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Astras Operation Lebershunt

Organisiert für Astra

https://sonnestrahl.blogspot.de/2018/02/astras-krankheit.html

 

Liebe Freunde, Familie und Bekannte und tierliebe Unbekannte mit viel Herz,

Hier erzähle ich Astras Geschichte. ​

 

 

  • Geburt Astra ist als letzter Welpe von ihrem Wurf am 28. Oktober. 2017 geboren. Schon direkt nach der Geburt konnte man sehen, dass sie kleiner und dünner war als ihre Geschwister. Ich soll besonders bei ihr aufpassen, dass sie zunimmt, sagte die Tierärztin. Die Geburt war kompliziert. Astra lag mit den Füßen nach vorne im Geburtskanal und ihre Mama hatte eine schwache Wehenpresse. Man musste sie mit einer Zange an den Füßchen heraus ziehen. Ihre Ausstrahlung hat mich von Beginn an fasziniert. Für mich war es Liebe auf dem ersten Blick. Stundenlang saß ich einfach nur neben ihr und schaute ihr beim Schlafen zu. Auch bei ihrer Mutter und Geschwistern war sie gut integriert. 

 

  • Entwicklung Obwohl sie so klein und dünn war, hat sie sich gut entwickelt. Die Augen haben sich früh geöffnet und die Zähne sind gewachsen...Sie hat zugenommen... Zwar langsamer als ihre Geschwister - aber die Tierärzte sagten zu mir: "Hauptsache sie nimmt zu. Und vielleicht ist sie einfach nur kleiner gebaut."Sie war immer lebensfroh und leicht zu begeistern. Ein funkelnder Stern.Am 18. Dezember war Astra beim Tierarzt. Sie wurde genau wie alle anderen Geschwister geimpft, entwurmt und gechipt. Ihr kleines Gewicht fiel auf, aber sonst war ja alles okay. Im Wurfschein für die Zuchtpapiere wurde sie als gesund eingestuft. 

 

 

  • 1. Anfall Als ich sie am 24. Dezember verkaufte, war ich sehr stolz auf sie und vollkommen überzeugt einen zauberhaften und kerngesunden Hund abzugeben. Gleich am selben Tag der Übergabe begann es zum ersten Mal: Sie wirkte wie seekrank, wurde mir berichtet. Beim Sitzen wackelte sie hin und her. Ein paar Stunden später wurde es noch schlimmer und sie wirkte schlapp und rastlos gleichzeitig. Sie konnte sich nicht entspannen und auch nicht schlafen und stellte sich immer mit dem Kopf gegen die Wand. Sie reagierte auf keine Geräusche und wirkte apathisch wie blind.Die Tierärztin vermutete Lebershunt. Doch es gab keinen konkreten Befund dafür. Ich kaufte sie wieder zurück.

 

  • Rücknahme und vorläufige Besserung Astra erholte sich wieder. Ich brachte sie zu 2 verschiedenen Tierärzten, die ihre Praxis in meiner Gegend haben. Ich erzählte beiden von der Geschichte mit dem Wackeln und wie sie mit dem Kopf gegen die Wand gestanden ist.Mir wurde gesagt: "Die ist kerngesund. Beobachten Sie sie einfach, ob so etwas nochmal auftritt."Ich behielt sie nochmal ca. 3 Wochen im Auge. Nachdem nichts Auffälliges zu sehen war, gab ich sie erneut zum Verkauf frei. 

 

  • 2. Übergabe Astra fand schnell wieder ein Päarchen, das sich in sie verliebte. Natürlich informierte ich die beiden über die Anfälle. Die Übergabe verlief unproblematisch. Ich bekam 3 Wochen lang postitive Rückmeldungen über ihre Entwicklung und lehnte mich innerlich wieder zurück. 

 

  • 2. Anfall Gestern, 20.02.2018 bekam ich einen Anruf. Astra zeigte wieder das selbe Verhalten wie damals. Wir trafen uns in der Tierklinik. Dieses Mal war es in Berlin. Darum konnte ich dieses Mal dabei sein. Ich hatte Astras Mama mit dabei.

 

Astra lag apathisch und weggetreten da. Ihre Zunge hing raus und Speichel floß aus ihrem Maul...Gemeinsam saßen wir, das Päarchen, Sissi (Astras Mama) und ich um die Kleine herum. Stunde um Stunde sahen wir zu, wie die Infusion in sie reintropfte. Wir weinten, redeten und schüttelten verzweifelt den Kopf. Was hat sie nur? Wird sie es überstehen? Immer und immer wieder gingen wir gemeinsam alle Möglichkeiten durch. 

 

  • Diagnose Es kamen immer mal wieder Tierärzte und machten eine Untersuchung nach der anderen. Dann ließen sie uns wieder mit den offenen Fragen zurück. Astra lag neben uns an der Infusion, mal lag sie weggetreten da und mal zuckte sie hoch, stellte sich hin, um sich mit dem Kopf gegen die Wand zu lehnen. Nach vielen vielen Stunden kam endlich eine Antwort von der Tierärztin: höchst wahrscheinlich hat sie Lebershunt.Huch, das selbe hatte die andere Tierärztin von Astras ersten Familie doch auch vermutet!Es gab nun auch konkrete Hinweise dafür:Die Röntgenaufnahmen zeigen, dass die Blutader zur Leber am falschen Ort im Körper liegt. Die Leber ist viel zu klein ausgebildet. Lebershunt erklärt alle Symptome auf einmal: Lebershunt ist angeboren. Darum war sie von Anfang an so klein und dünn. Ohne funktionierender Leber kann der Körper nicht so schnell wachsen und hinkt hinterher. Ausgerechnet ihr Bauchraum war immer skelettartig. Wenn man sich vorstellt, dass da eine größere Leber drin wäre, wäre der Bauchraum bestimmt auch breiter.

