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Mehr Rechte für lesbische Co-Mütter

Mehr Rechte für lesbische Co-Mütter


UPDATE - UPDATE - UPDATE - UPDATE

 

Liebe Unterstützer*innen,

 

wir bedanken uns sehr für euren Support und die vielen interessanten Rückmeldungen!

 

Seit dem Start der Sammelkasse ist eine ganze Zeit vergangen, die für uns nciht einfach war. Wir haben uns intensiv mit der aktuellen rechtlichen Situation auseinandergesetzt und beraten lassen. Momentan gibt es KEINE(!) Möglichkeit die Rechte von Co-Müttern einzuklagen. Wir haben uns daher entschlossen das gesammelte Geld nicht für Gerichts-/Anwaltskosten einzusetzen, sondern dieses, mit eurer Zustimmung, einem Verein zu spenden, der sich für die Rechte lesbischer Mütter aktiv einsetzt: https://leslefam.de/

 

LesLeFam ist ein im Februar 2018 gegründeter Verein, der sich für "...die Interessen von lesbischen Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen in Politik und Gesellschaft...." einsetzt. "Wir sind feministisch, inklusiv, antirassistisch und antifaschistisch. Im Verein vernetzen sich lesbische Frauen jeden Alters, setzen sich gemeinsam ein für die rechtliche Gleichstellung und unterstützen sich gegenseitig. Wir wollen durch konkrete Maßnahmen und Angebote die gesellschaftliche Sichtbarkeit und Akzeptanz von lesbischen Frauen und Regenbogenfamilien verbessern – über Generationen hinweg und unabhängig von Identitäts- und Lebensentwürfen sowie Familienformen. Lesben Leben Familie ist ein aktiver Teil der queeren Community."

 

Wir würden uns freuen, wenn ihr die Arbeit durch euren Beitrag in dieser Sammelkasse unterstützt. Wenn ihr damit nicht einverstanden seid, bekommt ihr euer Geld selbstverständlich zurück!

 

Wer LesLeFam aktiv unterstützen möchte, kann hier für 30,- € im Jahr Mitglied werden https://leslefam.de/mitglied-werden

 

Wir danken allen sehr!

 

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Liebe Freunde, Freundinnen, Familie, Bekannte und UnterstützerInnen,

 

Seit Jahren hinkt die Politik hinterher, wenn es um LGBTI-Rechte geht. Es muss immer erst ein Gerichtsurteil geben, damit sich auch in der Rechtsprechung etwas tut.

 

Wir sind ein lesbisches Paar mit einem knapp dreijährigen Kind. Wir haben uns bislang zu zweit um unsere Tochter gesorgt und alle wichtigen Entscheidungen zusammen gefällt. Unser Samenspender hatte zwar regelmäßig Kontakt, hat sich aber um nichts weiter gekümmert. Entgegen aller Absprachen wollte er plötzlich ein richtiger Vater sein. Die Richterin beim Amtsgericht hat ihm nun das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen. Das hat automatisch zur Folge, dass die Co-Mutter alle bislang erworbenen Rechte an ihrem Kind verliert. Wir finden das absolut ungerecht. Die Gerichte verfolgen einen rein biologistischen Ansatz und sind noch nicht in der Lage, die Rechtsprechung auch auf neue Familienmodelle wie unsere Regenbogenfamilie anzupassen.

 

Wir wollen uns deshalb für die Rechte der Mit-Mütter einsetzen und diese vor Gericht erstreiten. Selbst wenn dieser Weg am Ende doch nicht von Erfolg gekrönt wäre, würden wir aus unserer Sicht etwas für die LGBTI-Rechte tun. Wenn immer mehr Menschen vor Gericht ziehen, weil die Situation von Regenbogenfamilien von unserer aktuellen Rechtsprechung nicht abgebildet wird, müssen sich die Gerichte irgendwann bewegen. Dafür bitten wir euch um eure Unterstützung!

 

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen. Gebt soviel ihr möchtet.

Herzlichen Dank

4.325 € von 5.000 € gesammelt

86%
0 Tag verbleibt
149 Beteiligungen

Organisator

Breschkow Claudia

Profil verifiziert

Empfängers

Claudia Breschkow