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Herzenswunsch einer Krebserkrankten

Organisiert für Nicola Thalmann

Liebe Interessenten, liebe Leser, liebe Menschen.

Mein Name ist Nicola Thalmann, ich bin 51 Jahre alt, bin verheiratet mit Jens Thalmann, habe eine wunderbare 18 Jährige Tochter mit Namen Britt und eine 1-jährige Mini Australian Sheperd Hündin Namens Rubi.

Im November 2018 wurde bei mir inoperabler, unheilbarer Bauchspeicheldrüsenkrebs festgestellt.

In dieser Woche habe ich meine 17. Chemotherapie hinter mir. Ohne Verbesserung. Im Mai diesen Jahres wurden nun noch Metastasen im Bauchfell gefunden.

 

Was bedeutet das für mich?

Ich werde sterben. Ich werde früh sterben. Früher als gedacht. Ich werde meine Tochter nicht aufwachsen sehen, sie zur Hochzeit begleiten, keine Enkel haben. Ich werde meinen geliebten, wirklich sehr geliebten Mann nicht ins hohe Alter begleiten und wir werden nicht mehr das tun können, was unser großer Plan war, wofür wir geboren wurden: REISEN !

Aber war es das schon?

Nein! Ich freu mich jeden Tag da zu sein. Nach Rückschlägen stehe ich immer wieder auf. Ich ertrage die Schmerzen, die Übelkeit, die Schwäche.

 

Ein sehr, sehr lieber Mensch hat mir vor kurzem geschrieben, dass ich nicht gegen die Krankheit ankämpfen soll, sondern sie umarmen. Wie soll ich etwas umarmen, was ich hasse? Ich glaube daran, dass es geht. Ich gehe mittlerweile sanfter mit mir um. Und versuche Tag für Tag dazuzulernen und dankbar zu sein.

 

Ich bin mittlerweile Rentnerin mit einer sehr niedrigen Rente. Mein Mann Jens ist Physiotherapeut an der Uniklinik Köln und wird ab Ende Juli seinen Job für die nächsten Monate ruhen lassen, um mich zu pflegen, aber auch um mit mir noch zukünftige gemeinsamen Abenteuer zu genießen. Auch meine Tochter, mein Engel Britt wird mich die kommende Zeit bei allem begleiten, bevor sie ihre Ausbildung zur Ergotherapeutin im März 2020 beginnt.

 

Ich habe einen langzeit Herzenswunsch den wir uns nicht leisten konnten und können. Zeitlich ist es nun möglich, aber finanziell immer noch unmöglich.

Mein Wunsch ist eine Reise per Wohnmobil quer durch Skandinavien bis zum Nordkap und zurück, um die Aurora Borealis, die Polarlichter, zu sehen.

 

Unterwegs möchte ich mir Zeit lassen. Die Natur einsaugen und verstehen, ggf. Vorträge auch über Umweltschutz, bedrohte Tierarten hören. Aber natürlich auch Eindrücke einfangen, die mir niemand mehr nehmen kann.

 

Was uns noch fehlt für diese Reise, ist die finanzielle Unterstützung und/oder die Wohnmobilmiete, oder einen Sponsor, der uns für einen Zeitraum von 6 Monaten (ab August 2019), ein Reisemobil inklusive Versicherung und unbegrenzte Freikilometer, kostenfrei zur Verfügung stellt.

 

Warum sollen Sie das machen?

Ich kann nicht nach Unterstützung für wichtige, vllt. auch teure Medikamente oder Behandlungen ggf. auch im Ausland bitten, da es diese für mich nicht gibt. Es wäre motivierend zu wissen, dass es evt. mal sein wird, aber derzeit sieht es so nicht aus.

 

Was haben Sie davon, mich zu unterstützen?

Reisen Sie gerne? Warum? Reisen bringt körperliche und geistige Erholung. Neue Eindrücke lassen uns Kraft schöpfen und wieder stark sein für die nächsten Aufgaben, Therapien etc..

Gerne würde ich über den gesamten Zeitraum der Reise Tagebuch o.ä. führen und dieses täglich mit Bildern auf z.B. Instagram unterlegen und dokumentieren.

 

Hier erfahren Sie mehr über meinen beruflichen Weg und meine "Seriosität" der letzten 30 Jahre:https://www.xing.com/profile/Nicola_Thalmann

 

Ich freue mich sehr, daß Sie meinen Aufruf gelesen haben. Auch wenn Sie nicht Spenden, folgen Sie mir doch einfach (weiterhin) bei Instagram. Auch hier freue ich mich über jeden, der sieht, daß Krebs kein Tabuthema sein sollte.

Instagram Name: embrace.your.sickness._nicola

 

Allen Spendern bin ich so sehr dankbar 🙏, daß Sie es mir ermöglichen meinem Traum ein Stück näher zu kommen.

DANKE

Geben Sie, was immer Sie möchten.

 

Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay

 

Der italienische Pfarrer Francesco Negri schrieb nach seiner Reise ans Nordkap 1664:

Hier bin ich nun am Nordkap, am äußersten Punkt Finnmarks, und ich kann ohne Weiteres sagen am äußersten Punkt der Welt, denn weiter nördlich gibt es keinen von Menschen bewohnten Ort mehr. Mein Wissensdurst ist nun gestillt, und ich will nach Dänemark zurückkehren, und so Gott will, in mein Heimatland.“

Organisiert von

Nicola Thalmann