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Weltweite Corona-Hilfe – jetzt! Worldwide Corona aid – now!

Organisiert für Ärzte ohne Grenzen, Deutsches Rotes Kreuz

tl;dr: Corona wird zu einer weltweiten Krise, mit verheerenden Folgen für Länder mit schwachem Gesundheitssystem. Uns trifft Corona hart, aber unsere Hände sind sauber, unsere Krankenhäuser vorbereitet, und unsere Taschen voll. Viele Millionen Menschen sind allerdings in konkreter Lebensgefahr. Helfen wir deshalb denjenigen, die vor Ort Leben retten: dem Deutschen Roten Kreuz und den Ärzten ohne Grenzen, die alle Einnahmen aus dieser Kampagne erhalten.

Organisiert wird diese Spendenkampagne von der gemeinnützigen und ehrenamtlichen digitalen Bürgerrechtsbewegung Reconquista Internet, die sich für mehr Vernunft im Netz einsetzt. Und manchmal eben auch für's große Ganze.

Liebe Hände waschenden, zu Hause bleibenden Menschen!

Die Corona-Pandemie hat uns hart getroffen, und bestimmt zur Zeit unser aller Leben. Wir schauen mit Sorgen in die Zukunft, weil vieles von dem, was gestern noch sicher erschien, morgen unsicher zu sein scheint. Die Auswirkungen der Pandemie auf unser Leben, unsere Gesellschaft und auch die Wirtschaft sind nicht vorhersehbar. Aber obwohl die Zeiten im Moment schwierig für uns sind: Wir haben Glück im Unglück. Wir können auf ein solides Gesundheitssystem vertrauen. Wir können auf Unterstützung vom Staat vertrauen. Unsere Hände sind sauber, unsere Krankenhäuser vorbereitet und unsere Wohnungen sicher.

Das ist nicht überall so: In vielen Ländern auf der Welt leben die Menschen unter schlechten hygienischen Bedingungen, hungern, frieren, leiden. Wenn das Corona-Virus solche Länder trifft, „wird es Szenen geben, die wir uns so heute nicht vorstellen können [...], die wir nur aus Kinofilmen kennen“, so der Virologe Prof. Dr. Drosten1.

Das Gesundheitssystem vieler Schwellen- und Entwicklungsländer ist sehr schwach; in Südafrika - einem der Länder in Afrika mit dem besten Gesundheitssystem2 - gibt es 1,5 Intensivbetten pro 100.000 Menschen3; in Deutschland sind es mehr als zwanzigmal so viele4. Und wenn die medizinische Versorgung schon im verhältnismäßig gut vorbereiteten Südafrika an ihre Grenzen kommt - wie sieht es dann in vielen anderen Ländern erst aus? Auf dem gesamten afrikanischen Kontinent gibt es nur 26 Labore, die Corona diagnostizieren können5; das Virus könnte sich weitestgehend zunächst unbemerkt verbreiten, bevor es zu unzähligen Todesopfern kommt, befürchten Experten6. Und vielen Ländern machen zusätzlich noch andere schwere Krankheiten zu schaffen. Mehr als 6.000 Menschen sind im vergangen Jahr in der Demokratischen Republik Kongo an den Masern gestorben, berichtete die WHO im Januar7. Jedes Jahr sterben in Afrika mehr als 250.000 Kinder an Malaria8. Ein unentdeckter und deshalb kaum einzugrenzender Ausbruch des Coronavirus wird bei den ohnehin überlasteten Gesundheitssystemen für etliche Länder katastrophale Folgen haben.

Wenn man davon ausgeht, dass 70% der afrikanischen Bevölkerung erkranken, und 10% der Erkrankten sterben - also eine Mortalität, wie sie in Italien beobachtet wird -, dann wird es so viele Tote geben, wie Deutschland Einwohner hat. Es ist jedoch anzunehmen, dass die Mortalität durch das sehr schlechte Gesundheitssystem in vielen afrikanischen Ländern noch deutlich höher als in Italien ist. Wenn man davon ausgeht, dass die Mortalität eher bei 35% liegt, dann ist das Leben von so vielen Menschen, wie in Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden leben, konkret bedroht.

Doch noch können wir etwas tun. Die Zeit zum Handeln ist jetzt - nicht erst in sechs Monaten, nicht in drei Monaten, nicht nächsten Monat. Noch können wir jenen Organisationen helfen, die vor Ort das Gesundheitssystem stützen.

