Ablenkung. Die Freizeit besteht aus nichts anderem mehr außer zocken. Um das am besten stundenlang. Es helfen keine Regel oder Verbote, weil sie alles tun um wieder Zugang zubekommen.

 

Als Elternteil oder auch Außenstehende Person fällt es sehr schwer solch ein Verhalten nachzuvollziehen.

 

Da mittlerweile die meisten Spiele online stattfinden gibt es keinen „Pausen-Knopf“. Doch irgendwann meldet sich auch mal der Körper mit seinen Bedürfnissen, wie z.B. Hunger oder der Toilettengang. Doch diese Signale werden gerne ignoriert. „Ich mache nur noch schnell die Quest zu Ende, dann komme ich zum Essen“ sind gerne gesagte Sätze, die wohl viele Eltern kennen. Und eine Stunde später sitzt das Kind immer noch am PC und konnte sich nicht losreißen. Die Gesundheit und teilweise auch die Körperhygiene werden vernachlässigt. Auch Haushalt und andere Verpflichtungen werden nicht mehr wahrgenommen. Nach dem Motto: „Mach ich später oder morgen“. Da muss man manchmal schon mal den Stromstecker vom Router ziehen, damit die Kinder zum Essen kommen und das nicht vergessen!

 

Und genau das wurde Timo zum Verhängnis!

 

Kurz zu seiner Geschichte. Er war Diabetiker Typ 1. Das bedeutet, dass seine Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr herstellen kann. Somit ist er gezwungen auf viele Dinge in Zusammenhang mit seiner Ernährung zu achten z.B. den Blutzuckerspielgel regelmäßig zu messen und vor jedem Essen mit seiner Insulinpumpe zu spritzen.

Wie viele andere Gamer hat auch Timo seine Gesundheit durch das Spielen vernachlässigt. Er hat nebenbei unbewusst genascht, eine Chipstüte nach der anderen gefuttert, Eis schüsselweise gegessen und sein Essen auf das Nötigste reduziert. Bloß kein Hunger spüren und zocken. Teilweise stundenlang nichts gegessen bis der riesen Heißhunger kam und der Körper nach Essen schreit und so große Mengen gegessen werden. Bei seiner Krankheit hat das fatale Folgen.

 

Letztendlich hat ihn genau das das Leben gekostet!

 

Timo wurde Tod vor seinem PC am 18.10.2019 gefunden. Zu diesem Zeitpunkt hat er alleine gewohnt. Überall waren Chipstüten und Eisschalen verteilt. Die Wohnung sah wüst und unordentlich aus. Er hat nebenbei gegessen und vergessen zu spritzen. Bei Diabetes ist es wirklich wichtig auf seinen Zucker zu achten und dementsprechend die Insulinzufuhr anzupassen. Das schlimme bei einer Überzuckerung ist, das man irgendwann bewegungsunfähig wird. Und so konnte er wahrscheinlich noch nicht mal einen Notruf absetzen.

Timo hatte zwei Gesichter. Einmal der Junge der stundenlang zockt bis in die Nacht hinein, den man ans Essen erinnern musste. Der aggressiv wurde, wenn man den Routerstecker gezogen hat. In diesen Situationen hat ihn die Sucht kontrolliert, denn er wollte MEHR.

Und dann gab es noch den Timo der noch so viele Pläne hatte. Er wollte sein Fachabi machen, wollte studieren, beim Finanzamt arbeiten und irgendwann mal einen Ford Mustang fahren. War er erstmal weg vom PC war er wie ausgewechselt. Hat von seinen Plänen erzählt. Was er noch alles im Leben machen will. Auch im gemeinsamen Urlaub, ging es ohne PC. Aber sobald der Computer und WLAN wieder da war, war das seine Nummer 1. Wogegen keiner eine Chance hatte.

