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Erholungsurlaub für meine Eltern

Organisiert für Brigitte und Willi

Hallo - schön, dass Du hier bist! :-)

 

In den letzten Wochen bin ich im Internet und den sozialen Netzwerken, insbesondere bei Twitter, auf eine Vielzahl spontan organisierter, karitativer Aktionen gestoßen, mit denen Menschen, die in (vor allem finanziellen) Nöten sind oder großes Leid erfahren haben, Gutes getan wurde.

Unter anderem wurden einer alleinerziehenden Mutter, die das Geld für Schullandheim-Aufenthalte ihrer drei Kinder nicht aufbringen konnte, über Spenden nicht nur diese Klassenfahrten bezahlt, sondern darüber hinaus ein finanzielles Polster zur Abfederung der Unwägbarkeiten des Lebens geschaffen.

 

Diese und andere Spendenaktionen haben mir wieder einmal gezeigt, wie viele gutherzige, hilfsbereite Menschen es doch gibt, wie viel man als Gemeinschaft erreichen kann, wenn jeder nur einen kleinen Beitrag leistet und wie wundervoll es ist, sich am Glück Anderer zu erfreuen, die im Leben gerade eine Talsohle durchschreiten.

 

Mit diesem Spendenpool möchte ich versuchen, meinen Eltern einen Erholungsurlaub zu finanzieren, den sie schon so lange nötig haben. Zur Vorgeschichte:

 

Am 14. September 2017 bekam mein Vater vier Bypässe eingesetzt. Während der Operation im Augsburger Zentralklinikum erlitt er einen kardiogenen Schock, wurde zweifach reanimiert und lag anschließend im Koma. Nachdem die Ärzte meine Mutter und mich schon auf das Schlimmste vorbereitet hatten, erwachte er nach neun qualvoll langen Tagen wieder und begann anschließend einen langwierigen Weg der Rehabilitation. Den ersten gemeinsamen Urlaub zu seinem 66. Geburtstag wenige Monate später mussten meine Eltern abbrechen, da es meinem Vater wieder schlechter ging. Nach vier weiteren Krankenhausaufenthalten wurde festgestellt, dass ein Bypass geschlossen war. Diesen könnte man mit einem Stent öffnen. Die entsprechende Operation ist inzwischen mehrfach fehlgeschlagen, unter anderem wegen falscher Kathetergrößen. Einen Termin für den nächsten "Versuch" wissen wir noch nicht.

 

Seit nunmehr über acht Monaten fährt meine Mutter jeden Tag entweder ins Krankenhaus (Aufenthalte dort und zuhause wechseln sich stetig ab), zu Ärzten oder pflegt meinen Vater zuhause; immer mit der Sorge, dass er mit aktuell nur 25% Herztätigkeit jederzeit einen Herzstillstand erleiden könnte (weswegen er auch eine Defibrillatorweste trägt).

 

In all der Zeit versuchte und versuche ich, meine Eltern und vor allem meine Mutter bei der Pflege so gut es geht zu unterstützen. Leider merke ich, dass die ständigen Sorgen und Ängste und der Wechsel zwischen warten, hoffen, enttäuscht sein, wieder aufraffen, weiter warten... nicht nur mich, sondern auch meine Eltern stark belasten.

 

Anfang des Jahres, als wir noch überzeugt waren, dass mein Vater in wenigen Monaten wieder fit und gesund sein würde, habe ich für meine Eltern einen Urlaub auf Lanzarote gebucht, auf den sich beide riesig freuen. Inzwischen ist es jedoch leider deutlich weniger wahrscheinlich geworden, dass sie die Reise Anfang August überhaupt antreten können. Zudem sind durch ständige Klinikaufenthalte, Arztbesuche, Arbeitsunfähigkeit und andere Probleme die finanziellen Reserven meiner Eltern wohl bald aufgebraucht.

 

Um meinen Eltern in dieser schweren, nicht enden wollenden Zeit wenigstens etwas zu geben, auf das sie sich nach dem (hoffentlich erfolgreichen) Abschluss dieses Ärzte- und Krankenhausmarathons freuen können, möchte ich ihnen ermöglichen, einen Traumurlaub ihrer Wahl zusammen zu machen, sobald mein Vater wieder gesund ist. Ob es nun das bereits angedachte Lanzarote wird oder stattdessen eine Karibikkreuzfahrt oder was auch immer meine Eltern schon immer mal gerne machen wollten, hängt auch davon ab, wieviel hier letztendlich zusammenkommt.

 

Daher ist es für mich schwer, ein konkretes Spendenziel zu nennen. Für eine tolle Kreuzfahrt schätze ich mal, wären wohl etwa 5.000 Euro nötig, für Lanzarote etwa 1.500 Euro. Aber letztendlich hilft jeder Euro und jede kleine Spende, ein wenig kann ich am Ende ja auch noch dazugeben.

Meine Eltern wissen (noch) nichts von meinem Spendenaufruf. Aber wenn (oder besser: falls) sie das nächste Mal wieder irgendeine Hiobsbotschaft von Ärzten oder der Krankenkasse erhalten, würde ich sie gerne überraschen und ihnen mit der Nachricht eines bis dahin hoffentlich gut gefüllten Spendenpools eine Freude machen.

 

Vielen Dank im Voraus für eure Hilfs- und Spendenbereitschaft! ❤

45 €

von 1.500 € gesammelt
2%
0 Tag verbleibt
2 Beteiligungen
Teilnehmen

Organisiert von

Florian Kottmair

Anonym hat sich beteiligt 35 €

Florian Kottmair hat sich beteiligt 10 €