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Unterstützt uns bei der Klage für Emmanuels Au-Pair-Aufenthalt!

Organisiert für Emmanuel

english version below

 

Hallo ihr lieben Unterstützer_innen! :)

 

In dem Bild seht ihr Emmanuel aus Ghana, der unglaublich gerne in Deutschland als Au-Pair arbeiten würde. Jedoch wird ihm mit unfundierten und nicht nachvollziehbaren Begründungen das Visum verweigert. Da wir diese Ungerechtigkeit nicht akzeptieren wollen, gehen wir jetzt den einzigen noch verbliebenen Weg: Wir wollen vor dem Bundesverwaltungsgericht klagen. Doch die Kosten dafür können sich weder Emmanuel noch ich leisten.

 

Hier die ganze Geschichte:

Emmanuel ist ein liebenswürdiger Mensch, kann super mit Kindern umgehen, hat mehrere kleine Geschwister, kann gut kochen, hat einen Deutsch-Kurs beim Goethe-Institut gemacht und sogar schon eine Gastfamilie in Deutschland gefunden, deren Kinder es gar nicht erwarten können, den neuen "großen Bruder" bei sich zu Hause empfangen zu dürfen! Beste Voraussetzungen also für ein zukünftiges Au-Pair - könnte man meinen. Denn einen Haken hat die ganze Geschichte: Emmanuel ist Ghanaer. Und deshalb ist es für ihn extrem schwer, ein Visum bekommen.

 

Angefangen hat alles mit dem ersten Visumsantrag.

Dieser wurde mit absolut unfundierten Argumenten abgewiesen. In einem zweiseitigen (auf Deutsch verfassten) Schreiben wurde unter anderem behauptet, es wäre nicht ersichtlich, wie der Au-Pair-Aufenthalt in seine konkrete Lebensplanung passe und dass nicht klar erkennbar wäre, wie der Aufenthalt seine Allgemeinbildung vervollständigen würde. Zudem wurde ihm unterstellt, er habe nicht die Absicht, das "Hoheitsgebiet Deutschland" wieder zu verlassen - da er noch keine Frau und Kinder hat, die laut der Botschaft Rückkehrgründe wären. Doch wer würde sich für ein Au-Pair-Jahr entscheiden, wenn zu Hause Frau und Kinder warten?

Alles in allem waren die Aussagen der Botschaft also schwammig und unhaltbar.

Deswegen machte Emmanuel einen zweiten Antrag bei der Botschaft, in dem er die Ablehnungsgründe der Botschaft entkräftigte.

Als Antwort auf diesen zweiten Antrag kam eine zweite Ablehnung - diesmal jedoch mit komplett anderen, aber ebenso unhaltbaren Argumenten. Unter anderem wurde dieses Mal behauptet, dass ghanaische Dokumente angeblich oft falsche Angaben enthielten, dass seine Geburtsurkunde und sein Reisepass also gefälscht sein könnten, sein Alter somit vielleicht nicht stimme und er damit zu alt sein könnte für einen Au-Pair-Aufenthalt. Doch genau diese Dokumente (ghanaischer Reisepass und Geburtsurkunde), die nun also allgemein unzureichend seien sollten, hatte die Botschaft vorher für den Visumsantrag angefordert.

 

Immer mehr verstärkte sich bei Emmanuel und auch bei mir der Eindruck,dass

die Chance auf ein Visum anscheinend nur hat, wer die richtige Nationalität besitzt oder genug Geld, um schließlich für seine Rechte vor dem Bundesverwaltungsgericht zu klagen.

Da wir diese Ungerechtigkeit nicht akzeptieren wollen, haben wir uns nun entschlossen, genau das zu tun: gegen die Ablehnung des Visums zu klagen. 

 

Wir arbeiten mit einem Anwalt zusammen, der die Chancen für den Erfolg der Klage als sehr gut einschätzt. Wenn wir Erfolg haben, könnte Emmanuel doch noch sein Au-Pair-Jahr in Deutschland realisieren.

 

Allerdings ist dafür eine Menge Geld nötig, die weder Emmanuel noch ich aufbringen können. Bis zu 2000€ werden anfallen.

Um diese Kosten zu decken, brauchen wir also eure Hilfe - egal wie viel ihr spendet, wenn euch diese Ungerechtigkeit nicht egal ist, unterstützt unser Anliegen mit ein paar Euro! 

Dankeschön :)

 

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Dear supporters!

 

In the picture you can see Emmanuel from Ghana who would love to work in Germany as an Au-Pair! Unfortunately, the German Embassy denies him the visa due to incomprehensible and unfounded arguments. As we do not want to accept this injustice, we do the last thing that is still possible: We take proceedings against the denial at the german Administrative Court. But neither Emmanuel nor I can afford that.

 

Here is the whole story:

Emmanuel is a kind person, knows how to care for children, has several younger siblings, is a good cook, has done a german course as a preparation for his au-pair year and even found a german host family with children who are looking forward to welcoming their new "big brother" to their home soon!

Best conditions for a future au pair - actually. But there is one problem: Emmanuel is a Ghanaian, and that means that getting a visa is extremely hard for him.

 

Everything started with the first visa application.

It was denied due to absolutely unfounded reasons. In a two-paged letter (written in german) they argued that it wasn't apparent how the au-pair-year fits his particular living situation and that they could not see how the stay in Germany would complete his general education. Moreover they implied that maybe he wouldn't want to leave Germany after the au-pair-year as he does not have a wife and children who might be a reason for him to go back home after one year. But which husband or father would leave his family to go to another country to take care of other children in a foreign country?

As all those reasons could easily be disproved, Emmanuel sent a second application to the embassy.

And the visa was denied again - with completely different reasons! Again, their arguments were unfounded and easy to disprove. For example, they argued that ghanaian documents sometimes contained wrong information, therefore the age in his passport and birth certificate could be wrong and he might be too old for being an au pair. But the documents that were suddenly insufficient for them (ghanaian passport and birth certificate) were exactly the ones that they had demanded for for the visa application...

 

More and more we got the impression that obviously people only have the chance to get a visa if they have the correct nationality or enough money to take legal action and to fight for their rights at the court.

As we do not simply want to accept this injustice, we decided to bring a lawsuit against the denial of his visa.

 

We engaged a lawyer who considers the lawsuit to be successful. If everything works well, Emmanuel might still have the possibility to come to Germany and work as an au pair in his host family!

 

But as we cannot afford the money for the lawyer, we need your help! The costs for the lawsuit might be up to 2000€. 

No matter how much money you can contribute, we are happy to get every support we can :)

thank you!

 

 

 

165 €

von 2.000 € gesammelt
8%
254 Tage verbleiben
9 Beteiligungen
Teilnehmen

Organisiert von

Melissa Niederlöhner

Anna N. hat sich beteiligt 15 €

Manuel Först hat sich beteiligt 10 €

Jeannette Janda hat sich beteiligt 50 €

Amelie und Lena Stemmer Raab hat sich beteiligt 20 €

Emanuel Schreyer hat sich beteiligt 20 €

Aisosa Erhahon hat sich beteiligt

S.Scheck hat sich beteiligt 30 €

Tim Grosse hat sich beteiligt 10 €

Franzi Sahne hat sich beteiligt 5 €

Am 5 April 2018
Aisosa Erhahon
Ich wünsche euch viel Erfolg❤