Ab dem Zeitpunkt war er wieder fremdgesteuert vom Spiel. Eingezogen in den Bann. Nur das glaubt dir kein Gamer, wenn du ihm das sagst. Er behauptet das mache er alles nur aus Spaß und er ist sein eigener Chef. Er entscheidet. Als Elternteil sieht man, dass es nicht so ist.

 

 

Und wenn die Kinder dann 18 Jahre alt sind. Lassen sie sich gar nichts mehr sagen! Denn sie sind ja erwachsen, wenn auch nur auf dem Papier. Doch ab diesem Zeitpunkt erhält man von Behörden und Einrichtungen als Eltern kaum bis gar keine Informationen. Der Junge ist ja jetzt für sich selbst verantwortlich. Wie soll das gehen, nur weil er von heute auf morgen 18 geworden ist, heißt das nicht, das er für sich gute Entscheidungen treffen kann. Da macht sich als Elternteil eine gewisse Hilfslosigkeit breit. Muss man das einfach so hinnehmen? Ich sage NEIN!

Das sollte von den Behörden aus mehr passieren

Die Behörden sollten gerade in Ausnahmesituationen wo die Gesundheit des Kindes betroffen ist mit den Eltern auch über den 18. Geburtstag hinaus zusammenarbeiten. Zum Wohle des Kindes! Sowas muss nicht noch einmal passieren. Wir hoffen es wird sich ändern!

 

Diese Sucht ist sehr gefährlich und muss ernst genommen werden!

 

Von dem gespendeten Geld werden wir einen Teil dafür verwenden das Grab von Timo zu gestalten. 

Er soll einen schönen Platz für seine letzte Ruhestätte bekommen an dem wir und auch andere Betroffene ihn besuchen können. Zum Gedenken an ein Schicksal das uns alle traurig macht und daran erinnern soll was durch diese Umstände geschehen kann!!! 

 

Das übrige Geld werden wir an eine gemeinnützige Organisation oder Verein spenden, der sich genau mit solchen Themen auseinander setzt und sich dafür stark macht. Bei unserer Suche hatten wir haber noch keinen Erfolg. Wenn ihr also eine Idee habt bitte ein Kommentar oder eine PN an mich!

Ich hoffe auf eure Unterstützung! Vielen Dank!

Das Schreiben von diesem Text hat mir geholfen und ich hoffe dass es auch anderen Angehörigen oder Freunden von Betroffenen hilft, das ganze ernst zu nehmen und konsequenter zu handeln! Bitte nehmt es ernst!

 

In tiefer Trauer die Eltern, die Geschwister und die ganze Familie

 

 

Dear friends, family and acquaintances,Welcome to this box office to say thank you!With just one click you can participate.• Give as much as you want• All payments are secure with Sofortüberweisung, VISA, Mastercard or Giropay• Why Leetchi? Because it is clear, transparent and fastthank you very muchDEATH: GAMING

 

Hello, my name is Sven Kronenberg. My son Timo Kronenberg was a gamer and diabetic. This combination was doomed to him. He left us suddenly and without warning at the age of 18. Falling asleep in front of the PC due to hypoglycaemia.This story should shake up and explain the consequences of computer addiction. Especially if a disease such as diabetes is involved, and you have to pay attention to yourself.Today, there are more and more people in all age groups who have fallen for the computer without realizing it. It is a slow and creeping process. They go to school, do an apprenticeship or go about their jobs during the day. And then at home, behind closed doors, the computer is turned on and they dive into the virtual world, forgetting everything else around them. They flee from the real world into an evidently better world without conflict, anger, stress and negative emotions. There in this other world they are someone else. You take a role. For example the mighty magician, the strong fearless fighter or the healer. Every game has its own roles. There you have the control. The more you play, the faster you level up and become stronger and more powerful.

