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Daddy und Kind in Not

Organisiert für Daddy mit Kind

Hallo Liebe Leute,

 

worum geht es? 

 

Ich bin Krankenpfleger, arbeite in Vollzeit in Berlin und betreue im Wechselmodell mein Kind (9) alle 7 Tage.

 

Ich dachte immer, mein Job ist toll, ich kann davon leben aber immer mehr zieht mich der Sog der Kosten und Ausgaben hinab ohne das man etwas verbessern könnte. 

 

Wo soll man sparen? Beim Kind, das am wenigsten dafür kann oder bei mir selbst und den Lebensumständen?

 

in der Schule meines Kindes sehe ich immer das Kinder aus sozial schwachen Familien finanzielle Unterstützung vom Staat bei den Ausgaben für Schulbücher, Ausflügen, Ferienzeiten usw bekommen - das ist lobenswert für unseren Sozialstaat aber mir steht nichts davon zu da mein Einkommen zu hoch scheint. Bis auf Kindergeld beziehe ich keine andere Leistung.

 

Aber was ist ein hohes Einkommen in Berlin? Ich verdiene relativ normal nach Tarif. Da die Mieten in Berlin schon 60% meines Einkommens vernichten bleibt zum Leben nicht viel.

 

Was mich besonders schmerzt ist einfach auch die wenige Zeit die ich meinem Kind  gönnen kann - Zeit die er mich braucht.

 

Mein Kind ist 9 Jahre jung, lebt bei seiner Mum und mir im Wechselmodell seitdem er 3 Jahre ist. Er ist kreativ, hat Spaß mit Freunden und ist gerade dabei sich immer mehr selbst zu finden und seine Position im Leben.

 

Es gab Zeiten, da war es schwer. Er war traurig und aggressiv das seine Mum und sein Dad nicht zusammenleben - was er auch heute manchmal ist - dennoch sieht er das wir als getrennte Eltern ganz gut auch zusammen funktionieren.

 

Schulisch geht es mal auf und ab - seit 3 Monaten benötigt er eine Lese Rechtschreib Therapie - Deutsch ist nicht so Seins, dafür findet er Mathe und Kunst super.

 

Durch sein emotionales Wesen haben wir  auch Hilfe in Anspruch genommen in Richtung einer soften Psychotherapie - also jemand neutralem dem unser Sohn seine Sorgen anvertrauen kann.

 

Aber was führt nun zu den Problemen?

 

Die Mutter möchte wegziehen - natürlich mit unserem gemeinsamen Sohn - rein aus finanziellen Gründen da ihr Partner ein eigenes Haus hat und sie die Miete in Berlin sparen kann. Die Belange und Bedürfnisse unseres Sohnes sind leider zweitrangig - das soziale Umfeld? Kann neu geschaffen werden. Freunde? Gibts neue. Kontakt zu Familie und mir als Vater? Ich kann ja jederzeit kommen - klar, auf eine weite Entfernung eine sehr realistische Aussage.

 

Die Hilfen vom Jugendamt bzw. deren Beratungsstellen sind auch eher fraglich - ja, es ist nicht gut ein emotional schwankendes Kind aus festen Strukturen zu reißen, ihm sein soziales Umfeld zu nehmen und ihn unter Druck zu setzen aber offensichtlich darf seine Mum das. Würde ich so als Vater agieren hätte ich deutlich mehr Unverständnis auf meiner Seite. 

 

Und so steht demnächst wahrscheinlich die Klärung vor dem Familiengericht im Raum was ich nie wollte.

 

Problem Nummer zwei ist mein Job - nachdem ich vor 3 Jahren wegen Verstößen gegen das Teilzeitgesetz und meine Rechte einem der größten Arbeitgeber Deutschlands den Rücken zugedreht habe, ergeht es mir beim aktuellen Arbeitgeber noch schlimmer. Absprachen und Vereinbarungen bezüglich der Betreuungszeiten für meinen Sohn werden ignoriert und mein Dienstplan wird aktiv manipuliert wenn nach einem Frei plötzlich Spät oder Nachtdienst statt Frühdienst auf dem Plan steht - wie ich meinen Sohn dann betreue? Soll ich doch tauschen so der O-Ton meiner Stationsleitung und noch schlimmer - die Krankenhausleitung weiß von dem vorgehen und denen ist es trotz Beschwerden egal. Ich nenne das Mobbing also habe ich den Entschluss gefasst auch hier zu gehen. 

 

Problem Nummer 3 sind nun die Finanzen. Nach der Trennung von meiner Partnerin blieb ich auf Schulden in Höhe von 20 000 Euro sitzen (warum finanziert man auch das Doppelleben seiner Ex-Partnerin mit)  - ein Kreditvertrag dafür läuft schon seit Jahren. Zusätzlich musste ich vor 2 Jahren einen zweiten Kredit aufnehmen, nachdem mein Dispo durch Umzug und co. mit 5000 Euro langfristig am Limit war und mir meine Bank kurzfristig diesen auf 0 Euro setzte - zeitgleich erlitt mein KFZ einen wirtschaftichen Totalschaden und so sitze ich auf einem zweiten Kredit fest der nochmals über 12 000 Euro geht.

 

Ich habe versucht mir externe Hilfe zu holen aber jede Schuldnerberatung macht es sich sehr einfach und empfiehlt - "gehen sie doch in die Privatinsolvenz" - warum machen die es sich so einfach?

 

Ich stehe dazu und zahle es nach und nach ab.

 

Leiden muss so halt der Alltag - es bleibt wenig Geld für alles - trotz Vollzeitjob lebe ich am Limit - jede ungeplante Ausgabe über 100 Euro ist ein Desaster.

 

Diesen Monat war es mal wieder soweit - 7 Lastschriften wurden zurückgebucht weil die Klassenfahrt meines Sohnes mit 260 Euro dazu kamen - die Lastschriften habe ich umgehend natürlich bezahlt habe aber jede verursachte Zusatzkosten in Höhe von 5-10 Euro extra. 

 

Ich würde meinem Sohn gerne ein normales Leben bieten - auch mal ein Puffer für Ausflüge, ihm seinen Schwimmverein bezahlen können oder mit ihm mal wieder an den Strand ins geliebte Dänemark fahren in dem er an den fast menschenleeren Stränden sein zweites Zuhause hat.

 

Ja, so ist es - ich erwarte eigentlich nichts - würde mich aber sehr über jede kleine Geste freuen.

 

 

 

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Herzlichen Dank

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Organisiert von

Nadine Will-Petke

Anonym hat sich beteiligt

Nils Birkhof hat sich beteiligt

Robert Schmidt hat sich beteiligt