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Aktualisiert: Finanzielle Unterstützung und Solidarität für Thorsten und seinen Blindenführhund

Organisé pour : Thorsten

Liebe Freunde, liebe an diesem Thema Interessente und liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

ein herzliches Willkommen zu einem ganz besonderen Spendenaufruf, der mir sehr am Herzen liegt, weil es hier um einen ganz besonders tragischen Fall von Willkür und Diskriminierung eines Menschen mit Behinderung (Blindheit) geht, wie ihn sich Nichtbetroffene mit Sicherheit nicht vorstellen können – oder besser gesagt wollen und wie es ihn in dieser Form bisher auch noch nicht gegeben hat!. 

 

Was ist passiert?

Die Krankenkasse von  meinem langjährigen, sehr guten Freund Thorsten hatte ihm schon in den Jahren zuvor aufgrund seines seit vielen Jahren anerkannten Augenleidens zwei Blindenführhunde (später mit „BFH“ abgekürzt) genehmigt (wobei es auch schon bei der Versorgung mit dem 2. BFH zu massiven Problemen gekommen ist) und nach dem Ausfall des letzten Hundes erneut „die Notwendigkeit zur Versorgung mit einem Blindenführhund vollständig und uneingeschränkt anerkannt“, weil sich sein Sehvermögen in der Zwischenzeit immer weiter verschlechtert hatte. Mit dem Wissen, dass die Kasse zur erneuten Nachversorgung mit einem weiteren BFH verpflichtet sei, hat diese Thorsten unverzüglich nach dem gesundheitlich bedingten Ausfall des letzten Hundes per E-Mail die Neuversorgung mit einem solchen schriftlich zugesagt und ihm dabei unwiderruflich bestätigt, „dass ihm selbstverständlich ein neuer Blindenführhund zustehe und die Kosten für diesen übernommen würden“. Die hierbei angekündigte Genehmigung wurde dann auch zeitnah und schriftlich erteilt, wobei hier unter anderem fixiert wurde, „dass man sich nach Prüfung des gesamten Sachverhaltes und Würdigung aller eingereichten Unterlagen freue, die Kosten für einen neuen Blindenführhund übernehmen zu können“. Die Übergabe eines damals sofort zur Verfügung gestandenen Blindenführhundes wurde dann jedoch mit „unlauteren Methoden“ gezielt verhindert und schließlich die Versorgung mit einem solchen und die Kostenübernahme gänzlich verweigert, wobei es auch zu massiven und persönlichen Beleidigungen und Diskriminierungen wegen seiner Blindheit bzw. Behinderung sowie Einschüchterungsversuchen durch die Androhung von weiteren Leistungsverweigerungen durch einen Entscheidungsträger im Hause der Kasse gegen Thorsten gekommen ist.

 

Die „formal“ erteilte Genehmigung für den neuen BFH war mit zahlreichen fragwürdigen, die Würde eines Menschen verletzenden und allesamt rechtswidrigen bzw. unzulässigen Auflagen und gezielten Falschaussagen versehen, so dass Thorsten laut Aussage seiner Tierärztin „das Haus hätte niemals verlassen, sondern sich den BFH in die Vitrine hätte stellen können“ – und genau dieses perfide – kaum zu glaubende – Ziel hat der betreffende Bereichsleiter im Hause der Kasse verfolgt, wie er Thorsten zuvor schon mit der Drohung „er werde persönlich dafür sorgen, dass Thorsten nie wieder einen BFH erhalten werde“ und den Beleidigungen „Thorsten sei als Blinder nicht befugt, das Haus zu verlassen“ bzw. „wenn er als Blinder mobil telefonieren bzw. E-Mails beantworten könne, stehe ihm die Versorgung mit einem BFH nicht zu“ mitgeteilt hatte. Diese Beleidigungen und Leistungsverweigerungshaltung wurde auch im Rahmen einer „Güteverhandlung“ beim Sozialgericht immer wieder deutlich gemacht, als man ausrichten ließ, „dass man Thorsten niemals einen BFH finanzieren und künftig auch andere Leistungen verweigern werde, weil behinderte Versicherte nach Maßgabe der hausinternen Richtlinien keinerlei Anspruch auf Leistungen aus der GKV zu stellen hätten“.

