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Hausumbau für MORITZ - endlich zurück nach Mainz

Organisiert für Christina & Moritz Mundschenk

ACHTUNG: Leider werden die Bilder immer wieder gelöscht und LEETCHi ist nicht in der Lage diesen Fehler zu beheben. Es tut mir leid, dass Ihr so keine akutellen Fotos sehen könnt. Seit Monaten versuche ich über den Support Hilfe zu bekommen. Leider erfolglos !!!!

 

 

 

 

Im November 2016 hat sich Moritz Leben von einem Tag auf den anderen komplett verändert. Er ist heute 29 Jahre - seit seinem Kreislaufstillstand liegt er im Wachkoma und kann nicht mehr sprechen und sich nicht mehr bewegen. Er nimmt seine Umwelt wahr, kann sich ihr aber nur noch wenig mitteilen. 

 

 

Bild: Uniklinik Mainz Intensivstation - 14.11.2016

 

 

 

Wir,  Annette und Susanne, sind die Cousinen seiner Mutter Christina. Wir haben beide Familien mit insgesamt 7 gesunden Kindern. Darüber sind wir sehr glücklich und dankbar! Wir möchten Moritz und seiner Mutter Christina helfen! Sie benötigen beide dringend Hilfe und Unterstützung!

Moritz ist das einzige Kind von Christina, die als alleinerziehende Mutter alles gibt! Sie verbringt jede freie Minute bei ihm! Sie arbeitet von Montag bis Donnerstag um den Rest der Woche bei ihm zu sein. Auch seine Großeltern und Tante leisten große Hilfe, besuchen ihn regelmäßig und helfen wo sie nur können. 

 

Moritz ist momentan in einem Pflegezentrum welches ca. 80 km von seiner Heimat Mainz und seiner Mutter entfernt liegt. Es ist verkehrstechnisch sehr schlecht angebunden, mit dem Auto sind es ca. 90 Minuten, die meiste Zeit über Landstraße. Wenn sich Moritz Gesundheitszustand verschlechtert sind geeignete Krankenhäuser in weiter Ferne und nicht entsprechen ausgestattet.

 

Christina möchte ihren Sohn wieder nach Hause holen, in seine vertraute Umgebung, hier ist er aufgewachsen, hier hat er jahrelang gelebt, hier wohnen drei Generationen unter einem Dach,  seine Freunde können ihn hier besuchen! 

Um das zu ermöglichen muss das Haus rollstuhlgerecht umgebaut werden. Die Umbaumaßnahmen im Haus, aber auch die Hilfsmittel und Therapien sind sehr teuer! 

 

Wir würden uns so sehr freuen, wenn möglichst viele Menschen Moritz mit egal welchem Beitrag helfen und unterstützen Anfang 2019 wieder nach Hause kommen zu können! Bitte leitet diese Nachricht an Freunde, Bekannte, Institutionen etc. weiter!

 

Wie alles passierte: Mein Name ist Christina Mundschenk, 56 Jahre und ich bin die Mama von Moritz. Beide haben wir am 24. Januar Geburtstag. Etwas ganz besonderes. Wir waren immer ein Team und haben uns alleine durchgekämpft. Moritz ist ein begeisterter Turnschuh-Fanatiker.

 

Er liebt Street Basketball und spielt Tennis. Moritz hat eine Schreinerausbildung absolviert und ein Studium des Handwerksdesigns begonnen. Er wollte immer Möbelbauer werden. Doch dann kam in 2010 die Diagnose Colitis Ulcerosa. Seit 2010 ist Moritz an Colitis Ulcerosa erkrankt und seit 2013 verschlechterte sich sein Zustand immer mehr. Er war immer öfters im Krankenhaus und musste immer mehr Immunsuppressiva nehmen, was ihn immer schwächer machte. Sein Leben war stark eingeschränkt durch die Erkrankung. Anfang 2016 hatte er ein akutes Leberversagen aufgrund von Medikamentenvergiftung. 6 Wochen kämpfte er um sein Leben und konnte sich dann glücklicherweise wieder erholen. Alles schien wieder gut zu werden. Es ging ihm so gut wie lange nicht mehr. 

