Springe zum Hauptinhalt
neue Perspektiven schaffen für eine mono-ökonomische Insel

neue Perspektiven schaffen für eine mono-ökonomische Insel


Warum bin ich hier?


Ich versuche - oh Wunder: Corona hat ja auch positive Aspekte - in diesen schweren Zeiten zuversichtlich und positiv zu bleiben. Und ich habe eine Möglichkeit gefunden, diese Einstellung auch zu leben - für mich, aber auch für andere. Insofern frage ich - wer macht mit?


Meine Annahme für unsere Zukunft basiert auf einer immer wichtiger werdenden Selbstversorgung mit Lebensmitteln und dem Prinzip des "sich gegenseitig Helfen's" - und Gesund bleiben's, logisch.


Ich besuche eine "gewisse" griechische Mittelmeer-Insel nun schon seit vielen Jahren. Dort wurde mir dieses Jahr so glasklar vor Augen geführt, dass man sich über Jahrzehnte lang nur auf den Tourismus gestürzt hat - mit erschreckenden Folgen für die Landwirtschaft und Bewohnerstruktur.


Die jungen Generationen haben sich längst aus dem Staub gemacht (Athen, aber auch weltweit). Die Bergdörfer sind vergreist, die wassernahen Gebiete vom Tourirummel beherrscht (unter Einsatz billiger Arbeitskräfte aus dem Balkan). Ehemals ein weltweiter Hauptlieferant von Olivenöl-Produkten, finden sich heutzutage sehr sehr (!) viele Olivenhaine unbewirtschaftet - oft mit einem "for sale" Schild davor.


Als letzter einführender Aspekt sei vorausgeschickt, dass heutzutage die Olivenhaine nur noch im Netzverfahren genutzt werden. Das heisst, dass man drauf wartet, dass der Wind oder die Fruchtreife die Oliven vom Baum purzeln lässt.


Das ernten zum eigentlich richtigen Zeitpunkt (die frühe Ernte) findet so gut wie nicht mehr statt, da dies anstrengend und für die meistens älteren Betreiber nicht mehr machbar ist.


Dabei ist gerade das Olivenöl der frühen Ernte jenes mit den meisten Vitaminen und Inhaltsstoffen - sprich am gesündesten, man kann auch Medizin dazu sagen. Ein Esslöffel davon jeden Tag und es geht einem einfach gut.


Durch die strukturelle Situation aber, werden die Oliven tage-, meistens aber wochenlang auf den Netzen gesammelt und ergeben ein zumindest noch brauchbares Olivenöl für die Pfanne und über den Salat.


Und hier kommt meine Idee:


- ich möchte unter Einsatz von Kleintraktoren und speziellen Rüttelmaschinen gezielt die punktuelle frühe Ernte durchführen, um das gesundheitsfördernde erste Öl zu produzieren.


- Hierzu bitte ich um mehr Startkapital, als ich selbst habe - denn es geht mir nicht um mich selbst: ich möchte (A) Menschen vor-Ort die Mitarbeit anbieten, um (B) diese für die Insel neue Form der Ernte großflächig praktikabel zu machen. Dabei würde ich mich zuerst (C) vor allem auf die Haine konzentrieren wollen, die im Ist brach liegen - also denjenigen zu helfen, die es nicht mehr packen - und im selben Atemzug die Baumvorkommen zu erhalten und zu pflegen.


- Um diese Ziele zu erreichen, braucht es aber eben mehr als meinen Einen Traktor ... deshalb bin ich hier.


Ich möchte vor allem den Besitzern ungenutzter Haine anbieten, den Erlös der Ölpressung zu teilen und Euch - die Ihr vielleicht mitmacht - Euren Einsatz zB mit medizinischem Olivenöl vergüten. Aber auch Perspektiven wie kostenlose Aufenthalte bei den Menschen vor-Ort wäen als Gegenleistung denkbar. Aber an dieser Stelle muss ich noch Ideen entwickeln und fixieren.


Ich glaube fest daran, dass wir alle dadurch etwas Gutes für die Inselbewohner und die Natur(nutzung) tun würden und ganz sicher würde jeder der mitmacht sich selbst etwas Gutes tun - gesund bleiben durch ein Naturprodukt, bei dem man jederzeit weiß woher es kommt und wer es gemacht hat.

Danke!

0 € von 20.000 € gesammelt

0%
0 Tag verbleibt
0 Beteiligung

Organisator

Voß-Reß Ralf Werner

Profil verifiziert

Empfängers

Ralf Voss-Ress