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Drei Frauen, ein Bus - Mobil gegen HIV

Organisiert für Etafeni Day Care Centre Trust

 

Südafrika, der Regenbogenstaat mit einer beeindruckenden vielfältigen Kultur und Landschaft – aber auch das Land mit dem weltweit größten Unterschied zwischen reich und arm sowie einer der höchsten Raten von Einwohnern mit HIV-Infizierung.

 

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Es können leider keine Spendenquittungen ausgestellt werden.

 

 

WO WIR SIND: DAS TOWNSHIP NYANGA

Etafeni (http://www.etafeni.org/) ist eine gemeinnützige Organisation, angesiedelt in dem Township Nyanga, ihre Mission ist es den Teufelskreislauf der Armut zu durchbrechen und einen positiven Wandel in den Straßen Nyangas zu erreichen. In Townships leben die Ärmsten der Armen in Wellblechhütten, oft ohne Zugang zu fließendem Wasser und Strom und vor allem ohne die Möglichkeit von Bildung und medizinischer Hilfe. Nyanga wurde 1955 während der Apartheid gegründet und ist eines der ältesten Townships in Kapstadt. Tägliche Herausforderungen für die Einwohner Nyangas sind Perspektivlosigkeit durch unverhältnismäßig große Arbeitslosigkeit und eine der höchsten Raten von Menschen mit HIV-Infizierung (offiziell mehr als jede 4. Person).

 

 

 

DAS PROJEKT MOBILE TESTING UNIT

Für das Projekt „Mobile Testing Unit“ (http://www.etafeni.org/portfolio/mobile-vct-unit/) ist Anthea Brooks die leitende Krankenschwester: „Ich bin für den Bereich Gesundheit bei Etafeni verantwortlich: für die medizinische Grundversorgung, Bildung und Familienplanung. Ich schaue nach den Kindern vor Ort und ganz wichtig, ich leite ein Team von drei Gesundheitsbotschafterinnen. Mein Team, bestehend aus Ayanda Baso, Nomvuzo Somawa und Thobeka Mfiki, fährt jeden Tag durch Nyanga und führt dort HIV-, Tuberkulose-, Diabetis-, sowie Cholesterintests durch. Außerdem beraten sie die Menschen mit positiven Testergebnissen und helfen ihnen bei der Nachsorge. HIV muss nicht mehr tödlich sein, hier ist es aufgrund mangelnder Aufklärung und falscher Vorstellungen über die Krankheit aber nach wie vor ein Todesurteil. Das müssen wir ändern!

 

Die drei jungen Frauen, von denen Anthea Brooks spricht, sind in Nyanga geboren und aufgewachsen.  Alle drei haben einen Schulabschluss und eine Ausbildung bei Anthea zur Gesundheitsbotschafterin absolviert. Durch den Abschluss haben sie sich Perspektiven geschaffen und finanzieren sich ihren Lebensunterhalt eigenständig.

 

"Wir sind geschult, alle von HIV und AIDS Betroffenen in unserem Township zu betreuen und zu unterstützen. Diese Arbeit ermöglicht es uns, unsere Gemeinschaft bei der Prävention von HIV und AIDS zu unterstützen; Tests und Beratung, kontinuierliche Unterstützung nach der Diagnose und Sicherstellung, dass die Einnahme der Medikamente eingehalten wird. Wir hoffen, dass das, was wir tun, die Belastung durch HIV und Aids in unseren Familien in unseren Gemeinden etwas erleichtern", erklären Nomvuza, Ayanda und Thobeka ihre Gefühle über den Job.

 

Im letzten Jahr erreichte das Team im Bereich der „Mobile Testing Unit“ pro Monat rund 250 Einwohner in Nyanga.

 

 

WARUM DAS TEAM NUN EURE HILFE BRAUCHT

Die Bezahlung des Teams steht nun aber kurzzeitig auf der Kippe. Die Finanzierung durch ein Förderprogramm läuft Ende September 2018 aus. Es ist erst möglich sich nach Ablauf der Zeit neu zu bewerben – die Chancen für eine erneute Finanzierung stehen sehr gut, jedoch würde diese Förderung erst ab 2019 ausgezahlt werden. Für die Überbrückung der Zeit von drei Monaten bis zur neuen Finanzierung müssen jedoch die anfallenden Kosten gedeckt werden, da ansonsten das Projekt zu scheitern droht. Eure Spende sichert die Bezahlung der Gehälter der Krankenschwester und drei Gesundheitsbotschafterinnen von Oktober bis Ende Dezember und die anfallenden Transport- sowie Sicherheitskosten. Mit der Spende ist nicht nur der Lebensunterhalt der drei Frauen gesichert, sondern auch die Gesundheit vieler Einwohner Nyangas, die ohne die Botschafterinnen keine Tests durchführen und denen Ansprechpartner*innen zur gesundheitlichen Beratung und Nachsorge fehlen. Bei der stetig ansteigenden Rate von Krankheiten in dem Township haben bereits diese drei Monate verheerende Auswirkungen.

