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Thomas Müller - Flying Medical Service

Organisiert für Thomas Müller

Hallo, ich bin Thomas und zur Zeit ehrenamtlich für drei Jahre als Buschpilot für die gemeinnützige Hilfsorganisation Flying Medical Service in Tanzania tätig.

 

 

Was sich zunächst vielleicht irgendwie "abenteuerlich" oder "verwegen" anhört, ist, wie man sich auf den zweiten Blick vorstellen kann, tagtäglich harte Arbeit.

Trotzdem war und ist dieses Engagement schon lange ein Traum von mir, für den ich auch viel investiert habe. Ich habe den Pilotenschein gemacht, meinen festen Job als Schauspieler gekündigt und mich auch für die räumliche Trennung von Freunden und Familie entschieden.

 

 

Seit ein paar Monaten lebe ich nun in einer kleinen Mission in Arusha und fliege im regelmässigen Turnus eine der zwei sechsplätzigen Cessnas-206 von FMS in weit abgelegene Maasai Dörfer, um dort zusammen mit lokalem Arzt und ehrenamtlichen Krankenschwestern, den Maasais eine medizinische Grund- und Notfallversorgung zu ermöglichen.

 

 

Auch ich als Pilot bin hier pragmatisch in allen Bereichen involviert, wie z.b. beim Wiegen und Impfen der Babies. Der "unmittelbare Dank": Viele Tränen und wütende

Babies, die mir auch gern mal ans Bein strullern.

 

 

Es sind die Maasais selbst, die auf uns zukommen und um medizinische Hilfe bitten. Im Gegenzug präpariern sie für uns eine Start- und Landebahn und halten sie im Stande.

Wir fliegen Schwerkranke und Verletzte mit Begleitperson ins nächste Krankenhaus, egal ob sie selbst die finanziellen Möglichkeiten dazu haben.

Wir missionieren und kolonialisieren nicht, hier ist ausschliessliche humanitäre Hilfe gefragt unabhängig von Religion und ethnischer Abstammung.

Mit der zweiten Maschine führen wir Notfallflüge durch sowohl in ganz Tanzania als auch in die benachbarten Ländern wie Kenya, Rwanda, Burundi und Kongo.

 

 

2017 haben wir 24 400 Patienten behandelt und viele Leben retten können.

 

FMS verlangt von den Piloten, sich für drei Jahre zu verpflichten, da es Zeit braucht sich in einer Dritt-Welt Umgebung zu integrieren, Beziehungen zur Bevölkerung aufzubauen und die Sprache und Kultur des Landes zu erlernen.

Neben dem Einsatz als Pilot, bin ich auch Mechaniker, Taxifahrer und Laufbursche für alles.

 

 

Warum schreibe ich meine Geschichte? Und warum dieser vielleicht ungewöhnliche Spendenaufruf?

Ich würde mich einfach freuen, wenn es Menschen gibt, die Lust haben, mich, meinen Idealismus und damit Flying Medical Service für Tanzania, unbürokratisch zu unterstützen.

Wenn ich ehrlich bin, ist mein Auskommen hier auf das Nötigste reduziert.

Ein Leben weit weg von der Komfortzone, welches ich aus Überzeugung selbst gewählt habe.

Trotzdem würde ich mich riesig freuen, wenn ich auf diesem Wege Supporter/innen finden würde, die nicht nur mein finanzielles Auskommen ermöglichen, sondern damit auch die Wertschätzung meiner Arbeit hier zum Ausdruck bringen.

 

500 Euro pro Monat würden hier für mich reichen, alles was darüber hinaus geht, wäre im vollem Umfang für die Organisation.

 

Folgende Kostenpunkte fallen beispielsweise an:

 

1.75€ pro Liter Avgas, wir verbrauchen etwa  35'000 Liter/Jahr = 60’000 EUR oder 5000/Monat.

2€ für Nahrungszusatz für ein unterernährtes Kind pro Monat.

10€ pro Patienten, den wir behandeln (beinhaltet Kosten für Medikamente, Benzin für den Flieger, Flugzeuginstandhaltung und alle anderen Kosten, damit wir zu dem Patienten gelangen)

300€ kostet ein neuer Reifen für den Flieger. Wir brauchen 4 pro Jahr.

580€ sind die Kosten für einen 2 stündigen Notfallflug. (Die meisten unserer Flüge sind ca. 1h pro Strecke)

 

Organisiert von

Thomas Müller