 

Dann innerhalb von zwei Tagen bekam er eine Magen-Darm-Grippe und diese löste dann eine Addison Krise aus, die so schnell und heftig kam, dass er am 13.11.2016, mit gerade einmal 26 Jahren, einen Kreislaufstillstand erlitt. 8 Minuten war er unterversorgt und musste dann 30 Minuten reanimiert werden. Die Folge ist eine Hirnschädigung, die ihn bewegungsunfähig gemacht hat, er hat starke Spastiken an den Armen und im Nacken/Rumpfbereich. Seine Hände haben Kontrakturen, er kann nicht sprechen und wird über eine Magensonde ernährt. Nach Intensivstation und 6 Monaten Frührehabilitation haben ihn die Ärzte als „austherapiert“ bezeichnet. Doch Moritz gibt nicht auf. Er kämpft sich in Mikrostücken zurück. Sein Tracheostoma konnte im August 2017 verschlossen werden. Er erkennt mich und unsere Familie. Und er versteht oft was gesprochen wird. Allerdings kann er (noch) nicht entsprechend antworten.

 

Seit Juni 2017 ist er in einem Pflegeheim für Wachkoma-Patienten, das über 80 km entfernt von unserem Zuhause in Mainz ist. Ich bin vier Tage die Woche bei ihm, seine Großeltern und seine Tante kommen einmal die Woche. Die Situation ist für alle sehr schwierig, gerade im Hinblick auf die unzureichende medizinische Betreuung in der ländlichen Umgebung. Moritz war seit Juni jeden Monat unplanmäßig in verschiedenen Krankenhäusern, was ein enormer Stress für ihn, aber auch für die Familie war. Auch die Situation im Pflegeheim entspricht nicht meinen Anforderungen. Man wird sehr schnell desillusioniert. Deshalb habe ich mich entschlossen, dass Moritz wieder zurück nach Hause – nach Mainz – kommen soll. Da Moritz nicht mehr in seine Dachwohnung kann, muss meine Wohnung behindertengerecht umgebaut und ein Zimmer für Moritz angebaut, sowie verschiedene Hilfsmittel beschafft werden. 

 

 

 

Im Einzelnen bedeutet das: 

 

 

Auf meiner Terrasse wird der Anbau für Moritz entstehen. Weiter muss das Bad behindertengerecht saniert werden. Da wir im 1.Stock wohnen und kein Treppenlift im Hausgang möglich ist, muss ein Außenaufzug angebracht werden, der direkt Zugang zu Moritz Zimmer hat. Im Garten muss ein Tor eingebaut und ein Weg zum Aufzug gepflastert werden.

 

Dies wird meine kompletten Ersparnisse erfordern, aber nicht ausreichen. Ich gebe jeden Cent für Moritz, wenn es ihm dadurch besser geht. Ich bin zuversichtlich, dass Moritz zuhause bessere Fortschritte erzielen und auch mehr Therapien erhalten kann. Allerdings sind einige Therapien privat zu finanzieren – so z.B. Musiktherapie, Tiertherapie oder auch Behandlung durch Osteopathen. Moritz wird sich in seiner gewohnten Umgebung wohler fühlen. Er wird seine Familie um sich haben. Seine Freunde können dann auch endlich öfter zu Besuch kommen. Er wird eine bessere medizinische Versorgung bekommen können. 

 

Nur zuhause wird Moritz wieder zurückfinden können und dazu bitte ich um Eure Hilfe. Er soll sich wohl fühlen und nicht verlassen – irgendwo in einem Pflegeheim am Ende der Welt. Moritz hat diese Chance mehr als verdient. Es kam völlig aus dem Nichts und überrannte uns am Sonntagmorgen auf brutalste Weise. Es kann jeden zu jedem Zeitpunkt treffen. Man ist niemals darauf vorbereitet. 

 

Liebe Freunde, Familie und Bekannte,

 

mit nur einem Klick könnt Ihr Euch an der Sammelaktion beteiligen.

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Herzlichen Dank 

 

English Version: 

 

My name is Christina Mundschenk and I am the mum of Moritz. Both of us have our birthday on the 24th of January. Something very special. We have always been a team and have fought together through life’s challenges. Moritz is now 28 years old. Since his teens he has been an avid sneaker fanatic, loved to play street basketball and tennis. He had plans: Moritz completed a carpentry training and began studying craft design. He always wanted to become a furniture maker. 

 

But then in 2010 came the diagnosis: ulcerative colitis. In 2013 his condition deteriorated. He was in the hospital and had to take more and more immune suppressive drugs, which made him weaker and weaker. A vicious cycle. His life was severely constrained. Then in early 2016, he suffered an acute liver failure due to drug poisoning. For six weeks he fought for his life,. But he recovered. Everything seemed to be going better. 

 

Then everything turned to the worse on November 13, 2016. A gastrointestinal flu had triggered an Addison crisis, which came so fast and violent that Moritz suffered a cardiac arrest with just 26 years. He was under-supplied for 8 minutes and then had to be resuscitated for 30 minutes. The result was a severe brain injury. Since then Mortiz is unable to move or speak. He has strong spasticity in the arms and  the neck / trunk area, his hands have contractures and he is nourished by a feeding tube. 