 

Social contacts in the real world are increasingly neglected. Most contacts are only available in the virtual world. There is fighting in guilds, a kind of group where you can meet virtually and compete in a quest or fight against strong opponents. Everyone has one thing in common: gambling. True friends in real life, there are hardly or not at all and if only superficially with a bit of small talk. Family reunions are more of a compulsory event than a welcome distraction. The free time consists of nothing else but gambling. Best for hours. It does not help a rule or prohibitions because they do everything to get back access.As a parent or outsider, it is very difficult to understand such behavior.

 

Since most games are online now, there is no "pause button". But at some point, sometimes the body will respond with its needs, such as Hunger or the toilet. But these signals are often ignored. "I'm just finishing the quest quickly, then I'm coming to dinner" are happy sentences that many parents know. And an hour later, the child is still sitting on the PC and could not tear himself away. Health and sometimes body hygiene are neglected. Also household and other obligations are no longer perceived. Following the motto: "I'll do it later or tomorrow". Since sometimes you have to pull the power plug from the router, so that the children come to dinner and do not forget that!And that was exactly what Timo was fated to do! 

Short to his story. He was type 1 diabetic. That means his pancreas can no longer produce insulin. Thus, he is forced to pay attention to many things related to his diet, e.g. regularly measure the blood glucose level and inject it with his insulin pump before each meal.Like many other gamers, Timo neglected his health by playing. Incidentally, he has nibbled unconsciously, fed one chip after the other, eaten ice cream and reduced his food to the bare necessities. Do not feel hungry and gamble. Partially not eaten for hours until the huge cravings came and the body screams for food and so large quantities are eaten. With his illness this has fatal consequences.In the end, that's what killed him! 

Timo was found dead in front of his PC on 18.10.2019. At this time he lived alone. Everywhere were chip bags and ice cream cups distributed. The apartment looked wild and messy. He ate by the way and forgot to inject. In diabetes, it is really important to pay attention to its sugar and to adjust accordingly the insulin supply. The problem with over-sugaring is that you eventually become immobilized. And so he probably could not even make an emergency call.Timo had two faces. Once the boy who lumbers for hours into the night, you had to remember the food. The aggressive became, if one pulled the router plug. In these situations he was controlled by addiction because he wanted MORE.

 

And then there was the Timo who still had so many plans. He wanted to do his apprenticeship, wanted to study, work at the tax office and eventually drive a Ford Mustang. Once he was away from the PC, he was like a substitute. He talked about his plans. What he still wants to do in life. Also on holiday together, it went without a PC. But as soon as the computer and Wi-Fi were back, that was his number 1. Against which nobody had a chance.From that point on he was again controlled by the game. Engaged in the spell. Only a gamer will not believe that, if you tell him that. He claims that he does it all for fun and he is his own boss. He decides. As a parent you can see that it is not.

 

And if the children are then 18 years old. Do not let anything be said! Because they are grown-up, if only on paper. But from this point on, you get little or no information from authorities and institutions as parents. The boy is now responsible for himself. How is that supposed to work, just because he's turned 18 every day does not mean that he can make good decisions for himself. As a parent, a certain helplessness spreads. Do you just have to accept that? I say no!That should happen more from the authoritiesIn exceptional situations where the child's health is concerned, the authorities should work together with parents beyond their 18th birthday. For the benefit of the child! Something like that does not have to happen again. We hope it will change!

 

This addiction is very dangerous and needs to be taken seriously!From the donated money, we will use part of making the tomb of Timo.He should get a nice place for his final resting place where we and other victims can visit him. To commemorate a fate that makes us all sad and should remember what can happen through these circumstances !!!The rest of the money will be donated to a non-profit organization or association that deals with such issues and campaigns for them. We did not have any success in our search. So if you have an idea please have a comment or a PN to me!I hope for your support! Thank you so much!The writing of this text has helped me and I hope that it helps other relatives or friends of those affected to take the whole thing seriously and to act more consistently! Please take it seriously!In deep sorrow the parents, the siblings and the whole family

 

 

 

Organisiert von

Sven Kronenberg