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Wir stocken auf - Info-Plattform für Sexarbeitende in Deutschland

Organisiert für Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen

Wir machen weiter!

Das Geld haben wir in weniger als 3 Wochen zusammen bekommen. Vielen Dank an alle Spender und alle, die uns unterstützt haben beim publikmachenWir stocken die Spendensumme auf und sammeln auch für die Übersetzungen der Texte. Weitere 1.000 Euro werden für die Aufwandsentschädigungen an die Übersetzer gebraucht. Wer über Sprachkenntnisse in rumänisch, bulgarisch, englisch, spanisch, portugisisch, französisch, polnisch, thai, oder sonstigen Sprachen verfügt, und uns helfen möchte, darf sich gerne melden -> er nun aber die Projektbeschreibung:

Sexarbeit ist in Deutschland legal, aber wo bekomme ich Infos dazu?

Es fehlt an zuverlässigen, verständlichen und sachlich richtigen Auskünften über Sexarbeit in Deutschland. Es bedarf dringend eines Portals, wo Sexarbeitende selbst in dem Wirrwarr zwischen Gesetzen und Stigma alle ihre Fragen beantwortet bekommen.

Der Berufsverband plant dazu eine Info-Plattform, die diese Lücke füllt. Sie soll breit aufgestellt sein und verschiedene Sprachen abdecken.

Zwei Punkte scheinen uns aktuell sehr wichtig.

a) Das neue ProstituiertenSchutzGesetz hinterläßt viele Fragen und Unsicherheiten. Hier sollte es sachliche und fundierte Infos für alle Bundesländer geben. Kurzinfos in leicht verständlicher Sprache und Details für alle, die es genauer wissen wollen

b) Im Alltagsgeschäft sind viele Kolleginnen auf sich selbst gestellt, und auch für grundsätzliche branchentypische Probleme finden sich kaum Ansprechpartner. Hier wollen wir ein FAQ erstellen, welches regelmäßig erweitert wird.

Des Weiteren sollten auf der neuen Webseite alle für die Branche wichtigen Adressen zu finden sein, ebenso Auskünfte zu Themen von Sperrgebieten über Sexarbeits-Stammtische bis hin zu Weiterbildung und einem Terminkalender.

Die Arbeit des Berufsverbandes läuft fast komplett ehrenamtlich. Wir haben mehr als zwei Jahre gepowert damit die Stimmen der Betroffenen bei der Gesetzgebung gehört werden. Wir waren in fast alles Medien vertreten. Eine kleine Gruppe von Engagierten kämpfte für die gesamte Branche. Wir haben viel Zuspruch von den Kolleg*innen erhalten, aber irgendwann ist das Ende der Ehrenamtlichkeit erreicht. Inzwischen sind auch neue Leute da, die sich engagieren wollen und es auch schon tun. Aber es muss nun Schluss sein mit der Selbstausbeutung, und es sollten zumindest Fahrtkosten und kleine Aufwandsentschädigungen gezahlt werden.

Deine Spende ermöglicht Sexworker*innen mit wichtigen und aktuellen Informationen für ein sicheres und nachhaltiges Arbeiten zu versorgen.

Das Projekt Info-Plattform/Webseite benötigt folgende Gelder zur Verwirklichung:

   800,- Euro -> Arbeitswochenende im Januar                     

                 = 6 Personen: Anfahrt, Übernachtung, Essen, Tagungsraummiete

1.000,- Euro -> Programmierung und Inhalte einpflegen = Webmasterin

   700,- Euro -> Texte erstellen = es gibt eine Schreibgruppe, und für die Texte soll es

                eine Aufwandsenschädigung geben

 1000,- Euro -> Übersetzungen = zunächst schauen wir, welche Sprachen wir mit

                 Mitgliedern des BesD besetzt bekommen - Aufwandsenschädigung

 

3.500 Euro  SUMME

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SPENDENAUFRUF:

Mit nur einem Klick kannst du dich beteiligen.

Gib so viel du magst oder kannst. Auch Kleinvieh macht Mist.

Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard, Giropay oder ELV (kein Online-Banking notwendig).

  

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Projektleitung: Fabienne Freymadl (Webmasterin BesD und Vorstand)Kontakt:  

Finanzen: Johanna Weber (Controling BesD und Berlin Sprecherin)Kontakt:

Infos: www.berufsverband-sexarbeit.de 

Organisiert von

Johanna Weber