Herr Watson soll gesund werden!!!

Organisiert für Silvia Nerius

Liebe Freunde, Familie, Bekannte und Tierfreunde

Wir brauchen Hilfe für unseren Herrn Watson!!

 

Er ist waschechter, ca. 5 jähriger Rumäne, der dort in der Tötung saß, zusammen mit 67 anderen Fellnasen, die von einem tollen Tierschutz-Verein gerettet wurden.

 

Eigentlich war ich gar nicht auf der Suche nach einem Zweithund, aber beim Anblick von Watson war's um mich geschehen. So kam er nach positiver Vorkontrolle am 04. März diesen Jahres mit dem "Trapo" (Transporter) zu uns. Er hätte schon eine Woche früher kommen sollen, hat sich aber nicht einfangen lassen und war Menschen gegenüber absolut misstrauisch und ängstlich. Er wurde vor Ausreise über den Tierschutz-Verein kastriert, geimpft, entwurmt und auf Reisekrankheiten (Snap4) getestet. Dabei wurden Herzwürmer positiv getestet, was uns aber nicht davon abhielt, ihn zu uns zu nehmen.

 

Als er bei uns ankam, war er total ängstlich, verschüchtert, in sich gekehrt und hatte einen "Tick" (Muskel-/Nervenzucken) vom rechten Vorderbein bis in die Lefze (Ohren, Augenlid, Lefze, Zunge). Dieser Tick ist ein Zucken im Sekundentakt, das selbst im Schlafen nicht aufhört (in Rumänien hatte er diesen Tick noch nicht). Wir hatten dann nach einer Tierärztin geschaut, die Hausbesuche macht, weil wir Herrn Watson nicht zumuten wollten, in eine Praxis zu müssen (er ging die erste Woche keinen Schritt vor die Tür, vor lauter Angst). Wir haben Blut untersuchen lassen und bestimmte Krankheiten testen lassen. Dabei kam heraus, dass er Staupe, Neosporose und Taxoplasmose positiv ist. Er bekam 3 Wochen lang Antibiotika und hochdosiertes Vitamin, was aber keine Besserung des Ticks brachte.

 

Als Herr Watson langsam zutraulicher wurde und an spazieren gehen zu denken war, fiel uns auf, dass er sehr schnell erschöpft ist und arg hechelt (was er auch bei Ruhe macht). Da in Rumänien die Herzwürmer positiv getestet wurden, wir aber nicht wussten, ob es sog. Mikro- oder Makrofilarien sind, haben wir entschieden, dies genauer abklären zu lassen. Denn die Schlappheit kann durch die Makrofilarien ausgelöst werden. Wir entschieden uns dafür, Herrn Watson in einer Tierklinik untersuchen zu lassen, da wir auch den Tick abgeklärt haben wollten. Da ihm unten rechts Backenzähne fehlen und bekannt ist, dass in Rumänien gerade in den Tötungsstationen die Hunde brutal misshandelt werden, wollten wir sicherstellen, dass er kein Schädeltrauma hat.

 

In der Klinik wurde er zunächst in der Kardiologie wegen der Herzwürmer untersucht. Dies geschah durch Röntgen und Ultraschall von Herz und Lunge. Da keine Ansammlung von Würmern (Wurmknäuel) festgestellt wurde, jedoch eine Erweiterung der Arterie in der Lunge zu sehen war, wurde Blut entnommen und nochmal eine genauere Untersuchung auf Herzwürmer und andere Mittelmeerkrankheiten angeordnet. Dann ging es weiter zum Neurologen. Es wurde ein MRT des Kopfes, CT beider Vorderbeine und Hirnwasserpunktion (alles unter Vollnarkose) gemacht. Die neurologische Untersuchung war ohne Befund. Wir waren von 10:00 Uhr bis 15:30 Uhr in der Klinik und um etwas über 2.000,- € ärmer.

 

Der abschließende Befund kam diese Woche. Der Tick ist wohl ein Staupe-Tick, der erst durch den Stress des Transportes ausgelöst wurde. Da er bereits atrophierte Muskulatur hat, müssen wir jetzt durch Physiotherapie seine Muskulatur wieder aufbauen. Die Blutuntersuchung ergab, dass er Makrofilarien ("adulte Herzwürmer"), Babesiose und Hepatozoonose hat. Die Makrofilarien müssen jetzt durch eine kostspielige Behandlung beseitigt werden, da sie lebensbedrohlich sind. Diese Behandlung setzt sich zusammen aus 28 Tagen Antibiotika-Gabe, danach ein stationärer Besuch in der Klinik, bei dem 1 Medikament unter Narkose zwischen 2 Rückenwirbel gespritzt wird. Dieses Medikament wird nach 4 Wochen nochmals 2 x im Abstand von 24 Stunden gespritzt, wozu wieder Narkose und stationäre Aufnahme nötig sind. Die Behandlung wird uns minimum 1.500,- € kosten, eher mehr. Dann kommt noch die Behandlung der Babesiose dazu und eines seiner Ohren ist so dicht, dass man nicht bis zum Trommelfell schauen kann. D.h. das Ohr muss erst behandelt werden und dann muss das Trommelfell noch untersucht werden.

 

Und hier ist das Problem! Die 2.000,- € aus der ersten Untersuchung und dann nochmal mindestens 1.500,- € sind einfach eine sehr große Summe. Zumal mein Pferd Ende Juni mit Kolik in die Klinik musste und das auch schon 3.000,- € gekostet hat.

 

Wir möchten, dass Herr Watson unbeschwert und vor allen Dingen gesund sein restliches Leben verbringen kann!! Er ist einfach so ein wundervoller Hund, der es verdient hat, nach dem, was er in seinem Leben schon mitmachen musste. Wir können nur erahnen, was er bereits durchgemacht hat und wahrscheinlich sind wir dabei meilenweit davon entfernt, was er tatsächlich erlitten hat.

 

Wir sind für jede noch so kleine Unterstützung für Herrn Watson dankbar! Mit eurer Spende tragt ihr dazu bei, dass er weiterhin optimal behandelt werden kann.

 

 

 

 

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Anonym hat sich beteiligt

Anonym hat sich beteiligt

Am 1 September 2017
Anonym
Am 31 August 2017
Antje Del Duca
Auf dass Watson wieder fit wird