 

  • Was bedeutet Lebershunt?

Die Blutgefäße schließen die Leber nicht ins Verdauungssystem mit ein. Darum werden Giftstoffe nicht gut genug ausgefiltert. Die kommen direkt ins Blut und gelangen ins Gehirn. Durch die Vergiftung im Gehirn treten die apathischen Anfälle auf. Erfolgschancen der OP Die Tierärztin erklärte uns, dass eine Operation das Problem vollständig beheben kann. Man muss die Adern an die Leber anschließen. Dann kann die Leber wachsen und normal arbeiten. Hunde, die erfolgreich operiert werden, können danach ein normales langes Leben leben. Natürlich gilt wie immer, dass eine Narkose bei einem Welpen nicht ungefährlich ist und es gibt nie eine 100% Garantie. Aber die Erfolgswahrscheinlichkeit schätze die Tierärztin als sehr hoch ein. 

 

 

  • Kosten Doch die Operation kostet mindestens 2000€. Aber dann kommen noch Vor- und Nachuntersuchungen und stationäre Aufenthalte hinzu. Die OP bei einem erwachsenen Patient kostet 1500€. Doch ein so junger Welpe ist schwerer zu operieren und braucht intensivere Pflege und zusätzliche Helfer bei der OP. Darum muss man bei ihr mit 2000€ rechnen. Und dann kommen die Kosten der stationären Aufenthaltstage hinzu. Man weiß vorher nicht, wie gut die OP klappt und wie schnell alles heilt. Je nachdem kommen zusätzliche Tage in der Klinik hinzu. Alles ins allem muss man mit 2500€ rechnen. Und das auch nur, wenn man nicht nochmal nachoperieren muss.

 

  • Unsere Reaktion aud die Diagnose und Kosten Wir weinten uns wieder die Augen aus. So viel Geld... das würde uns alle ruinieren...Das Paar hatte schon so viele Kosten für die Untersuchungen auf sich genommen und ich habe schon so viel Geld für die komplizierte Geburt ausgegeben...Klar rechnet man als Züchter mit Komplikationen und zusätzlichen Kosten, aber nicht so, dass man sowohl eine komplizierte Geburt als auch einen Welpen mit Lebershunt bekommt... Einmalig solche Unsummen zu zahlen, wie bei der Geburt, das war für mich selbstverständlich. Aber so viele Rücklagen habe ich dann doch nicht eingeplant...aber zusehen wie sie stirbt... geht auch nicht...

 

  • Da kam mir die Idee mit dem Crowdfunding. 

 

  • Der PlanWir (das Paar und ich) einigten uns darauf, dass Astra wieder zu mir zurück kommt. Da das Paar die letzten Tage schon ihre letzten Ressourcen in Astras Gesundheit reinsteckten, waren sie am Ende ihrer nervlichen Kapazitäten angekommen. Jetzt liet es wieder an mit, um ihre Gesundheit und um ihr Leben zu kämpfen.

 

  • Erneute Besserung ihres Zustandes Letzte Nacht war Astra wieder bei mir und ihrer Mama zuhause. Sie konnte ohne Schlauch herumlaufen und hatte plötzlich wieder Appetit und Durst. Sie bekam Medikamente und Futter, das die Leber unterstützt. Sie konnte zum Glück tief schlafen. Heute morgen sah sie schon wieder richtig munter aus. Sie hat wieder einen klaren Blick und hat keine Anfälle mehr. 

 

  • TrotzdemTrotzdem bleibt die Diagnose: Lebershunt.Auch wenn es ihr im Augenblick wieder besser geht, ist klar, dass sie ohne angeschlossene Leber im Verdauungssystem auf Dauer immer mehr Giftstoffe in ihr Blut bekommt. Außerdem wird sie weiterhin nicht gut wachsen können. Langfristig würde sie nach ein paar Monaten daran sterben. Es ist nicht klar, wie lange sie Zeit hat. Je früher die OP ist, desto besser sind die Chancen auf Heilung.

 

  • Astras Lebenswille Mein Gefühl sagt mir, dass Astra leben will. Ich sehe in ihr immer den funkelnden, strahlenden Stern, der so gerne sein Licht auf die Erde bringen will. Wegen ihrem starken Willen kann sie die OP schaffen, davon bin ich überzeugt. Das Paar und die Tierärztin glauben auch daran, dass sie es schaffen würde. 

 

  • Darum bitte ich nun um eure Hilfe Sobald die 2500€ erreicht sind, leite ich sofort die OP ein. Ich bin jedem dankbar, der mir und der kleinen Maus hilft. 

 

  • Möglichkeit Astra direkt zu sehen Wer möchte, kann Astra gerne besuchen kommen und sich ein eigenes Bild verschaffen. Jeder, der spendet, kann sich die Veränderungen nach der OP angucken kommen und mich besuchen. Auf jeden fall lade ich Fotos von ihr hier und bei Facebook hoch.

 

  • Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.
  • Gebt soviel Ihr möchtet.
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay.

Herzlichen Dank

Organisiert von

Friederike Stille

Dani Banani hat sich beteiligt 30 €

Anja Grohse hat sich beteiligt 40 €

Jörg Reichert hat sich beteiligt 20 €

Johannes Ruff hat sich beteiligt 40 €

Mechthild Beu-Wittenberg hat sich beteiligt 30 €

Florian Hu hat sich beteiligt 55 €

Anonym hat sich beteiligt

Anonym hat sich beteiligt 20 €

Malte Wittenberg hat sich beteiligt

Maria Rodriguez Ponce hat sich beteiligt

Anonym hat sich beteiligt

Sabrina Fischer hat sich beteiligt 25 €

Mareike Gerz hat sich beteiligt 20 €