Springe zum Hauptinhalt

Ein Herz für Nepal

Organisiert für Bona Fortuna Nepal

Find an english version below.

 

Ein Herz für Nepal.

Welche Gedanken verbindest du mit diesem Land? Das kleine Land im Himalaya Gebirge, Mount Everest Expeditionen, Armut, fehlende Entwicklung oder das schreckliche Erdbeben im Jahr 2015. Doch eine genaue Vorstellung hat so richtig niemand, wie das Leben in dem ehemaligen Königreich Nepal ist.

 

Wir, Dominik und Sandra, wollten es wissen, unsere Komfortzone verlassen und eine Gesellschaft und Kultur erleben, die wir uns nicht vorstellen konnten. Deshalb reisten wir am 12.08.2017 für fünf Monate nach Kathmandu, der Hauptstadt von Nepal. Unsere Neugierde auf das fremde Land und der Wunsch etwas Gutes zu bewirken trieb uns an. Wir bauten den Kontakt über einen schwedischen Staatsbürger (Hans) auf. Er und ein sehr sozial engagierter Nepali, Prakash, gründeten 2015 eine Organisation in Nepal für hilfsbedürftige Kinder: die Bona Fortuna Organisation. Wir telefonierten und trafen Hans, um uns mit ihm auszutauschen, Ideen zu entwickeln und Freundschaft zu schließen. Danach war es entschieden: wir reisen nach Kathmandu, helfen in der Bona Fortuna School mit, sammeln Spenden und versuchen die Kultur, Gesellschaft und die Probleme zu verstehen.

 

Nun sind wir zurück und WISSEN wie das Leben in Nepal läuft. Zumindest ein bisschen. Nepal ist ein Land, mit vielen Schwierigkeiten und Problemen. Jahrelang herrschte Bürgerkrieg zwischen dem Königreich und rebellischen Gruppen, später zwischen einer neuen, „demokratischen“ Regierung und Rebellen. Kinder wurden den Familien entrissen. Dörfer zerstört und das Land mit Gewalt und Angst still gelegt. Erst 2006 kehrte langsam wieder Frieden im Großteil des Landes ein. Doch eine stabile Regierung gibt es bis heute noch nicht. Durch die enorme Armut sowie große Schere zwischen Arm und Reich gibt es viel Korruption. Das Geld, welches dem Staat zufließen soll um das Land auszubauen, kommt kaum an. Die Wirtschaft funktioniert nicht, was die Männer als Bauarbeiter in die reicheren Länder treibt, um ihren Familien etwas Geld schicken zu können. Die reichen Nepalis nutzen die arme Arbeiterschicht schamlos aus, da nur der eigene Profit zählt.

 

Die Deutschen sind clever, fleißig und wissen, wie man etwas erreichen kann. Schnell wurde uns klar: die Nepalis schätzen und respektieren uns. Wir wurden mit großer Freundlichkeit begrüßt, mit Respekt und Herzlichkeit in unserer Gastfamilie und Schule aufgenommen und mit schwerem Herzen haben wir uns von unserem Zuhause in Nepal wieder verabschieden müssen.

 

Für uns ist Nepal eine Nation, die Hilfe zu schätzen weiß, jede Form von Hilfe braucht und ohne Hilfe keine Zukunft hat. Die Bona Fortuna Organisation verfolgt das Ziel den Grundstock für die Zukunft zu verbessern: die Kinder. Nur Kinder mit Bildung können ein Land voranbringen. Kinder in Kinderarbeit und auf der Straße stecken im Kreislauf der Armut fest. Deshalb werden arme Kinder, unsere „Needy-Kids“ mit Geld unterstützt, damit sie eine gute Schule besuchen können. Zusätzlich nimmt unsere Bona Fortuna Schule, Schüler auf, welche sich andere, teure Schulen nicht leisten können und bietet diesen Schülern eine qualitativ hochwertige Schulbildung.

 

Ja, Nepal ist schwierig. Wir haben die schönen Seiten kennengelernt, das Himalaya bewandert, Familienfeiern mit unser Gastfamilie gefeiert, Affen auf unseren täglichen Heimweg gefüttert und uns täglich um lachende, weinende, spielende und lernende Kinder gekümmert. Wir haben die Zerstörung gesehen, die Armut, das einfache Leben ohne warmes Wasser oder gar Wasseranschluss im Haus gelebt und sind mit Kindern kilometerweit zur Schule gelaufen.

