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Fight Norbert

Organisiert für Katrin Schwerdtner

Fight Norbert Mein Feldzug gegen den Brustkrebs

 

Krebs ist ein ziemliches Miststück, das einem nicht nur Sorgen und Ängste in nie dagewesenem Ausmaß vor die Füße schmeißt, sondern auch jede Menge Bürokratie und Frust. In meinem Fall kam die Diagnose genau eine Woche nach der Zusage zu meinem Gründungszuschuss. Ich habe Anfang des Jahres meinen Bürojob gekündigt und mich als Yogalehrerin und Masseurin in Hamburg selbständig gemacht. Das war die beste Entscheidung meines Lebens und meine Arbeit macht mich sehr, sehr glücklich. In der kurzen Zeit meiner Selbständigkeit war jedoch nicht die Zeit, ein finanzielles Polster aufzubauen, dass mich für die Dauer einer Krebsbehandlung (ca. 1 Jahr) versorgen kann. Hinzu kommt, dass ich von dem Krankengeld, dass meine freiwillige gesetzliche Krankenversicherung zahlt, nicht leben kann. Wenn ich etwas dazu verdiene, wird mir wiederum das Krankengeld komplett gestrichen und ich muss die vollen (für Selbständige sehr hohen) Krankenkassenbeiträge zahlen.

 

Ich führe wahrlich kein luxuriöses Leben, wohne in einer WG und habe auch sonst keine großen Ausgaben. Dennoch ist die Sorge, mich finanziell über Wasser halten zu können, an manchen Tagen größer, als die Angst vor dem Krebs. Verrückt – ist aber so. Bis Ende November erhalte ich noch den Gründungszuschuss von der Agentur für Arbeit, danach wird es einfach sehr, sehr eng.

 

Während der Chemotherapie gibt es Tage, an denen ich zu erschöpft zum Arbeiten bin. Hinzu kommen die Tage, an denen meine Abwehkräfte so schlecht sind, dass jede kleine Erkältung ruck-zuck zur Lungenentzündung werden kann. Ich darf dann möglichst keine öffentlichen Verkehrsmittel nutzen und kann natürlich auch keine Yogagruppen unterrichten, bei denen vielleicht jemand einen Infekt hat. An den anderen "guten" Tagen würde ich gern weiter unterrichten und massieren, würde mir dann aber das Krankengeld verbauen, ohne das ich nicht über die Runden komme.

 

So, genug gejammert. Da immer wieder Menschen fragen, was sie tun und wie sie helfen können, habe ich hier ein Spendenkonto eingerichtet.

 

Finanzielle Unterstützung wäre hammermäßig, aber bitte lasst euch gesagt sein, dass auch jeder positiver Gedanke und all eure Power bei mir ankommt. Geld ist das eine, mentale Unterstützung das andere – beides ist gleich wertvoll für mich.

 

Ganz herzlichen Dank an alle, die helfen – in welcher Form auch immer.

 

Lots of Light and Happiness :)

Katrin

Organisiert von

Katrin Schwerdtner