Springe zum Hauptinhalt

Dina's kampf gegen die Lyme-Borreliose (Lyme-Disease)

Organisiert für Christina

Liebe Spenderinnen, liebe Spender,

 

ich wende mich an euch weil meine Freundin Christina (Dina)aus dem Landkreis Ansbach schwer an der Lyme-Borreliose erkrankt ist.

Im August 2017 hatte Dina eines Abends eine Zecke entdeckt, die sich in Ihrer Schulter festgebissen hatte, ich habe diese danach so vorsichtig ich konnte mittels einer Pinzette entfernt.

Wir dachten uns: „was soll diese Zecke schon haben“, zur Sicherheit ist Dina ein paar Tage darauf  dennoch zu Ihrem damaligen Hausarzt gegangen um den Biss untersuchen zu lassen, dessen Frau (ebenfalls Ärztin) hatte einen Blick darauf geworfen und gesagt: „Das ist nichts, da müssen Sie nicht in die Sprechstunde“, obwohl eine deutliche Wanderröte erkennbar war! „Aber das sind Ärzte, die werden wissen was sie tun“, war das was wir uns dachten.

 

Also haben wir uns nichts weiter dabei gedacht und Dina ist weiter ihrer Arbeit als Verkäuferin nachgegangen. In den darauf folgenden Tagen hatte sie über Schmerzen zuerst in der Schulter, dann in Ellenbogen und Zehen geklagt, worauf sie abermals ihren Arzt aufsuchte, dieser hatte Dina dann auf Rheuma untersucht, die Werte waren aber unauffällig.

Ihr Zustand verschlechterte sich stetig, die schmerzen schienen zu „wandern“.

Als dann ein sogenannter Elisa-Test auf Borrelien gemacht wurde, stellte sich heraus dass die Borreliose-Antikörper erhöht waren und   

Man einigte sich auf eine Antibiotische Behandlung mit Doxycyclin 100-0-100, zu Beginn dachten wir das wäre der richtige Weg , wie sich aber heraus stellen  sollte hielt der Glaube nicht lange an…

 

Am 23. Dez 2017 war es dann so schlimm dass wir in die Notaufnahme fahren mussten, nach einem Gespräch mit dem diensthabenden Arzt wurde uns gesagt sie bräuchte Ceftriaxon-Infusionen.

In der Hoffnung diese verschrieben zu bekommen sind wir dann am Heiligen Abend zum Bereitschaftsdiensthabenden Arzt gefahren, der diese dann in die Wege leiten sollte. Dina hat ihre Situation geschildert, die Empfehlung für die Infusionen angesprochen und dass der Elisa-Test positiv ausgefallen ist.  Die Ernüchterung kam prompt als wir mit einem herablassenden Blick gemustert wurden, gefragt wurden ob psychisch alles in Ordnung sei und wir mit der Diagnose Fibromyalgie (was nichts anderes als Muskel-Sehnenschmerzen bedeutet) wieder nach Hause geschickt wurden.

Dies war das erste Indiz dafür wie die Krankheit Lyme-Borreliose in unserem und anderen Ländern  auf der Welt von Offiziellen Stellen, den meisten Kassenärzten und den Krankenkassen wahrgenommen und behandelt wird, nämlich kaum bis überhaupt nicht! Unterlassene Hilfeleistung trifft es gut.

 

Es folgte eine Odyssee mit Zahllosen Besuchen bei weiteren Ärzten mit ähnlichem Erfolg.

Es stellte sich heraus dass es doch Menschen gibt die sich mit dem Thema beschäftigen und die Krankheit behandeln, jedoch  auf privater Basis. Sprich zur körperlichen Belastung kam eine Finanzielle, da die Krankenkassen Lyme-Borreliose nicht als offiziell anerkannte Krankheit ansieht und somit jede Zahlung verweigert.

