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LILAC FUTURE: zukünftiges Zusammenleben studieren

LILAC FUTURE: zukünftiges Zusammenleben studieren

english summary below

 

 

Liebe Freunde, Familie, Bekannte und Interessierte,

 

wir, Anna Erdmann und Franziska Goralski, arbeiten seit 2016 gemeinsam als Künstlerinnenduo „die Blaue Distanz“. Unsere Zusammenarbeit begreifen wir als aktiven Schritt gegen die Vereinzelung im Berufsfeld der Kunst und Kultur.

Mit dieser Crowdfunding-Kampagne suchen wir Unterstützung, um unsere Teilnahme an dem einmalig stattfindenden Masterstudium „The Commoners’ Society“ (September 2018 – August 2020) am Sandberg Institute in Amsterdam zu realisieren.

 

Der Studiengang beschäftigt sich mit möglichen Visionen für eine sozial und ökonomisch gerechtere Zukunft, aus künstlerischen Perspektiven. Für uns bedeutet dieses Studium eine Spezialisierung und Professionalisierung als Künstlerinnen und Weiterentwicklung unserer thematischen Ausrichtung.

Unsere Bewerbung für das Studium verlief erfreulicherweise bereits erfolgreich!

 

Nun möchten wir mit dieser Kampagne die Studiengebühren für uns beide für beide Studienjahre finanzieren; die Summe hierfür beträgt 10.224,00 € (2 Jahre à 2556,00 € x 2 Personen).

 

Vielen, vielen Dank für deine/Ihre Unterstützung durch Spenden und/oder das Teilen des Kampagnen-Links in deinen/Ihren Netzwerken!

 


⚯ Einen detaillierteren Einblick zu uns, unseren Themen, unserer Motivation und dem Studium gibt es hier:

 

Vorstellung

Durch das ehrenamtliche Mitwirken im Off-Space EX14 in Dresden haben wir uns Ende 2014 kennen gelernt. Im Juli 2017 haben wir beide erfolgreich unser Diplom in Bildender Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden abgelegt. 

 

In unserer Zusammenarbeit fließen unsere beiden inhaltlichen Schwerpunkte, bei Franziska Goralski Handlungspotential, bei Anna Erdmann Architektonisches als Schwellenmoment, zusammen. Als „die Blaue Distanz“ beschäftigen wir uns mit Themen wie Identitäts(de)konstruktion, Identitätsbilder, weibliche* Vorbilder, queere Lebensweisen, Selbst-Darstellung als künstlerische Intervention, Sichtbarmachen unterrepräsentierter Entscheidungen. Unsere inhaltlichen Ansätze münden in konzeptuell bedingte, medienübergreifende, partizipative Projekte.

 

Unser zentraler Recherchegegenstand ist das Themenfeld „Power of Place“. Dazu wurden wir vom Online-Magazin Vasistas interviewt: https://vasistas-magazine.com/power-of-place

„Power of Place“ meint sowohl die Kraft, die Orte selbst in sich haben, als auch Kräfte, die helfen können, sie hervorzubringen sowie die Kräfte, die durch Orte konzentriert und sichtbar werden. Wir halten die emanzipatorische Kraft von „Power of Place“ besonders für minorisierte Gesellschaftsgruppen für wichtig. Deshalb, und in Anbindung an die eigene Identität, konzentrieren wir uns auf individuelle Sichtweisen und Lebensumstände von (POC-)Frauen* und LGBTIQs, bedingt durch ihre Herkunft, Sexualität und Gesellschaftsschicht.

Zu diesem Thema recherchieren wir momentan „on site“ mit einem DAAD Stipendium für sechs Monate in Los Angeles.

 

Motivation

Mit unserer künstlerischen Praxis wirken wir Kategorisierungen entgegen, geben persönlichen Besonderheiten und Ausnahmen Raum und fordern und fördern dadurch Vielfalt. Besonders bereichernd sind die Momente, in denen wir spüren, dass unsere Arbeit uns und andere Menschen empowern kann und darüber ein stärkender Austausch entsteht. 

