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Die Leidensgeschichte vom "Engel von Graz"

Die Leidensgeschichte vom "Engel von Graz"


Liebe Freunde, KollegInnen, Familie und Geschäftspartner,

die Vorweihnachtszeit ist die Zeit an andere zu denken - ein persönliches Schicksal geht mir hier besonders nahe und seine Leidensgeschichte nimmt kein Ende.

  • Gebt soviel Ihr möchtet
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay.
  • Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist und das Sammelergebnis vom Frühjahr ist bei Hannes angekommen.

Herzlichen Dank, Heimo Teubenbacher

Die Leidensgeschichte von Hannes selbst erzählt:

„Ich und meine Frau Anita lieben uns schon seit 28 Jahren und sind 25 Jahren verheiratet, mein Sohn Kevin wird am 29.04.1994 geboren. Er hilft bei der Pflege und fährt mich mit dem Rollstuhl spazieren oder erledigt für mich und mit mir meine Wege.

Ich habe im Schlachthof Graz gearbeitet, jeden Tag von 3:00 Uhr in der Früh bis 17:00 Uhr. Nachdem ich den B-Führerschein gemacht habe und bald danach den Taxischein, bin ich 6 Jahre als Taxifahrer in der Nacht gefahren und habe dabei interessante Begegnungen erlebt. Daraus ist die Möglichkeit entstanden, dass ich bei der Post als Paketzusteller beginnen konnte und später zum Magistrat der Stadt Graz als LKW-Fahrer gewechselt bin. Hier habe ich Seminare und Kurse besucht und das nachgeholt, was in meiner Schulkarriere zu kurz kam - am Ende meiner beruflichen Karriere habe ich es bis zum Leiter eines Bezirksamtes geschafft - und dann kam es zum unerwarteten Schicksalsschlag - aber dazu später.

Während meiner Tätigkeit beim Magistrat habe ich Exekutionstitel vollstreckt und dabei einige Schicksale hautnah erlebt:

Als ich bei einer alleinstehenden Frau, deren 4-jähriges Kind, das schwer Herzkrank war und jeden Monat für 2 Tage ins Spital musste, um Spritzen direkt ins Herz zu bekommen (ich habe es persönlich gesehen - es war ein schrecklicher Anblick), eine Exekution über 375,-- Euro vollstrecken sollte und die Mutter mir erzählte, dass sie mit einem Einkommen von nur 900,-- Euro/Monat überleben muss, war meine Hilfsbereitschaft geweckt: Ich bezahlte es von meiner eigenen Tasche!

Weitere Beispiele meiner Hilfsbereitschaft waren:Als ich bei einer alleinstehenden Frau, deren 4-jähriges Kind, das schwer Herzkrank war und jeden Monat für 2 Tage ins Spital musste, um Spritzen direkt ins Herz zu bekommen (ich habe es persönlich gesehen - es war ein schrecklicher Anblick), eine Exekution über 375,-- Euro vollstrecken sollte und die Mutter mir erzählte, dass sie mit einem Einkommen von nur 900,-- Euro/Monat überleben muss, war meine Hilfsbereitschaft geweckt: Ich bezahlte es von meiner eigenen Tasche!

Für eine anderen Familie besorgte ich Geld von der Caritas, damit ihre (vergammelte) Wohnung neu ausgemalt werden konnte.Ein Gasthaus konnte ich davon begeistern, dass einer Familie für 1 Monat gratis Mittagessen angeboten wurde. Diese Geschichte wurde im Grazer Bezirksblatt gedruckt und mir den Titel „ENGEL VOM GRIES“ zugeschrieben.

2010 ereilte mich das Schicksal:ich konnte auf einmal nicht mehr weitergehen und stand mitten auf der Straße, Personen halfen mir auf den Gehsteig und riefen die Rettung. Die Untersuchungen ergaben eine Kleinhirnschädigung mit Ataxie. Ich wurde notoperiert.

Unmittelbar nach der OP wurde ein REHA-Aufenthalt bewilligt. Nach 14 Tagen holte mich der Professor in sein Büro und sagte: „von 10 Patienten hole ich 9 wieder aus dem Rollstuhl. Herr Hainz, Sie sind leider der 10.!“ - Ich solle in den Keller fahren, und mir einen Rollstuhl anpassen lassen.

Mein Gesundheitszustand hat sich zusehends verschlechtert. Jetzt bin ich zu Hause im Pflegebett und habe die Pflegestufe 6. Ich muss sehr viele Tabletten nehmen und nicht alle Kosten sind gedeckt. Durch die Medikamente und Trinkernährung wird der Großteil des „Familieneinkommens“ verbraucht und meine Frau kann nicht nur arbeiten und pflegen. Sie braucht auch bald mal eine Pause, sonst ist sie nervlich fertig - so kann es nicht weiter gehen!

Traurig ist vor allem eines: Ich habe so vielen Menschen geholfen und nun bin ich selbst auf Hilfe angewiesen!“

Hannes Hainz (ENGEL VON GRAZ)

Bei meinen regelmäßigen Telefonaten mit Hannes spüre ich, ob es ihm gut oder schlecht geht - schon kleine Dinge führen zu einer deutlichen Verbesserung - zuletzt zum Beispiel durch die Besorgung eines Grippe-Impfstoffes, der in Graz nicht mehr erhältlich war, auch die eine oder andere finanzielle Überbrückung zeigte Wirkung....

...nun wende ich mich wieder an Dich, um ein Weihnachtswunder wahr zu machen...bitte um Deine Spende, sie kommt sicher an!

Wien, 08. Dezember 2020, Heimo Teubenbacher

1.800 € von 2.400 € gesammelt

75%
0 Tag verbleibt
18 Beteiligungen

Organisator

Teubenbacher Heimo

Profil verifiziert

Empfängers

Hannes Hainz