 

Spätestens um Weihnachten sollten wir einmal in uns kehren und dankbar sein. Wir wurden in Deutschland geboren, haben ALLES was wir brauchen. Doch warum sind wir in Deutschland geboren und nicht in Nepal, oder in einen der vielen anderen Regionen der Welt, wo Krieg, Armut, Ausbeutung und Angst herrscht? Wir wollen nicht mehr nur an uns denken, sondern helfen, wo und wie wir können. Im September 2019 fliegen wir wieder um ein Viertel der Welt um unsere Nepali-Freunde zu besuchen und wir werden sicherlich nicht mit leeren Händen reisen. Denn in unserer Gesellschaft gibt es viele Menschen, die nicht nur an sich denken, sondern mit uns denen helfen, die in einem schwierigen Land geboren sind und die eigene Lebenssituationen und die ihrer Kinder nicht selber verbessern können.

 

Wir gemeinsam haben ein Herz für Nepal - Danke!

 

 

English version:

 

A heart for Nepal

 

What thoughts do you associate with this country? The small country in the Himalayas, Mount Everest expeditions, poverty, lack of development or the terrible earthquake in 2015. But nobody has a clear idea of what life is like in the former Kingdom of Nepal.

 

We, Dominik and Sandra, wanted to know, leave our comfort zone and experience a society and culture we could not imagine. Therefore we travelled on 12.08.2017 for five months to Kathmandu, the capital of Nepal. Our curiosity about the foreign country and the desire to do something good drove us on. We established contact through a Swedish citizen (Hans). He and a very socially committed Nepali, Prakash, founded in 2015 an organisation in Nepal for children in need: the Bona Fortuna Organisation. We talked on the phone and met Hans to exchange ideas, develop ideas and make friends. Then it was decided: we travel to Kathmandu, help in the Bona Fortuna School, collect donations and try to understand the culture, society and the problems.

 

Now we are back and know how life works in Nepal. At least a little bit. Nepal is a country with many difficulties and problems. For years there was civil war between the kingdom and rebellious groups, later between a new "democratic" government and rebels. Children were snatched from families. Villages destroyed and the land abandoned with violence and fear. It was not until 2006 that peace slowly returned to much of the country. But there is still no stable government. Due to the enormous poverty and large gap between rich and poor there is a lot of corruption. The money, which is to flow to the state around the country to develop, arrives hardly. The economy does not work, which drives the men as construction workers to the richer countries to send some money to their families. The rich Nepalis shamelessly exploit the poor working class because only their own profit counts.

 

The Germans are clever, hard-working and know how to achieve something. It quickly became clear to us: the Nepalis value and respect us. We were greeted with great friendliness, received with respect and kindness in our host family and school. With heavy hearts we had to leave our home in Nepal again.

 

For us, Nepal is a nation that appreciates help, needs every form of help and has no future without help. The Bona Fortuna organization aims to improve the foundation for the future: the children. Only children with education can advance a country. Children in child labor and on the street are stuck in the cycle of poverty. That is why poor children, our "Needy-Kids", are supported with money so that they can attend a good school. In addition, our Bona Fortuna School accepts students who cannot afford other, expensive schools and offers these students a high-quality school education.

 

Yes, Nepal is difficult. We got to know the beautiful sides of the Himalayas, walked the Himalayas, celebrated family celebrations with our host family, fed monkeys on our daily way home and looked after laughing, crying, playing and learning children every day. We have seen the destruction, the poverty, the simple life without warm water or even water connection in the house lived and have walked with children miles to school.

 

At Christmas at the latest, we should turn back and be grateful. We were born in Germany, have everything we need. But why were we born in Germany and not in Nepal, or in one of the many other regions of the world where war, poverty, exploitation and fear prevail? We don't just want to think of ourselves anymore, we want to help where and how we can. In September 2019 we fly again around a quarter of the world to visit our Nepali friends and we will certainly not travel empty-handed. Because in our society there are many people who not only think of themselves. Together with us they help those who were born in a difficult country and cannot improve their own life situations and those of their children.

 

Together we have a heart for Nepal - Thank you!

Organisiert von

Dominik Dippner