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Ärztliche Versorgung im Hintertaunus

Ärztliche Versorgung im Hintertaunus

Leider ist die Leetchi-Crowdfundingaktion nicht freizuschalten/zu aktivieren.

Spenden Sie bitte direkt auf das Konto der Praxis. Danke!

Herzlichen Dank.

Ihr Michael Steinau

Es gibt auch mal gute Nachrichten für den Hintertaunus:letzte Woche kam eine Mail der Kassenärztlichen Vereinigung (KV): ab April werden die monatlichen Abschlagszahlungen von 14.900€ auf 20.000€ erhöht.

Das hat damit zu tun, daß es der Praxis nach monatelangen Verhandlungen gelungen war, einen Chirurgen / Unfallchirurgen in Teilzeit zur Mitarbeit bei Kuhlbrodt & Kollegen zu gewinnen. Eigentlich ist die Sicherstellung des Versorgungsauftrages eine Aufgabe der KV, aber das klappt seit Jahren schon nicht mehr so richtig.

Somit verbleibt "nur noch" ein monatliches Defizit von 17.000€ - immer noch ein Riesen Haufen Geld, aber eben viel besser, als die bisherigen monatlichen 22.100€. Der etwas bittere Beigeschmack: Neue Ärzte kosten Geld, aber deren Sprechstundentätigkeit ist leider auch nicht kostendeckend... verrückte Welt

Die positive Zwischenbilanz:Die Corona-Soforthilfe von Bund und Land (20.000€) hat uns über den April gerettet und 233 Spender haben bis heute (Stand 09. Mai 2020) 16.554,52€ gegeben - via Leetchi, direkt auf das Konto der Praxis und in bar. WOW! Das bringt uns sicher durch den Mai.

Jetzt kämpfen wir für den Juni.Ich bitte Sie alle inständig: erzählen Sie es weiter - allen die Sie kennen - und am besten auch ein paar Leuten, die Sie noch nicht kennen.

Nur wer davon weiß, kann auch helfen.

Mir fehlen leider die Worte Ihnen zu sagen, wie überwältigend es ist, Teil einer solchen Welle der Anteilnahme und der Hilfsbereitschaft zu sein. Und das Team der Praxis wird getragen von der Großherzigkeit zahlloser Unterstützer.

So viel Gelegenheiten, danke zu sagen - danke, danke, danke...

Sehr geehrte, liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

ein ganz großartiger Erfolg so weit: mit Ihren Spenden konnten jetzt die April-Gehälter der Mitarbeiter überwiesen werden.

Jetzt steht der Mai vor der Tür. Denken Sie immer dran: JEDE SPENDE HILFT

Bitte erzählt jedem davon, den Ihr kennt.Es geht um die letzte kassenärztlich-Chirurgischen Praxis im Hintertaunus.

Alle anderen haben schon vor Jahren das Handtuch geschmissen, die Praxis Kuhlbrodt ist die letzte, die noch Jahr für Jahr Tausende von Patienten Chirurgisch versorgt.

Wenn Sie morgen einen Chirurg brauchen sollten, was glauben Sie wie froh Sie sind, wenn es dann diese Praxis noch gibt.Wie geben alles, was wir können - bitten steuern Sie einen kleinen Beitrag dazu bei. Jeder einzelne Patient wird es Ihnen danken.Beste Grüße - und bleiben Sie gesund,

Ihr Michael Steinau

Corona-Alarm:

Die letzte Chirurgische Kassenarztpraxis und Notfallpraxis für Kindergarten- Schul- und Arbeits- und Wegeunfälle im Hintertaunus steht nicht nur kurz, sondern vor dem AUS!

Dann sind 58.000 Einwohner ohne kassenärztliche ambulante Chirurgische Versorgung. (Gut, nach Frankfurt sind es nur 36 km, nach Bad Homburg 17, nach Oberursel 19 km).

Ich versuche es ganz schnell zu erklären, im Anhang können sich die Interessierten ausführlich informieren.