 

WER WIR SIND

Wir sind vier Studentinnen aus dem beschaulichen Wuppertal und haben die Chance erhalten an dem Seminar „Social Entrepreneurship in Südafrika“ der Bergischen Universität Wuppertal, Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung & UNESCO-Lehrstuhl für Entrepreneurship und Interkulturelles Management (https://www.unesco-chair.uni-wuppertal.de/?id=2792) teilzunehmen. Im Rahmen dieser Veranstaltung arbeiten wir drei Wochen in den Projekten der Nichregierungsorganisation Etafeni in Nyanga (Kapstadt, Südafrika). Hier wollen wir die bestehende Organisation kennenlernen und gemeinsam mit den Projektmanagern vor Ort einen effizienteren Projektplan erstellen, sodass die Projekte dauerhaft selbsttragend sind.

 

WAS WIR BRAUCHEN, DAMIT DAS PROJEKT WEITER BESTAND HAT

Das Team benötigt pro Monat folgendes:

 

  • Gehalt der Krankenschwester, Gesundheitsbotschafterinnen, Sicherheitsdienst,  Fahrer: R37.600 (2350€)
  • Transport: R2000 (125€)
  • Basis-Ausstattung für den Bus: R1000 (62,5€)
  • Für einen Monat ergibt dies also eine Summe von: R40.600 (2537,5€)
  • Für die drei Monate entspricht dies wiederum: R121.800 (7.612,5€)

 

UNSERE NÄCHSTEN ZIELE

Neben der Finanzierung der drei Monate Oktober bis Dezember 2018 erstellen wir gemeinsam mit den Projektmitgliedern ein nachhaltiges Business Modell. Wichtig ist, dass sich das Projekt auf Dauer selber finanzieren kann und so von keinen Spenden mehr abhängig ist. Daher bietet Anthea Brooks bereits Gesundheitsvorsorgen in Unternehmen an. Die Nachfrage auf diesem Markt ist sehr hoch. Dieser bereits vorhandene Ansatz muss zukünftig weiter ausgebaut werden.

 

Insbesondere der Bildungsaspekt ist in den Townships extrem wichtig, da sich nach wie vor viele falsche Mythen um Verhütung und HIV ranken. Aus diesem Grund finden durch das Projekt regelmäßig Aufklärungsaktionen in Schulen und im Zwiegespräch während der Tests statt. Dieser Bildungsaspekt soll weiter ausgebaut werden, um Ansteckungen mit verschiedenen Geschlechtskrankheiten vorzubeugen.

 

Die Vision für die Zukunft ist der Bau einer kleinen Gesundheitsstation neben den Gebäuden Etafenis, in welchem Frauen und Männer jeder Altersklasse behandelt werden und sowohl die Vorsorge als auch Nachsorge stattfinden kann. Neben der medizinischen Behandlung soll ein Ausbildungszentrum eingerichtet und damit weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

 

100% der bei uns eingegangenen Spenden leiten wir an Etafeni Day Care Centre Trust weiter!

 

Wir haben uns dazu entschieden, die Spenden über eine Privatperson zu sammeln, da andere Möglichkeiten aufgrund bürokratischer Hindernisse nicht umsetzbar waren. Leider ist es uns daher nicht möglich Spendenquittungen auszustellen. Eine direkte Spende jedes Einzelnen an die Nichtregierungsorganisation Etafeni haben wir aufgrund der hohen Transaktionskosten ausgeschlossen. Die einmalig anfallenden Transaktionskosten für die Überweisung der gesammelten Spenden an Etafeni übernehmen wir persönlich.

 

Danke für Eure Unterstützung!smileyheart Teilen erwünscht!

 

Lina, Vivi, Aileen und Anna

Nomvuza, Ayanda, Thobeka und Anthea 

 

 

 

ENGLISH VERSION

South Africa, a rainbow state with an impressive diverse culture and landscape – but also the country with the world's largest gap between rich and poor and one of the highest rates of inhabitants infected with HIV.

 

WHERE WE ARE: THE TOWNSHIP NYANGA

Etafeni (http://www.etafeni.org/) is a non-profit organization located in the township of Nyanga. Its mission is to break the vicious cycle of poverty and achieve a positive change in the streets of Nyanga. In townships the poorest of the poor live in corrugated iron huts, often without access to running water and electricity and above all without the possibility of education and access to medical help. Nyanga was founded in 1955 during apartheid and is one of the oldest townships in Cape Town. Daily challenges for the inhabitants of Nyanga are hopelessness due to disproportionately high unemployment and one of the highest rates of people with HIV infection of more than one of four persons. 

