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Gracias - Aktion Menschen in Not

Organisiert für Norbert Hesske

Danke, dass Ihr heute Leben retten möchtet. Diese Sammlung wird für Bildung und ein warmes Essen täglich sorgen. Ausbildung und Soziale Hilfe für Arme wird kombiniert. Alle Infos folgen hier auf einen Blick.

 

Rumänien ist ein Land der Europäischen Union. Es ist reich an Natur, an friedvollen Menschen sehr unterschiedlicher Kulturen. Es ist aber auch ein Land, in dem Armut herrscht. Bittere Armut.

 

Dieser Bericht wird Ihnen kurz und gehaltvoll erklären, wie die Lage ist und wie ihr begegnet werden kann. Sie können sich somit ein Bild davon machen und helfen, wenn Sie von der Idee überzeugt sind.

 

Die Situation

 

In vielen Regionen Rumäniens, hauptsächlich jedoch im tiefen Osten des Landes, leben manche Menschen noch heute wie wir es aus Erzählungen aus dem 18. und 19. Jahrhundert kennen. Sie hausen in zugigen Lehmhütten ohne Strom, ohne sauberes Trinkwasser, ohne Ofen und meistens ohne festes Einkommen. Oftmals besitzen Sie gerade mal ein Stück Land, auf dem sie Gemüse anbauen oder Kleinvieh halten können.

 

Kinder, die in solche Bedingungen hineingeboren werden, haben kaum eine Chance auf ein gesundes Leben. Die Eltern können sich aufgrund von Krankheiten nicht versorgen, sind verschwunden, leben und arbeiten im Ausland, sind alkoholkrank oder sie sind verstorben. Diese Kinder verbleiben bestenfalls bei den Großeltern, die mit einer winzigen Rente versuchen müssen sich selbst und die Kinder durchzubringen.

 

Jungen und Mädchen wachsen hier sehr unterschiedlich auf. Während die Jungen sich mit Gelegenheitsarbeit und kleinen Gaunereien durchs Leben schlagen, bleiben die Mädchen nahezu ausschließlich perspektiv- und arbeitslos zurück. Sie haben nie gelernt Träume zu entwickeln. Aus dieser Perspektivlosigkeit heraus geraten sie in Gefahren, auf die hier nicht näher eingegangen werden soll. Man kann es sich ausmalen.

 

Die Schule endet regulär mit ca. 14 Jahren, nach der 8. Klasse. An eine weiterführende Schule ist in diesen Fällen nicht zu denken. Da Bildung auch Geld kostet, bleiben viele Kinder, insbesondere aber die Mädchen, zuhause und leisten schwere Hausarbeit, helfen auf dem Hof oder pflegen die Großeltern. Gar nicht so selten werden solche vernachlässigten Mädchen sehr früh schwanger, denn das sichert ihnen eine Art Sozialrente und Kindergeld von insgesamt nur wenigen Euro im Monat, die sie sich von der Gemeinde abholen dürfen. Mit dreizehn oder vierzehn Jahren Mutter zu sein, regt in Rumänien nur wenige Menschen auf. Soziale Anerkennung durch Schwangerschaft. Dieses Problem ist weit verbreitet, vor allem bei Roma-Mädchen, doch bei weitem nicht ausschließlich, wie die Medien oft fälschlich darstellen.

 

Der Sache Herr zu werden, kann nur durch Bildung, besser gesagt durch Ausbildung gelingen. Durch Ausbildung werden Perspektiven eröffnet, die es für sie bisher nicht einmal im Traum gab.

 

Weil sich Menschen engagieren und für diese zurückgelassenen Mädchen eine Zukunft wollen, gibt es nun ein Konzept, das auf der Webseite GRACIAS.de im Detail vorgestellt wird.

 

Organisiert von

Gracias