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Marco will leben

Marco will leben


Hallo zusammen,

 

was würdet Ihr tun, wenn die Hände nicht mehr das „erledigen“, was der Kopf „verlangt“ und die Füße einen nicht mehr dort „hinbringen“, wo man gern hinmöchte – richtig: kämpfen! Für seine Lieben, die Familie, Bekannte, Freunde, Verwandte – alle die, die einen lieben, gern und Angst davor haben, dass Du morgen nicht mehr da sein könntest.

 

So geht es meinem Cousin Marco. Er ist erst 48 Jahre alt, hat eine tolle Ehefrau, eine bezaubernde 6-jährige Tochter und er hat ALS.

 

Aber was ist ALS werden sich jetzt einige fragen. ALS - Amyotrophe Lateralsklerose – ist eine Erkrankung des zentralen und peripheren Nervensystems. Die Erkrankung der motorischen Nervenzellen führt zu unwillkürlichen Muskelzuckungen, Muskelschwund und zu Muskelschwäche an Armen und Beinen und auch in der Atemmuskulatur. Es kann zur Schwächung von Sprach-, Kau- und Schluckmuskulatur führen. ALS ist eine sehr seltene - pro Jahr erkranken etwa ein bis zwei von 100.000 Personen daran – und leider derzeit unheilbare Krankheit, welche die Lebenserwartung teilweise drastisch verkürzt.

 

Auch bei Marco fing es im Sommer 2017 mit einem permanenten Zucken des linken Arms an und zog dann kurz darauf, als die Diagnose feststand, die ganze Familie in den Abgrund. Nach anfänglicher Schockstarre beschloss er zu kämpfen.

 

In den vergangenen 2 Jahren hat er ca. 20 kg (u. a. Muskelmasse) verloren. Der linke Arm und die linke Hand kann er nur noch sehr eingeschränkt nutzen. Die Kraft in beiden Armen/Händen hat extrem abgenommen. Er kann zudem nur sehr schlecht laufen, draußen geht es nur noch mit dem Rollator. Selbst ein Bordstein kann an schlechten Tagen zum unüberwindbaren Hindernis werden. Dabei ist die Angst zu stürzen stets gegenwärtig. In diesem Fall würde er einfach umfallen, da er sich nicht abfangen kann. Bei vielen alltäglichen Dingen benötigt er Hilfe - beim Strümpfe anziehen, Schnürsenkel binden, Haare waschen und abtrocknen, manchmal beim T-Shirt an- oder ausziehen oder beim Aufstehen.

 

Trotz allem unternimmt er alles, um die Krankheit zu stoppen. Er geht 2 Mal pro Woche zur Krankengymnastik am Gerät, 2 Mal zur Krankengymnastik ZNS (spezielle Krankengymnastik zur Behandlung von Erkrankungen des Zentralnervensystems unter Einsatz neurophysiologischer Techniken), 2 Mal pro Woche zur Ergotherapie und 2 Mal pro Woche zur Logopädie.

 

Weiterhin gibt es einen möglichen Therapieansatz, auf den sein Körper anspricht und der ihm somit wertvolle Zeit verschaffen kann. Leider wird der Therapieansatz von der Krankenkasse nicht übernommen. Die finanziellen Reserven sind aufgebraucht.

 

Daher hier der Ruf nach Hilfe und die Erstellung dieser Sammelkasse.

 

Jeder Euro zählt und hilft, Marco´s Lebenserwartung zu verlängern - bestenfalls sogar einen Stopp dieser Krankheit zu erzielen.

 

Bereits jetzt vielen Dank für Eure Hilfe und Unterstützung!

320 € gesammelt

338 Tage verbleiben
7 Beteiligungen

Organisator

Müller Nadine

Profil verifiziert

Empfängers

Marco