 

Das Außergewöhnliche an diesem tragischen Fall ist also, dass die Kasse einen Antrag zur Versorgung mit einem Blindenführhund nicht abgelehnt, sondern Thorsten eine „formale Genehmigung“ für den aktuellen BFH ausgestellt hat, um so eine „Einstweilige Verfügung“ verhindern zu können und die ausschließlich das perfide Ziel verfolgt hat, die tatsächliche Versorgung mit einem neuen BFH ganz gezielt „und mit allen Mitteln“ zu verhindern. Erschütternd ist jedoch auch die an den Tag gelegte Skrupellosigkeit, mit der Thorsten hier massiv eingeschüchtert wurde und geradezu klargestellt werden sollte, „dass er ein lebensunwertes Leben führe“ und „behinderte Versicherte nichts zu wollen hätten“.

 

Um diese Strategie wirkungsvoll zu untermauern, hat die Kasse zu einem späteren Zeitpunkt (die Güteverhandlung war gescheitert, weil man Thorsten mit immer absurderen und menschenverachtenden Auflagen weiter einschüchtern wollte und immer massivere Drohungen ausgesprochen wurden) dennoch eine „außergerichtliche Einigung mit Thorsten erzielt“, wobei sie den BFH dann doch vollumfänglich anerkannt hat  – die Kosten für die Anschaffung des Hundes inkl. Prüfungsgebühr in Höhe von rund 20.500,00 EUR aber weiter kategorisch verweigert hat und somit erneut gezeigt hat, „dass sie sich nicht an selber gemachte Zusagen oder gesetzliche Pflichten halte, sondern mache, was man wolle und sich von niemanden, auch nicht von einem Gericht, Vorschriften machen lasse“, wie sie im Rahmen der Güteverhandlung immer wieder klargestellt hatte, nachdem der Richter die Kasse auf ihre rechtswidrigen und die Rechte eines Versicherten einschränkenden Handlungen hingewiesen hatte.

 

Beeindruckend für mich ist hier jedoch, wie Thorsten mit dieser extremen Situation umgeht und keine anklagende Haltung gegen seinen Kostenträger in den Vordergrund stellt, sondern versucht, das Beste für sich und seinen „treuen Partner auf vier Pfoten“ zu machen und selber als Betroffener ein deutliches Zeichen gegen Hass und Missgunst, sondern für Toleranz und Respekt anderen gegenüber setzt!

Damit Thorsten die Kosten in Höhe von rund 20.500,00 EUR für die Anschaffung (inkl. Gespannprüfung) seines „treuen Partners auf vier Pfoten“, der Thorsten nicht nur das mittlerweile vollständig verlorene Augenlicht ersetzt, sondern der auch sein bester Freund geworden ist, überhaupt finanzieren konnte (weil die Kasse diese bekanntlich verweigert hat, obwohl sie sogar schriftlich „ihre Freude darüber zum Ausdruck gebracht hatte, die Kosten für den neuen BFH übernehmen zu können“), hat er seine privaten Altersvorsorgeverträge auflösen müssen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass der daraus resultierende, finanzielle Schaden massiv ist und Thorsten somit „dank der  Diskriminierung durch seinen Kostenträger“ lebenslang mit dieser Situation zu kämpfen haben wird, da er aufgrund der Vorkommnisse kaum über finanzielle Rücklagen mehr verfügt, seine wirtschaftliche Existenz also massiv bedroht ist.

 

Helfen könnt Ihr mit folgenden Aktivitäten:

  1. Direktes Beteiligen an der Aktion durch aktives „Teilnehmen“  
  2. Wer den modernen „Internet-Zahlsystemen“ misstraut bzw. diese nicht nutzen kann oder Thorsten regelmäßig helfen möchte, kann Thorsten selbstverständlich auch per Direktüberweisung auf das von ihm separat für seinen Blindenführhund eingerichtete Konto unterstützen. Die Bankverbindung kann bei mir (Bernhard) direkt per PN oder bei Thorsten (siehe unten) erfragt werden
  3. Aktives Teilen des Aufrufes in Euren „Sozialen Netzwerken“ oder Weiterleiten per E-Mail oder WhatsApp an Eure Freunde, Bekannte, Gemeinden, Vereinsmitglieder usw.

 

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit und zahlreiche, aktive Unterstützung für Thorsten und seinen zuverlässigen, treuen Blindenführhund, der für Thorsten unersetzbar und seine ganze Liebe ist!