1. Es ist allgemein bekannt, dass Facharztpraxen auf dem Land ums Überleben kämpfen müssen.

2. Tatsächlich werden in der Chirurgie Sprechstunden, genauer: alle nicht-operativen Behandlungen nicht kostendeckend, oder auch gar nicht vergütet.

Sie denken natürlich als Kassenpatient: ich zahle doch mehrere hunderte Euro im Monat!. Richtig.In der Praxis Kuhlbrodt und Kollegen kommen da pauschal - je nach Alter - zwischen 25,05 und 29,34 Euro für drei Monate Behandlung an). Bei 3 Besuchen können noch einmalig 20€ dazu kommen, mehr aber nicht. Egal, wie oft Sie da waren.Versuchen Sie das mal woanders - z.B. bei der Inspektion Ihres Autos oder beim Metzger.

Geld verdienen kann man nur mit Operationen, Privatversicherten und gesetzlich unfallversicherten (BG-) Patienten.

3. Behandelt der Arzt mehr Patienten, als er laut Budget „darf“, bekommt er nicht einmal die vollständige Pauschale - Mehrarbeit wird mit Abzügen „belohnt“. Das glauben Sie nicht? Verständlich. Aber dann lesen Sie bitte unten weiter.

4. Die Chirurgischen Praxen können nur durch Operationen, BGlich- und Privatversicherte überleben: übrigens eine Vorgabe der Sozialgesetzgebung

5. Durch die Corona-Krise hat sich bei Kuhlbrodt & Kollegen nun folgendes eingestellt.

Um wirklich transparent zu sein, möchte ich Ihnen folgende Rechnung präsentieren:

Anteil Kassenpatienten: 75 - 80%

Anteil BG- und andere Patienten: 20 - 25%

Monatliche Fixkosten: ca. 35.000€ Einnahmen Kassen (mit Operationen): 14.500€ ( 42,571%)

Die verbleibenden 20.100€ (57,429%) müssen durch nicht kassenversicherte Patienten oder Behandlungen erwirtschaftet werden.

Übrigens auch das eine gesetzliche Vorgabe, letztinstanzlich abgesegnet durch das Bundessozialgericht in Kassel.

Also mehr als ein sehr dünnes Brett. Eigentlich unsinnig. Kuhlbrodt ist ja auch eigensinnig - aber immer da. Und immer in der Hoffnung: das wird schon irgendwann gehen

Jetzt fallen weg wegen Corona:

• Die BGlich versicherten Kindergarten- und Schulunfälle, weil - die Schulen sind geschlossen

• Verschiebbare Operationen werden ausgesetzt, damit daraus keine Fälle für Krankenhäuser entstehen.

• Arbeits- und Wegeunfälle sind deutlich zurück gegangen weil - Firmen werden heruruntergefahren und geschlossen, viele Menschen arbeiten im Home-Office.

Natürlich ist das gut: wo nichts gemacht wird, passiert nichts.

Aber für einen „Rettungs-Betrieb“ - und damit praktisch alles, womit man die Umsätze erwirtschaften kann, also zum Betrieb einer Chirurgischen- und Unfallpraxis, das fällt weg.

Was bleibt, sind die nicht-operativen Sprechstunden, die gar nicht, oder nicht kostendeckend vergütet werden.

Wobei „gar nicht“ es besser trifft, sollte man einen Faden, eine Nadel, eine Mullbinde oder gar eine Wundsalbe aus dem Schrank holen oder gar noch eine Arzt- und Sprechstundenhilfe vor Ort sind. Und das geschieht hier und dort reichlich - und gerne.

Der „Rettungsschirm“ sieht vor, kleinen Unternehmen

9.000 € bis 15.000 €

für 3 Monate zur Verfügung zu stellen.