Zwar können wir nicht alle vor Ort helfen: Aber wir können mit Geld diejenigen unterstützen, die vor Ort tätig werden. Deswegen sammeln wir Spenden für die Ärzte ohne Grenzen9 und den weltweiten Corona Hilfsfonds vom Deutschen Roten Kreuz10. Die Spendensumme wird am Ende geteilt und jeweils zu gleichen Teilen an diese beiden Organisationen weitergereicht. Die Hilfsorganisationen können das Geld dann flexibel dort verwenden, wo es am notwendigsten ist. So können wir helfen, jeder von uns, und wir müssen nicht tatenlos und hilflos zusehen, wie eine der größten humanitären Katastrophen ihren Lauf nimmt.

Wir alle können Leben retten, indem wir die Lebensretter retten. Unsere Hände sind sauber, unsere Krankenhäuser vorbereitet und unsere Wohnungen sicher. Und unsere Taschen sind im Vergleich zu der Mehrheit der Menschen voll. Lasst uns gemeinsam diejenigen unterstützen, die Tag für Tag, unter Einsatz ihrer Gesundheit, anderen Menschen helfen. Jetzt ist die Zeit, nicht nur an uns, sondern auch an die anderen zu denken. Jetzt kommt es darauf an, menschlich zu sein - nicht menschlich sein zu wollen.

Bitte - macht mit! Danke!

Organisiert von Reconquista Internet, einer gemeinnützigen, ehrenamtlichen Bürgerrechtsbewegung, die sich für mehr Vernunft im Netz einsetzt.


1: Morgenpost, 2: Auswärtiges Amt, 3: Süddeutsche, 4: Süddeutsche, 5: Quarks & Co, 6: SPIEGEL, 7: WHO, 8: Tropeninstitut, 9: Ärzte ohne Grenzen, 10: DRK


Dear hands washing people, staying at home!

The corona pandemic has hit us hard and is currently determining all of our lives. We are concerned about the future because much of what seemed safe yesterday seems uncertain tomorrow. The impact of the pandemic on our lives, our society and the economy is unpredictable. But although times are difficult for us at the moment: we are lucky in misfortune. We can trust a solid health system. We can rely on government support. Our hands are clean, our hospitals are prepared and our apartments are safe.

This is not the case everywhere: in many countries around the world, people live under poor hygienic conditions, starving, freezing, suffering. When the corona virus hits such countries, “there will be scenes that we cannot imagine today [...] that we only know from cinema films,” says the virologist Prof. Dr. Drosten1.

The health system of many emerging and developing countries is very weak; in South Africa - one of the countries in Africa with the best health care system2 - there are 1.5 intensive care beds per 100,000 people3; there are more than twenty times as many in Germany4. And if medical care is already reaching its limits in well-prepared South Africa - how bad is the situation in other countries? There are only 26 laboratories across the African continent that can diagnose coronaona; Experts fear that the virus could initially go unnoticed before it leads to countless fatalities6. And many countries also have other serious illnesses. More than 6,000 people died of measles in the Democratic Republic of the Congo last year, the WHO reported in January7. Every year, more than 250,000 children die of malaria in Africa. An undiscovered outbreak of the coronavirus, which is therefore difficult to isolate, will have catastrophic consequences for a number of countries in the already overloaded health systems.

If one assumes that 70% of the African population falls ill and 10% of the sick die - a mortality as is observed in Italy - there will be as many deaths as Germany has inhabitants. It is inconceivable that everyone in Germany, Spain, France, Great Britain and the Netherlands will die from Corona. But this is exactly what could happen in Africa - with a mortality rate of 35% higher due to the very poor health system.

But we can still do something. The time to act is now - not in six months, in three months, or in the next month. We can still help those organizations that support the local health system.

While we cannot all help on the spot, we can use money to support those who are commited to the field work. That is why we collect donations for Doctors Without Borders9 and the worldwide Corona Aid Fund from the German Red Cross10. In the end, the donation amount will be divided and equally shared between these two organizations. The aid organizations can then use the money flexibly where it is most needed. This is how we can help each of us and we do not have to stand by and look helplessly as one of the greatest humanitarian disasters takes place.

Now is the time to be human - not to want to be human. We can all save lives by saving the lifesaver. Let us support those who help other people day by day, using their health.

Please - join in! Thank you!

1.546 € gesammelt

0 Tag verbleibt
43 Beteiligungen

Organisiert von

Reconquista Internet
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