 

Etliche Antibiotika-Therapien brachten nur mäßige Linderung und ohne Antibiotika dehnen sich die Schmerzen ins Unerträgliche aus, so unerträglich dass Dina seit 6 Monaten arbeitsunfähig ist. Sie ist gerade einmal 30 Jahre alt, sie hat keine Freude mehr am Leben weil es jeden Tag nur darum geht die Schmerze im Zaun zu halten.

 

Nach dem Austausch mit vielen anderen Betroffenen quer über den Globus hat sich herauskristallisiert dass es eine Vielversprechende Behandlungsmethode gibt und zwar die sogenannte

Ganzkörper-Hyperthermie, die in der St. Georg Klinik in Bad Aibling durchgeführt wird.

Bei dieser Behandlung wird der Körper auf 41,6°C aufgeheizt, quasi in ein künstliches Fieber versetzt, da die Borrelien  diesen Temperaturbereich nicht vertragen. Ein Lyme-erkrankter Mensch bekommt  kein natürliches  Fieber mehr, da die Bakterien die Körpertemperatur auf ein für sie erträgliches Niveau, um die 35°C, herunter regeln.

Man versucht ihnen mit Ganzkörper-Hyperthermie „einzuheizen“ und anschließend wieder mit Antibiotika den Gar aus zu machen, da die Antibiose durch die vorher eingeleitete Hitze besser und tiefer in das Menschliche Gewebe vordringen kann, dorthin wo sich die Borrelien zurück gezogen haben.

 

Das ist es was die Behandlung verspricht, Dina hat sich mit Menschen ausgetauscht die diese Behandlung hinter sich gebracht haben und nicht jeder ist daran genesen, aber auch viele berichten von einer erheblichen Verbesserung  und manch einer behauptet sogar dass die St. Georg Klinik ihnen das Leben gerettet hat.

 

Wie Ihr seht gibt es keine Gewähr dass es zur erwünschten Heilung führt aber wir haben so viel versucht, so viele Kilometer hinter uns gebracht um zu Ärzten zu gelangen die Dina evtl. helfen können.

Es gibt Menschen die aus Amerika nach Bad Aibling reisen um sich der Prozedur zu unterziehen weil sie sich die erhoffte Heilung bzw. Linderung versprechen und für viele durchaus mit Erfolg!

Für uns ist die Klinik St. Georg nur eine 3 Stündige Autofahrt entfernt und wir würden das so gerne versuchen, aber dafür benötigen wir EURE Hilfe!

 

Die Behandlung würde insgesamt 15000€ kosten!

 

Gebt was ihr geben möchtet, wirklich jeder Cent hilft uns bei dem Versuch meiner Freundin wieder ein Lebenswertes Leben zu ermöglichen!

 

Abschließend möchte ich anmerken dass Lyme-Borreliose nicht so selten ist wie die Ärzte es versuchen uns zu erzählen und schon gar kein Hirngespinst, Nein! Es ist eine ernstzunehmende Bakterielle Infektion! Es kann jeden treffen und sobald Ihr eine Zecke an euch findet die sich festgebissen hat, entfernt sie Sachgemäß und schickt diese ein, um sicher zu gehen ob diese Zecke die Erreger in sich trägt.

Leider gibt es Ärzte da draußen die diese Krankheit nicht ernst nehmen,  wie wir am eigenen Leib erfahren haben. Es ist keine Schande wenn man nichts über diese Krankheit  weiß, aber es ist eine Schande wenn man nicht darüber Bescheid wissen will!

 

Noch ein paar Informative Links:

Zur Klinik und zur Behandlung der Borreliose mit Hyperthermie:

 https://www.klinik-st-georg.de/klinik-st-georg/borreliosezentrum/multimodale-therapie/

 

Ein Informatives Buch über die Krankheit und deren Stand:

https://www.borreliose-verschwiegene-epidemie.de/buch-die-verschwiegene-epidemie/  

Organisiert von

Armin Nagel