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Wiederaufbau der L' Amitié Art Gallery in Mrauk U, Myanmar

Wiederaufbau der L' Amitié Art Gallery in Mrauk U, Myanmar


Kunst hat drei Buchstaben: TUN - Khine Min Tun,

 

Sohn des Künstlers Shwe Maung Thar aus Mrauk U an der Westküste Myanmars. Denn in langjähriger Arbeit hat letzterer Die Kunstgalerie „L‘ Amitié“ aufgebaut und am Leben erhalten.

Auch sein Sohn Khine Min Tun ist nicht nur künstlerisch in die Fußstapfen seines Vaters getreten, sondern hat mit ganzem Eifer die Galerie am Leben gehalten, um seinen Mitmenschen einen Raum zu geben, in dem künstlerische Entfaltung als ein kleines Stück Freiheit und Selbstbestimmung, möglich ist –  Armut und Diktatur zum Trotz. So kam es, dass auch der Fotograf Martin Seeliger, der vielfach Myanmar bereist hat, zum Unterstützer der L‘ Amitié Galerie avancierte, sodass im Sommer diesen Jahres in der Schöneberger Galerie Kuhn und Partner die gemeinsame Ausstellung „Sagenhaftes Arakan – Zwischen Mystik und Moderne“ stattfinden konnte, in der Berlin-Myanmarische Kunst präsentiert wurde: Einmalige Fotografien von Seeliger und beindruckende Ölgemälde von Shwe Maung Thar, die Einblick geben in die verwunschene Landschaft von Mrauk U. Die Ausstellung seines Lebenswerks konnte Shwe Maung Thar selbst leider nicht mehr erleben, da er sehr plötzlich, im Januar 2015 verstorben war.

An seiner Stelle erhielt deshalb Khine Min Tun (1981) die Möglichkeit die Werke seines Vaters stellvertretend in Berlin zu präsentieren. Doch die Herausforderung, das Lebenswerk seines Vaters weiterzuführen, erschwerte sich drastisch nachdem die Westküste Myanmars im Sommer überflutete und auch die L‘ Amitié Art Gallery dem Untergang geweiht war – Bis auf die wenigen in Berlin verbliebenen Bilder konnte nichts erhalten werden. Auch die Wohnung von Khine Min Tun konnte der Flut nicht standhalten, sodass dieser nun vor der großen Aufgabe steht, sein und das Überleben seiner jungen Familie zu sichern und die Galerie wiederaufzubauen. Helfen Sie mit Ihrer Spende, das Lebenswerk von Khines Vater wieder zu beleben und den Erhalt von Kunst und künstlerischem Schaffen an einem Ort zu ermöglichen, wo es um mehr geht als Dekoration und Marktwert: den Ausdruck persönlicher Freiheit.

 

Ausführlicher Blogbeitrag von mir zu diesem Thema:

http://postmondaen.net/2015/11/22/kunst-hat-drei-buchstaben-tun-khine-min-tun/

 

Hintergrundinformationen zu der vergangenen Ausstellung in Berlin:

http://www.martinseeliger.de/de/arakan

https://www.facebook.com/sagenhaftesarakan

 

Khine Min Tun

 

 

Shwe Maung Thar und Martin Seeliger

 

 

 

 

€200 Collected

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12 Contributions

Organiser

Möhring Susanne


Beneficiary

Khine Min Tun, Kunst, Berlin-Myanmar