 

THE MOBILE TESTING UNIT PROJECT

For the project "Mobile Testing Unit" (http://www.etafeni.org/portfolio/mobile-vct-unit/) Anthea Brooks, the head nurse, states the following: "I am responsible for the health-project at Etafeni: for basic medical care, diagnostic testing, education and family planning. I look after the children on site and most importantly, I lead a team of three health ambassadors. My team, consisting of Nomvuzo Somawa, Ayanda Baso and Thobeka Mfiki, drives through Nyanga every day and carries out HIV, Tuberculosis, Sexually Transmitted Diseases, Diabetes, Hypertension and Cholesterol testing. They also advise people with positive test results and help them with aftercare. HIV no longer has to be fatal, but here it is still a death sentence due to a lack of information and misconceptions about the disease. We must change that!"

 

The three young women Anthea Brooks speaks of were born and raised in Nyanga.  All three graduated from school and trained as health ambassadors with Anthea. By graduating, they have created perspectives for themselves and are able to finance their living independently.

 

“We are trained to provide care and support to all effected and affected by HIV and AIDS in our home town. This job allows us to support our community in the prevention of contracting HIV and AIDS; testing and counselling, continuous support post diagnoses and to ensure adherence to treatment in our communities. We hope that what we do will bring some relief to the burden that HIV and AIDS has put on our families in our communities”, Nomvuza, Ayanda and Thobeka expressing their feelings about the job.

 

Last year the team of the “Mobile Testing Unit” tested more than 250 inhabitants of Nyanga per month.

 

WHY THE TEAM NEEDS YOUR HELP NOW

But the payment of the team is on the verge of collapse for a short time. Financing through a US funding programme expires at the end of September. It is only possible to reapply after the expiration of the time - the chances for a new financing are very good but this would only be possible from 2019 onwards. In order to bridge the period of three months until the new financing, however, the costs incurred must be covered, as otherwise the project threatens to fail. Your donation secures the payment of the salaries of the nurse and the three health ambassadors from October to the end of December and the transport and security costs incurred. These donations do not only ensure the livelihood of the three women, but also the health of many Nyanga citizens, who do not carry out any tests without the ambassadors and who lack contact persons for health advice and aftercare. With the ever-increasing rate of disease in the township, these three months have already had devastating effects.

 

WHO WE ARE

We are four students from the tranquil Wuppertal who got the chance to participate in the Seminar on "Social Entrepreneurship in South Africa" of the Bergische Universität Wuppertal, Chair for Entrepreneurship and Economic Development & UNESCO Chair for Entrepreneurship and Intercultural Management (https://www.unesco-chair.uni-wuppertal.de/?id=2792). In the context of this course we are working for three weeks in the projects of the non-governmental organization Etafeni in Nyanga (Cape Town, South Africa). Here we want to get to know the existing organisation and, together with the project managers on site, draw up a more efficient project plan so that the projects are permanently self-supporting.

 

WHAT WE NEED TO SAVE THE PROJECT

Per month the Etafeni team needs to cover the following expenses:

 

  • Salaries for Nurse, Counsellors, Security, Driver: R37.600 (2350€)
  • Transport: R2000 (125€)
  • Basic Consumables: R1000 (62,5€)
  • For one month the team needs: R40.600 (2537,5€)
  • For three months the project costs: R121.800 (7.612,5€)

OUR NEXT GOALS

In addition to financing the three months from October to December 2018, we are working with the project members to develop a sustainable business model. It is important that the project can finance itself in the long run and is therefore no longer dependent on donations. That is why Anthea Brooks already offers health care and education in companies. Demand in this market is very high. This existing approach must be further developed in the future.

 

The educational aspect in particular is extremely important in the townships, as there are still many false myths about prevention and HIV. For this reason, the project regularly provides information in schools and in dialogue during the tests. This educational aspect is to be further developed in order to prevent infection with various sexually transmitted diseases.

 

The vision for the future is the construction of a small health centre next to the Etafeni’s buildings, in which men and women of all ages can be treated and both prevention and aftercare can take place. In addition to medical treatment, a training centre is to be set up, thus creating additional jobs.

 

100% of the donations we receive are transferred to the Etafeni Day Care Centre Trust!

 

We decided to collect the donations through a private individual, as other possibilities were not feasible due to bureaucratic barriers. Therefore, it is not possible for us to provide donation receipts. We have excluded the possibility of any direct donation of each individual to the non-governmental organization Etafeni due to the high transaction costs. The one-time transaction costs for the transfer of the collected donations to Etafeni are paid by us personally.

 

 

 

Danke für Eure Unterstützung/ Thanks for your support! smileyheart

 

Lina, Vivi, Aileen and Anna

Nomvuzo, Ayanda, Thobeka and Anthea

 

Organisiert von

Viviane Witkop