Hier unsere Antwort auf die Frage "Was ist Empowerment?":

https://www.instagram.com/p/BcequIhlnjQ

 

Die Mobilisierung einer bewussteren Wahrnehmung ist uns ein grundlegendes Anliegen. Wir setzten uns für die Aufmerksamkeit für fragile und komplexe Anliegen ein. Inspiriert vom Institute for Queer Theory (Berlin), Komplexität und Irritation aus einer positiven, lichten Perspektive zu betrachten, sprechen wir uns dafür mit unserer Praxis aus.

 

Masterstudium „The Commoners’ Society“

Das Masterprogramm beschäftigt sich mit zukünftigen Modellen des Zusammenlebens, der Städteplanung und reflektiert/kontextualisiert bestehende utopische Modelle und Theorien von Kollektivität und Gesellschaft. Daran anknüpfend werden Themen wie Inklusion, Arbeit (Lohnarbeit, Care-Arbeit,...), Öffentlicher Raum, Mobilität, Beziehungen und Chancengleichheit behandelt. Der Studienfokus liegt auf interdisziplinärem Diskurs zwischen Ökonomie, Architektur, Kunst, Philosophie und Soziologie.

Der Studiengang ist deshalb für uns von so großem Interesse, weil wir seine Grundannahme, dass es immer noch möglich und notwendig ist utopisch über gesellschaftliche Veränderungen zu verhandeln und sie ernsthaft ins Auge zu fassen, uneingeschränkt teilen.

 

Lebenssituation einer Künstlerin

Die alltägliche Lebenssituation einer Künstlerin erzeugt in den wenigsten Fällen laufende, sicher gestellte Einnahmen. Längerfristiges, freies Arbeiten, ohne die Notwendigkeit einer Erwerbstätigkeit nachzugehen, ist oft nur in Zeiten einer Förderung durch Stipendien, Auszeichnungen oder private Bezuschussungen möglich. 

Aufgrund unserer Art künstlerisch zu arbeiten erzeugen wir nicht in erster Linie „Produkte“, durch deren Verkauf Rücklagen entstehen könnten. Wir kreieren interdisziplinäre Räume, setzen Impulse und regen zu Begegnungen an, deswegen sind wir besonders auf Förderungen solcher Art angewiesen, um unserer künstlerischen Praxis mit Kraft und Zeit nachgehen zu können.

 

Vielen, vielen Dank für die Unterstützung auf unserem Weg! Wir freuen uns, wenn du den Link in deinen Netzwerken teilst.

 


 

Dear friends, family and curious ones, 

 

We are Anna Erdmann und Franziska Goralski from Dresden/Germany working together as the artist duo „die Blaue Distanz“ (the blue distance). We conceive our collaboration as a pro active step against separation in the professional fields of art and culture.

We are interested in queer ways of living and learning, lesbian realities, (digital) feminist perspectives, knowledge sharing, and questioning visibility’s meaning in the face of current politics and hierarchical structures. We explore the influence of role-models as same as stereotypes on the construction of female identity in artistic, commercial and private pictures. 

 

We are reaching out with this campaign to find support for our Master’s program “The Commoners’ Society“ (October 2018 – August 2020) at the Sandberg Institute Amsterdam.

 

The Master's program will look for new ways of living, making, owning, sharing, managing and maintaining; or generally for models of what we call ‚a new commoning‘.

Through our studies at the Sanberg institute we seek specialization and professionalization as artists in developing our own themes. The program is so very interesting for us because we completely believe in the need for and power of utopian visions to actively change society.

We are very glad that our application has already been accepted!

 

With this campaign we seek to finance the study fee required for both of us to continue this pursuit for the coming two years; in total it is 10.224,00 € (2 years à 2556,00 € x 2 people).

 

Thank you very much for your generous support through donations and/or sharing the campaign link with your network!

 


 

mail Bei Fragen kontaktieren Sie uns gerne unter: / Any Questions? Feel free to contact via:

www.lilacpop.de (pop up project, July 2017)

 

www.annaerdmann.de

www.franziskagoralski.de

 


 

Mit nur einem Klick könnt Ihr Euch beteiligen.

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1.010 € von 10.224 € gesammelt

9%
0 Tag verbleibt
13 Beteiligungen

Organisator

Erdmann Anna

Profil verifiziert

Empfängers

"die Blaue Distanz"