Wohnraum für Geflüchtete

Organisiert für Solizimmer e.V.

Mit der Aktion „Solizimmer“ wollen wir Menschen in Berlin und Potsdam ermutigen, vor allem freie Wohnungen aber auch Zimmer temporär oder auf Dauer an Geflüchtete zu vergeben.Sehr viele Geflüchtete haben aus finanziellen und aufenthaltsrechtlichen Gründen oder wegen rassistischer Diskriminierung auf dem Wohnungsmarkt keine Möglichkeit in Berlin zu leben. Sie sind z.B. in Isolationslagern in Brandenburg untergebracht. Das nächste Dorf und somit auch die Einkaufsmöglichkeiten befinden sich häufig einige Kilometer entfernt. Es ist dort kaum möglich Kontakte außerhalb des Lagers zu knüpfen. Für viele, u.a. für alleinstehende Frauen mit Kindern ist die Situation im Lager oft unerträglich. Auch traumatisierte Personen sind häufig dringend auf eine eigene Wohnung angewiesen.Die Liste der Gründe, warum die Unterbringungssituation für Geflüchtete nicht nur in Brandenburg und Berlin beschissen ist, ist lang. Jede*r hat das Recht auf Bewegungsfreiheit und Selbstbestimmung – ein Recht, das Geflüchteten von deutschen Behörden oft verwehrt bleibt.Unsere Gruppe versucht solidarischen Wohnraum zu organisieren und zu finanzieren, um einigen Personen zumindest für einen kurzen Zeitraum die Möglichkeit zu bieten, zur Ruhe zu kommen und ein gewisses Gefühl von räumlicher Sicherheit zu erfahren. Durch einen Aufenthalt in Berlin gelingt es vielen Geflüchteten neue Kontakte zu knüpfen, eine gute Beratungsstelle aufzusuchen und manchmal auch sich dauerhaft eine Perspektive in der Stadt zu schaffen

 

Wir konzentrieren uns auf längerfristige Unterbringungsmöglichkeiten, die Privatsphäre und Ruhe bieten. Die Unterbringung von besonders schutzbedürftigen Personen und Familien mit Kindern hat bei uns Priorität.Wir wollen mit unserer Arbeit die privilegierte Situation, der Leute, die bei uns mitarbeiten, nutzen, um zumindest einige wenige Menschen, die sich in Notsituationen befinden, unterstützen zu können. Dabei wollen wir nicht versuchen den Sozialstaat zu entlasten oder zu ersetzen. Wir fordern vielmehr, die Zustände, die Menschen in Situationen bringen, in denen sie auf solidarischen Wohnraum angewiesen sind, abzuschaffen, rassistische und diskriminierende Gesetzgebung und Praxis zu ändern und unsere Arbeit somit überflüssig zu machen!

 

Weil der Wohnraum, den wir zur Verfügung stellen, bzw. dessen Unterhalt (Heizkosten u.ä.) nicht umsonst ist, brauchen wir Geld. Einiges können wir durch Daueraufträge aus dem Freund*innen- und Bekanntenkreis oder durch Soli-Aktionen wie z.B. Parties und Küfas decken. Dennoch sind unsere monatlichen Ausgaben im Endeffekt etwa doppelt so hoch wie unsere laufenden Einnahmen, deswegen sind wir auf weitere Mittel angewiesen, um weiterhin Wohnraum finanzieren zu können.

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