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Mehr als nur ein Vierbeiner...

Organisiert für Suse

Liebe Familie und Freunde, Liebe Bekannte und auch Unbekannte,

 

mehr als nur ein Vierbeiner ist Spencer, mein zukünftiger Assistenzhund.  

 

Ich heiße Susanne, bin 30 Jahre alt, alleinerziehende Mutter eines fabelhaften fast 10-jährigen Jungen und ich habe eine Komplexe Posttraumatische Belastungsstörung, eine Dissoziative Identitätsstörung und einen Behinderungsgrad von 60%. Im Alltag ist das für mich mit vielseitigen Einschränkungen verbunden, die (vor allem auf den ersten Blick) von außen nicht immer sichtbar sind. Seit über fünf Jahren bin ich mittlerweile in Therapie und konnte dabei auch Schritte nach vorn machen. Besonders ein Klinikaufenthalt 2016 hat viel verändert aber eben auch viele Prozesse in Gang gesetzt, an denen ich seither arbeite und wohl auch noch eine ganze Weile arbeiten werden muss. 

 

Vor allem die Erkenntnis, dass manche Symptome mich trotz intensiver Therapie dauerhaft begleiten werden, war nicht gerade leicht, aber brachte eben auch Klarheit. 

 

Aktuell habe ich im Alltag vor allem durch die Familienhilfe viel Unterstützung, allerdings wird das auch irgendwann enden und ich werde wieder selbstständiger und ohne fremde Hilfe meinen Alltag bewältigen müssen. Und genau dafür brauch ich Spencer, den speziell ausgebildeten PTBS-Assistenzhund, der mir Begleiter, Unterstützer, Freund und Beschützer sein soll.

 

Er wird schon seit 12 Monaten speziell auf meine Bedürfnisse und Symptome hin ausgebildet und ich werde mich in schwierigen Alltagssituationen auf ihn verlassen können. So wird er mich zum Beispiel wecken, wenn ich aufgrund von Medikamenteneinnahme oder einer schlaflosen Nacht den Wecker nicht höre. Im öffentlichen Raum, wenn ich mit vielen Menschen zu tun habe und nicht genügend Raum habe oder Gerüche, Personen, Sätze oder Anderes bei mir Panik, Flashbacks oder Dissoziationen auslösen, wird er mich hinausführen und an einen ruhigeren Ort bringen. Er wird auf Kommando dafür sorgen, dass mir niemand zu nahe kommt und ich mich so auch in öffentlichen Verkehrsmitteln oder bei schwierigen Behörden- und Arztgängen sicher fühlen kann. 

 

Ich wäre dann nicht mehr auf die Begleitung durch andere Menschen angewiesen und würde es wieder schaffen, angstfrei und regelmäßig meine Wohnung zu verlassen. 

 

Ich würde ein ganzes Stück Lebensqualität zurückgewinnen und hätte vor allem eine langfristige, nachhaltige Hilfe für die Zukunft.

 

Es gibt nur ein Problem: die Finanzierung. 

 

Die Ausbildung für einen PTBS-Assistenzhund ist aufwendig, kostenintensiv und dauert ca. 2 Jahre,  da jeder Hund speziell auf sein zukünftiges Herrchen oder Frauchen ausgewählt und ausgebildet werden muss. Am Ende seiner Ausbildung steht eine Abschlussprüfung an und er erhält den Assistenzhundeausweis.

 

Insgesamt kostet Spencers Ausbildung 24.400 Euro. 

Inzwischen konnten aber bereits 7.600 Euro durch einen speziellen Fonds abgedeckt werden und auch hier ist schon eine Teilsumme zusammengekommen. Darüberhinaus gibt es auch ein Spendenkonto bei der EMK Asperg, auf dem eine weitere große Summe Geld gesammelt werden konnte. 

 

Was jetzt noch fehlt, sind die letzten 8.231,28 Euro

Bisher konnten auch dank eurer Hilfe also mehr als 60% der Ausbildungskosten abgedeckt werden! 

Vieeelen Dank dafür!

 

Spencer lernt und arbeitet jeden Tag mit seiner Trainerin, bei der er derzeit lebt. Er macht erstaunliche Fortschritte und begeistert (nicht nur mich) immer wieder mit seinem Können und auch durch seine Intelligenz. Er ist wirklich ein richtiger 'Super-Spencer' und wird mir das Leben und den Alltag erheblich erleichtern, wenn er im September endlich zu mir zieht. Er erfüllt die hohen Anforderungen an einen Assistenzhund (Zuverlässigeit, Verhalten in der Öffentlichkeit, die vielen Aufgaben, die er speziell für mich erlernen muss) bestens und bisher ohne das geringste Problem. 

 

Ich bitte Euch daher, mich auch bei der Finanzierung der letzten 30 %  zu unterstützen. 

 

Ich weiß: die Summe ist groß, aber ich weiß auch, dass es viele Menschen gibt, die

  • mir bzw. uns (mir und Henry) nahestehen
  • uns in der Vergangenheit begleitet und unterstützt haben
  • wissen, wie lange und hart ich bisher auch ohne Hund gekämpft habe und kämpfen musste
  • mir gern helfen wollen und bisher vielleicht nicht wussten, wie sie das tun können
  • mit ihrem Geld etwas Gutes bewirken wollen und dabei individuell und konkret helfen wollen
  • wissen, was es heißt, unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung oder einer Dissoziativen      Störung oder einer anderen psychischen Erkrankung zu leiden
  • die vielleicht jetzt gerade vor der Weihnachtszeit noch auf der Suche nach einem Spendenprojekt sind, was sie unterstützen wollen.

Für alle, die mehr wissen wollen und/oder auf dem Laufenden bleiben wollen, habe ich einen Blog eingerichtet, den ich immer wieder aktualisiere: 

 

http://suseshund.blogspot.com/

 

Ich bedanke mich bei allen, die mich finanziell, emotional und auch im Gebet auf meinem Weg unterstützen und bitte euch, diesen Link mit Freunden oder Bekannten und Gemeinden zu teilen, sodass viele kleine Gesten mich Spencer Stück für Stück näher bringen können. 

 

Susanne

Organisiert von

Susanne Stemmler