Jetzt brauchen wir nicht mehr Wissen, als in der 4. Klasse:

Einnahmen Kassen: 14.900€

Plus: Rettungsschirm 3.000 - 5.000€

Wegfall durch Corona:

• Alle verschiebbaren Operationen

• Kindergarten-, Schul-, Wege- und Arbeitsunfälle

• Aufruf an alle, möglichst keine Praxen aufzusuchen

Ausgaben gesamt - ohne Gehalt Kuhlbrodt:

35.000 €

Minus um die Hutschnur - irgendwo zwischen:

15.000 € und 25.000 € . Im Monat!

Und nun? Ich als sein Berater und Freund sage: Praxis zumachen. Und zwar sofort.

Jeder Monat kostet Dich bis zu € 25.000,00 die Du nicht hast.

Aber ich bin ja auch Freund von Hans. Hans wiederum ist Altruist und wahrlich kein Geschäftsmann. Doch Arzt mit Herz und Seele.

Idee

Wenn jeder im Hintertaunus 0,50 € im Monat zahlen würde, oder jeder Usinger 3€ im Monat, dann könnte die Versorgung im Usinger Land gesichert werden. Wenn Sie es mal brauchen ... sind Sie froh.

Das wäre dann so was wie eine echte Zusatz-Versicherung! Mini-Beitrag für: wenn mal was passiert, dann wird mir geholfen! Also hier, nicht vielleicht irgendwo. Sie können natürlich auch jederzeit nach Oberursel, Bad Homburg, Frankfurt oder sonst wo hin fahren.

Es ist natürlich utopisch, dass sich mehr als 1.500 Leute beteiligen. Selbst das ist utopisch. Aber wenn nicht, ist die Praxis zu. Allein 1 x Taxi nach woandershin und zurück wäre der Jahresbeitrag.

Durch Corona-Alarm:

13.000 mal 3 Euro im Monat?

Oder 58.000 mal 50 Cent?

Oder 1.500 x 16,66€ oder 15.000 x 1,66 € oder eben 58.000 x 50 Cent?

Dann ist die Praxis trotz Corona-Alarmfür ein Jahr gesichert.

Ob Sie stolpern, Ihr Kind vom Fahrrad fällt, Ihr Knie nicht mehr will oder ob Sie sich beim Kochen in die Finger schneiden , Sie die Kellertreppe herunterfallen ....Sie alle werden froh sein, wenn es Kuhlbrodt & Kollegen noch gibt.

Und dass er ein herausragender Arzt und Chirurg ist, muss ich nicht extra erwähnen.'Ich bitte um Solidarität - auch für Sie.

Meine Name ist Michael Steinau und bin ein Freund von Hans, - Quatsch! Sein bester Freund , mit dem ich zusammen aufgewachsen bin. Wir waren zusammen im Internat, ich bin in die Wirtschaft, Hans in die Medizin. Geld war nie ein Karriereziel von uns. Trotzdem waren wir einigermaßen erfolgreich. Wegen mir gibt es weniger Kalk in der Spülmaschine, wegen Hans können viele Leute wieder gehen und nicht wenige haben wegen Hans’ besonderem Engagement überlebt.Ich habe später Schulen gegründet, Hans ist weg aus den Krankenhäusern und hat seine Praxis eröffnet. Dass ich noch lebe, habe ich Hans zu verdanken. 2 mal hat er Krebs gewittert, obwohl die Experten das negierten! Er hatte recht.Dass seine Praxis überlebt, kann ich allein nicht stemmen. Vielleicht spenden ein paar Leute auch etwas mehr. Ich kann Ihnen versichern, es geht alles in die Praxis und dies kommt allen, die in Not sind, zugute! Sie können mich bei Fragen gerne anschreiben:

  • Gebt soviel Ihr möchtet
  • Alle Bezahlungen sind sicher mit SofortÜberweisung, VISA, Mastercard oder Giropay
  • Warum Leetchi? Weil es übersichtlich, transparent und schnell ist

Herzlichen Dank

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223 Beteiligungen

Organisator

Steinau Michael

Profil verifiziert

Empfängers

Chirurgische Praxis Kuhlbrodt&Kollegen