 

After an intensive care unit and 6 months of early rehabilitation, the doctors verdict was that nothing more can be done with therapy. But Moritz does not give up. He fights back in micro steps. His tracheostomy was closed in August 2017. He starts to recognise me and the family. And he often understands what is being said. However, he can not (yet) answer.

 

Since June 2017, he is in a nursing home for wake coma patients, which is over 80 km away from our home in Mainz. I'm with him four days a week including the weekend, his grandparents and his aunt come once a week. The situation is very difficult for everyone, especially with regard to inadequate medical care in rural areas. Moritz was in different hospitals nearly every month, which was a huge stress for him, but also for the family. 

 

The situation in the nursing home is not adequate for what he needs.  This is why I decided to take Moritz back home,  to his familiar surroundings, where he grew up, where he lived for years, where three generations live under one roof, and his friends can visit him. To allow for this my apartment needs to be adapted and various support procured.

 

In detail, this means:

 

The extension for Moritz will be built on my terrace. The bathroom needs to be changed to become accessible for his wheelchair. Since we live on the 1st floor and no possibility for a stair lift, an outside elevator will have to be build, with direct access to Moritz room. In the garden a gate must be installed and a way to the elevator paved.

The renovations in the house, but also the support and therapies are very expensive.

 

The whole family would be very grateful if as many people as possible can help Moritz with any contribution and help us to get him to come home again soon!

Organisiert von

Annette Joerger

Mathias hat sich beteiligt

Petra Boensch hat sich beteiligt

Volker Heep hat sich beteiligt

Gaby Mauer hat sich beteiligt 50 €

Jennifer Kielmann hat sich beteiligt 100 €

Fritz Wiedmann hat sich beteiligt 100 €

Krissy Sche hat sich beteiligt 15 €

Stephanie Origer hat sich beteiligt

Diana Werthenbach hat sich beteiligt 10 €

Nadine Lo hat sich beteiligt 30 €

Giacomo Castelli hat sich beteiligt 100 €

Claudia Nilgens hat sich beteiligt 125 €

Sebastian Müller hat sich beteiligt

Lena Heep hat sich beteiligt

Stephen Forstat hat sich beteiligt 20 €

Christoph Platz hat sich beteiligt 30 €

Christian Diffené hat sich beteiligt

Filippos Lazaridis hat sich beteiligt

Katja Hecht hat sich beteiligt 30 €

Anonym hat sich beteiligt

Jasmin Kunkel hat sich beteiligt

Bastian Stenzel hat sich beteiligt 10 €

Anton Gartner hat sich beteiligt 100 €

Anonym hat sich beteiligt

Am 15 Juli 2019
Mathias
Ich habe mich an der Aktion für die private Seenotrettung im Mittelmeer beteiligt, ebenso bewegt mich das Schicksal von Moritz. Ich wünsche ihm alles Gute :-)
Am 29 Dezember 2018
Katja Hecht
Alles liebe für euch ❤
Am 24 Dezember 2018
Bastian Stenzel
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Sohn nur das Beste und hoffe ich kann Sie mit dieser kleinen Spende ein bisschen unterstützen.
Am 10 Dezember 2018
Julian Ermert
Gesammelte Spende aus der Facebook-Gruppe Sneakerholics Germany.
Am 4 Dezember 2018
Fernando Gonzalez
Halt durch Mo! Du hast eine wirklich tolle Mutter sowie Freunde und Familie die hinter dir stehen. Wir haben uns zwar nie persönlich kennen lernen können, trotzdem hat man gemeinsame Interessen geteilt. Wir glauben alle an dich!
Am 3 Dezember 2018
Jerome Drake
Ich wünsche Euch alles Gute als auch viel Kraft
Am 30 November 2018
Sabine Schmitt
Merci, für das tolle Engagement und viel Glück und Erfolg!
Am 29 November 2018
Katrin Gerber
Liebe Frau Joerger, Ich wünsche Ihnen und Ihrer ganzen Familie alles Gute. Mich hat Moritz Geschichte sehr bewegt. Mein Onkel ist querschnittsgelähmt und mein Cousin ist durch eine Hirnhautentzung stark körperlich behindert. Daher weiß ich glaube ich wie schwer es sein kann... Ich drücke die Daumen, dass Sie die Summe zusammen bekommen und Moritz bald zu Hause sein kann. Toitoitoi!
Am 29 November 2018
Dave Tomey
Best wishes x
Am 29 November 2018
Thomas König
Ich hoffe es hilft euch ein wenig. Viel Kraft und hoffentlich seid ihr alle bald wieder zusammen zu Hause.