Bernhard Graßl

 

P.S.: Wer direkt mit Thorsten, der in keinem „Sozialen Netzwerk“ aktiv ist, Kontakt aufnehmen möchte, kann ihn per E-Mail an (Betreff: BFH Ares) sehr gerne persönlich anschreiben. Thorsten freut sich über jeden Zuspruch und jeden, kreativen Vorschlag für konkrete Hilfe! Dankeschön!

2 080 €

Collectés sur 20 500 €
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Actualités

Le 21 avril 2018 Bernhard Grassl a écrit :

Thorstens verbliebenes Auge ist Anfang letzter Woche vollständig erblindet. Er steht vor einer völlig neuen Situation und benötigt nun viel praktische Hilfe. Er hat mich (Bernhard Graßl) gebeten, diese Information an Euch weiterzugeben, da er nun nicht mehr in der Lage ist, selbst Emails zu verschicken.

 

Wenn ihr Kontakt mit Thorsten aufnehmen wollt, so gibt es die Möglichkeit, mir ein Email an zu schicken, welches ich ihm dann am Telefon vorlesen würde.

Für das Auge bestehen aus aktueller Sicht nur wenig Chancen einer Erholung. So dient die für Anfang Mai angesetzte Operation nur noch für den Erhalt des Auges in diesem Zustand.

Sein Blindenführhund Ares hat die veränderte Situation feinfühlig erkannt und ist nun dabei, sich darauf einzustellen.

 

Die, die Thorsten unterstützen möchten, haben folgende Möglichkeiten:

1.       Thorsten benötigt ab sofort regelmäßig Hilfe im Haushalt, z. B. ein Putzservice, der alle zwei Wochen für jeweils ca. 2 Stunden die Wohnung reinigen wird.Für die Finanzierung dieser Kosten von ca. 80 Euro pro Monat wäre eine Kostenbeteiligung oder Patenschaft notwendig. Wer sich daran finanziell beteiligen möchte, kann sich bitte bei Thorsten oder mir melden.

2.       Thorstens Blindenführhund Ares achtet aufgrund der veränderten Situation nun noch behutsamer und einfühlsamer auf das Wohl seines Herrchens. Er ist ihm überall nah und versucht bei zu erledigenden Gängen alles möglich zu machen, damit Thorsten unbeschadet sein Ziel erreichen kann. Wer Ares dafür „Danke“ sagen und ihn für seine unersetzbare Treue zu Thorsten belohnen möchte, kann dies am Besten mit einer aktiven Unterstützung im Leetchi-Portal https://www.leetchi.com/c/pool-von-thorsten-26694599 tun oder sich direkt an Thorsten wenden.

3.       Für Thorsten, Ares und die behandelnden Ärzte regelmäßig zu beten.

 

Wer noch andere Ideen hat, wie man Thorsten unterstützen könnte, darf sich gerne mit Thorsten oder mir in Verbindung setzen.

Thorsten wird am 30.4. in die Augenklinik gehen. Ich werde Euch dann seine dortige Telefonnummer mitteilen.

Für weitere Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich im Namen von Thorsten und Ares,

Bernhard

Organisé par

Bernhard Grassl

Nicole Menzer a participé 200 €

Britta Siemoneit a participé

Martina Badke a participé 35 €

Anonyme a participé 5 €

Bärbel Ebeling a participé 30 €

Sandra Gerhard a participé 60 €

Daniel Hanke a participé

Andrea Meunier a participé

Tina Weniger a participé

Ute Beneke a participé 50 €

Cornelia Stierhofer a participé 50 €

Bianca B. a participé

Katrin Arnoldy a participé 35 €

jutta kirst a participé 100 €

Dirk Engel a participé

Miriam Meissner a participé 20 €

Sebastian Flach a participé 100 €

Ines Leiting a participé

Oliver Reims a participé 30 €

Simone Driese a participé

Ellen Rohrbach a participé

Kerstin Hennenbruch a participé

Anonyme a participé

Corinne Mennillo a participé 30 €

Le 19 mai 2018
Nicole Menzer
Liebe Grüße aus Gnadenthal von den Schwestern der Jesus-Bruderschaft. Wir sind sehr mit Thorsten im Gebet verbunden und nehmen gern Anteil an seinem Ergehen. LG Sr. Nicole
Le 24 décembre 2017
Cornelia Stierhofer
Wir wünschen Thorsten alles Gute!
Le 16 décembre 2017
Ines Leiting
Alles Liebe und viel Kraft!
Le 10 décembre 2017
Thomas Lödel
Hallo Berd, das ist eine gute Sache für die du dich hier einsetzt.